International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sie mieteten Häuser und bauten sie zu Hanf-Plantagen um – Razzia gegen Wiener Drogenring

27.05.18, 15:02 27.05.18, 16:45


Sie mieteten Einfamilienhäuser an und bauten sie zu Marihuana-Plantagen um: Die Polizei in Österreich hat einen Drogenring zerschlagen, der über 3,4 Millionen Euro durch den Verkauf illegaler Substanzen erwirtschaftet haben soll.

In Wien und Niederösterreich wurden am Freitag 20 Häuser durchsucht. 24 Personen wurden festgenommen, wie das österreichische Bundeskriminalamt am Sonntag mitteilte. Die Ermittler fanden in den Häusern 14 Marihuana-Plantagen.

Sie stellten mehr als 7500 Cannabispflanzen, über zehn Kilogramm verkaufsfertig abgepacktes Marihuana, 350 Gramm Kokain, 80'000 Euro Bargeld, mehrere Mobiltelefone und eine Faustfeuerwaffe sicher.

Die Bande habe die Häuser mit gefälschten Dokumenten gemietet, hiess es. Es bestehe der dringende Verdacht, dass die kriminelle Organisation seit Februar 2017 mindestens 888 Kilogramm verkaufsfertiges Marihuana in den Plantagen erzeugte. Die Drogen seien zum Preis von durchschnittlich 3900 Euro pro Kilogramm weiterverkauft worden.

Die Bande besteht den Angaben zufolge überwiegend aus serbischen Staatsbürgern. Auch ein Österreicher wurde festgenommen. Das Bundeskriminalamt ermittelte seit Ende vergangenen Jahres grenzübergreifend gegen die Bande. (sda/dpa)

Melanie Winiger und die 9 Kiffer-Typen

Video: watson/Knackeboul, Melanie Winiger, Knackeboul

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 27.05.2018 17:19
    Highlight Ist doch eine gute Idee, leerstehende Häuser zu nutzen. Österreich müsste vielleicht ein paar Gesetze anpassen.
    11 0 Melden
  • meine senf 27.05.2018 15:42
    Highlight Man stelle sich mal folgende Schlagzeile vor:

    "Drogenring zerschlagen! - Sie mieteten Häuser und richteten darin Kellereien und Brauereien ein. Tonnen von Trauben und Hopfen wurden beschlagnahmt, ebenso viele verkaufsfertige abgefüllte Flaschen. Offenbar waren die meisten Mitglieder der kriminellen Organisation Inländer. Viele hatten Verbindungen bis in die hohe Politik. Der Verkauf erfolgte grösstenteils über Komplizen namens 'Supermärkten'. In 'Bars' und 'Restaurants' wurde sogar der Konsum toleriert. Offenbar existieren da grosse komplexe Zusammenarbeitsstrukturen".
    15 1 Melden

3 dramatische Tweets aus dem Weltall, die das Ausmass des Hitzesommers zeigen

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst befindet sich zurzeit in der Raumstation ISS. Mit freier Sicht auf unsere Erde. Doch was er derzeit sieht, hat ihn schockiert. Europa ist von oben nur noch ein brauner Fleck, wie die Fotos zeigen, die Gerst über Twitter veröffentlicht hat. Er schreibt von einem schockierenden Anblick: «Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte».

Ein weiterer Tweet zeigt Bilder aus Portugal. Auch hier berichtet der Deutsche von einer dramatischen …

Artikel lesen