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Klima: Papst Leo kritisiert politischen Willen beim Klimaschutz

epa12528814 Pope Leo XIV greets faithful before Mass on the occasion of the Jubilee of the Poor and the 9th World Day of the Poor at St. Peter's Basilica, Vatican City, 16 November 2025 EPA/FABIO ...
Papst Leo XIV. ist seit Mai 2025 im Amt. Bild: keystone

Papst kritisiert politischen Willen beim Klimaschutz

18.11.2025, 07:1118.11.2025, 07:11

Papst Leo XIV. kritisiert mangelnden politischen Willen einiger Staaten bei der Bekämpfung der Klimakrise. «Was versagt, ist der politische Wille einiger», sagte er in einer Botschaft zum Auftakt der entscheidenden Woche der Weltklimakonferenz in Brasilien und würdigte die erreichten Fortschritte durch das vor zehn Jahren geschlossene Pariser Klimaabkommen. Nicht das Abkommen habe versagt, sondern «unsere Reaktion darauf».

Sein Heimatland, die USA, haben sich unter Präsident Donald Trump aus dem Pariser Abkommen zurückgezogen.

«Die Schöpfung schreit»

Papst Leo machte auf die schon heute spürbaren Klimafolgen aufmerksam: «Die Schöpfung schreit in Form von Überschwemmungen, Dürren, Stürmen und unerbittlicher Hitze. Jeder dritte Mensch lebt aufgrund dieser Klimafolgen in grosser Gefährdung.»

Mit Blick auf die Klimaverhandlungen der knapp 200 Staaten fordert das Kirchenoberhaupt mehr Ehrgeiz. Noch sei Zeit, den Anstieg der globalen Temperatur unter 1,5 Grad zu halten. «Aber das Zeitfenster schliesst sich.» Die Menschheit sei als Verwalter der Schöpfung Gottes aufgerufen, mit Weitsicht zu handeln und zu schützen, was Gott ihr anvertraut habe. (sda/dpa)

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