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Russland

Russland: Olympia-Stadt Sochi von Fluten und Tornados heimgesucht

Video: watson

Unwetter-Katastrophe – Olympia-Stadt Sochi ist überflutet

25.07.2022, 20:0326.07.2022, 10:34

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr ist der russische Ferienort Sochi von Stürmen und Regenfällen heimgesucht worden. Bereits Ende Juni ist die Stadt durch heftige Regenfälle überschwemmt worden. Nun ist auf Videos zu sehen, dass erneut Starkregen die Flüsse in Sochi zum Überlaufen gebracht hat und die Stadt überflutet ist. Keller sind vollgelaufen, Autos werden durch die Strassen geschwemmt, die Elektrizität in der Stadt ist teilweise ausgefallen und Tornados sind im Küstengebiet am Wüten.

Bei den Unwettern ist laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti mindestens eine Person ums Leben gekommen. Auf Twitter ist hingegen von über 100 Toten die Rede.

Viele Hotels, kein Katastrophenschutz

Die Behörden haben angekündigt, die Schäden des Sturmes zu beseitigen. Jedoch ist die Kritik in den sozialen Medien gross. Auf VKontakte, einer der populärsten Plattformen in Russland, werfen die Bewohnenden der Regierung vor, beim Bau neuer Hotels und Anlagen für die Olympischen Spiele 2014 vor allem auf den Profit geschaut zu haben, nicht aber auch Drainagen für Wassermassen und anderen Schutz vor Naturereignissen zu bauen. (fwe)

Video: watson

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sageits
25.07.2022 21:08registriert August 2016
Die russische Armee wäre dort sicher hoch willkommen. Am Besten mit einem Grossaufgebot …..
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_kokolorix
25.07.2022 20:29registriert Januar 2015
Karma?
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Liebu
25.07.2022 21:12registriert Oktober 2020
Dies war jetzt der Sturm, von dem es hiess, dass er damals die Moskva versenkte.
Der Sturm kam also doch noch.

Sehr eindrücklich sind die 2 Wassersäulen. Ich denke da nützt auch eine Drainage nichts mehr.
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Die Bundesverwaltung will ihre Abhängigkeit von Microsoft reduzieren und das Egerkinger Komitee plant eine neue Offensive gegen Moscheeprojekte in der Schweiz. Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund strebt laut der «NZZ am Sonntag» eine schrittweise Abkehr von Microsoft an. «Die Bundesverwaltung strebt an, ihre Abhängigkeit von Microsoft schrittweise und langfristig zu reduzieren», bestätigte ein Sprecher der Bundeskanzlei der Zeitung. Dies komme überraschend, da erst kürzlich Microsoft 365 trotz Bedenken wegen der Datensicherheit an rund 54'000 Arbeitsplätzen eingeführt worden sei. Intern habe es zuvor Widerstände gegen Alternativen gegeben, die teils als «Bastelei» bezeichnet worden seien. Der frühere Armeechef Thomas Süssli habe jedoch gefordert, alternative Lösungen rascher zu prüfen. Eine Machbarkeitsstudie zeige nun, dass ein Ersatz durch Open-Source-Software möglich sei. Als Referenz gelte Deutschland, wo an einer unabhängigen Open-Source-Lösung gearbeitet werde, an der auch die Schweiz interessiert sei. Das Bundesland Schleswig-Holstein habe seine Verwaltung bereits umgestellt.
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