International
Russland

Radioaktiv belasteter Wald bei Tschernobyl in Brand geraten

Radioaktiv belasteter Wald bei Tschernobyl in Brand geraten

04.04.2020, 18:5305.04.2020, 17:10

In der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind etwa 20 Hektaren Wald in Brand geraten. Rund 90 Feuerwehrleute versuchten das Feuer zu löschen, teilte der Katastrophenschutz in Kiew am Samstag mit.

Im Einsatz seien auch zwei Löschflugzeuge und ein Helikopter. Erschwert würden die Löscharbeiten durch die radioaktive Strahlung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, hiess es. In den Wäldern in der Sperrzone kommt es immer wieder zu Bränden.

Nach der Explosion des Blocks vier im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 wurden radioaktiv belastete Landstriche um die Atomruine gesperrt. Zehntausende Menschen wurden zwangsumgesiedelt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Schutzhülle für die Atomruine Tschernobyl
1 / 14
Schutzhülle für die Atomruine Tschernobyl
30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl in der Ukraine haben Spezialisten in einem historischen Schritt eine gigantische Schutzhülle über die Atomruine geschoben.
quelle: x00550 / gleb garanich
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Der Tourismus in Tschernobyl floriert
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Börse rumort: «Märkte ziehen Grenze, wenn die Trump-Regierung verbündete Länder verärgert»
Trump hat die Finanzmärkte aufgeschreckt, ähnlich wie mit seinem «Tag der Befreiung».
An den Börsen scheint die Nervosität zurück zu sein. Die Anleger flüchten sich in vermeintlich sichere Häfen. Deshalb ist der Goldpreis auf über 5000 Dollar pro Feinunze gestiegen – ein neues Allzeithoch. Gold hat sich damit allein dieses Jahr wieder um 18 Prozent verteuert. Schon 2025 war der Preis um 65 Prozent und mehr als 2000 Dollar gestiegen. Es war das höchste Jahresplus seit dem Jahr 1979.
Zur Story