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epa07246207 (FILE) - A handout file photo made available by NASA on 23 December 2018 shows a photo snapped by European Space Agency (ESA) astronaut Alexander Gerst from the International Space Station (ISS) of volcano Anak Krakatau erupting volcanic ash and steam over the waters of the Sunda Strait, Indonesia, 24 September 2018. A tsunami that hit coastal areas on Indonesia's Sunda Straight on 22 December 2018, has killed at least 62 people and injured over 580 others. The Indonesian disaster management agency warned that the death toll is likely to rise. A possible cause of the seismic sea wave was believed to be undersea landslides related to Anak Krakatau's volcanic activity. The tsunami struck at around 21:30 local time (14:30GMT) on 22 December 2018.  EPA/ALEX GERST/ESA/NASA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein Foto aus dem All zeigt den Anak Krakatau. Bild: EPA/NASA EARTH OBSERVATORY

Anak Krakatau – jetzt stoppt der Vulkan auch den Flugverkehr



Erst löste der Vulkan Anak Krakatau einen gewaltigen Tsunami aus – mit mehr als 450 Toten. Jetzt beeinträchtigt der Vulkanausbruch in Indonesien auch den Flugverkehr. Die indonesischen Behörden erteilten am Donnerstag ein Überflugverbot. Betroffen sind täglich rund 25 Flüge – vor allem nach Australien und Singapur

Die Flüge werden umgeleitet. Machbar. Anders als vor acht Jahren. Damals legten Asche und Staub des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull den Flugverkehr in ganz Europa lahm. Denn die Asche- und Gesteinspartikel können die Triebwerke der Jets beschädigen.

Am Donnerstag erhöhten die indonesischen Behörden die Warnstufe für den Vulkan. Zudem wurde die Verbotszone rund um den Vulkankrater auf fünf Kilometer ausgedehnt, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Jakarta mit.

Nach Angaben von Sprecher Sutopo Purwo Nugroho seien am Vortag verstärkt Rauchwolken und heisse Asche ausgetreten. Die Aschewolke sei am Mittwoch über die Städte Serang und Cilegon in der Provinz Banten auf Java geweht worden. Die Asche sei zwar harmlos, doch sollten die Menschen in den betroffenen Gebieten Schutzmasken und Schutzbrillen tragen. 

Anak Krakatau heisst auf Malaiisch «Kind des Krakatau», weil der Vulkan an der Stelle im Meer entstand, an der sich der Krakatau im Jahr 1883 mit einem gigantischen Ausbruch fast vollständig selbst zerstörte. Jene Eruption gilt als die heftigste und eine der folgenschwersten der Welt. Rund 36'000 Menschen starben damals durch den einhergehenden Tsunami. Zudem spuckte der Krakatau 18 Millionen Kubikkilometer Gestein und Asche aus – deren Partikel in der Luft beeinflussten vorübergehend das Klima auf der gesamten Erde.

(tam/per/dpa)

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Hunderte Obdachlose nach Ätna-Ausbruch

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bennno 28.12.2018 00:03
    Highlight Highlight Durchaus sehenswert. Eine Doku zum Krakatau 1883:
    Play Icon
  • Roadrunn_er 27.12.2018 18:58
    Highlight Highlight Wäre es nicht ein wenig sehr viel mit 18 mio km3 Auswurf ? 🙄
    ‚Klugscheissermodus off‘🤓
    • DerMedicus 27.12.2018 19:54
      Highlight Highlight da wären bei der dritten wurzel von 18 mio dann ein würfel mit einer seitenlänge von ca. 250km. das klingt nach viel, ist allerdings für eine riesige vulkaneruption über eine andauernde zeitspanne durchaus möglich. beeindruckend, aber nicht unmöglich.
    • DerMedicus 27.12.2018 20:03
      Highlight Highlight spass, eindeutig zu viel 😂

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