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Vance: Papst soll sich auf moralische Fragen konzentrieren

Vance weist den Papst in die Schranken: «Sollte sich auf moralische Fragen konzentrieren»

14.04.2026, 08:3914.04.2026, 08:39

US-Vizepräsident JD Vance hat Papst Leo XIV. empfohlen, sich aus der amerikanischen Politik herauszuhalten. «In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren», sagte Vance in einem Interview des Senders Fox News am Montag (Ortszeit).

Vice President JD Vance speaks during a news conference after meeting with representatives from Pakistan and Iran, Sunday, April 12, 2026, in Islamabad. (AP Photo/Jacquelyn Martin, Pool)
Pakistan US I ...
JD Vance hat sich nun ebenfalls zum Papst geäussert.Bild: keystone

Hintergrund ist ein scharfer Schlagabtausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Oberhaupt der Katholischen Kirche. Am Wochenende hatte Leo erneut verlangt, die aktuellen Kriege zu beenden und an die Regierenden appelliert, Frieden einkehren zu lassen. Trump hatte ihm darauf vorgeworfen, eine «schreckliche» Aussenpolitik zu betreiben.

Dass sich der Papst für die Dinge einsetze, die ihm wichtig sind, sei gut, aber die US-Politik solle er dem Präsidenten der Vereinigten Staaten überlassen, sagte Vance im Fox-News-Gespräch.

Papst Leo äussert sich zu seiner Rolle in der Politik

Video: watson/nina bürge

Jesus-Bild von Trump bloss ein «Scherz»

Dass Trump und der Pontifex momentan Konflikte miteinander hätten, sei nichts, worüber er sich grosse Sorgen mache, erklärte der Republikaner, der vor einigen Jahren zum Katholizismus konvertiert war.

Zu einem von Trump online veröffentlichten und später wieder gelöschten Bild, welches den US-Präsidenten als Heiland stilisierte, sagte er, Trump habe dies aus seiner Sicht «als Scherz gepostet», und dann schnell mitbekommen, dass «eine Menge Leute seinen Humor in dem Fall nicht verstehen». Kritiker warfen dem Präsidenten Blasphemie vor.

Das Verhältnis zwischen dem Papst, Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken, und dem US-Präsidenten gilt bereits seit längerer Zeit als angespannt. Gleich nach seiner Wahl im Mai 2025 war der erste US-amerikanische Papst als «Anti-Trump» bezeichnet worden. (dab/sda/dpa)

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