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Putin nimmt Bidens Einladung zu virtuellem Klimagipfel an

19.04.2021, 20:32

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Einladung von US-Präsident Joe Biden zum Klimagipfel per Videoschalte an diesem Donnerstag angenommen. Putin werde Russlands Herangehensweise bei der Überwindung der negativen Folgen des weltweiten Klimawandels mit Blick auf die internationale Zusammenarbeit erläutern, teilte der Kreml am Montag in Moskau mit.

Präsident Wladimir Putin nimmt an einer Videokonferenz am 15. April 2021 in Moskau teil.
Präsident Wladimir Putin nimmt an einer Videokonferenz am 15. April 2021 in Moskau teil.
Bild: keystone

Biden hatte Putin in der vergangenen Woche bei einem Telefonat eingeladen, an dem virtuellen Gipfel am 22. und 23. April teilzunehmen. Der Kreml hatte eine Zusage lange offengelassen.

«Ungeachtet der nicht konstruktiven Schritte der amerikanischen Seite, die zu einer weiteren Verkümmerung der bilateralen Beziehungen geführt haben, wurde die Bereitschaft für eine Fortsetzung des Dialogs bestätigt.»
Nikolai Patruschew

Biden will Putin in diesem Sommer auch in einem europäischen Staat zu einem persönlichen Gipfel treffen, um über die gespannten amerikanisch-russischen Beziehungen zu sprechen. Putin hat bisher nicht mitgeteilt, ob er diese Einladung annimmt. Das Weisse Haus teilte am Montag nach einem Gespräch zwischen dem US-Sicherheitsberater Jake Sullivan und dem Sekretär des Moskauer Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, mit, dass es in dem Telefonat auch um die «Aussicht auf einen möglichen Präsidentengipfel» gegangen sei.

Patruschew bestätigte in einer Mitteilung, dass der «Gang der Vorbereitungen eines Treffens auf höchster Ebene» erörtert worden sei. «Ungeachtet der nicht konstruktiven Schritte der amerikanischen Seite, die zu einer weiteren Verkümmerung der bilateralen Beziehungen geführt haben, wurde die Bereitschaft für eine Fortsetzung des Dialogs bestätigt», sagte er.

Washington hatte in der vergangenen Woche Sanktionen gegen Moskau verhängt und zehn russische Diplomaten ausgewiesen als Reaktion auf feindliche Tätigkeiten des Landes. Russland reagierte mit der Ausweisung von zehn US-Diplomaten und weiteren Strafmassnahmen.

Patruschew betonte mit Blick auf Washingtons Vorwürfe, Moskau habe sich unter anderem in die US-Präsidentenwahl im vergangenen Jahr eingemischt und einen Hackerangriff auf US-Einrichtungen verübt, dass keine Beweise dafür vorgelegt worden seien. Für eine Normalisierung der Beziehungen auch im Interesse der globalen Sicherheit sei Russland aber bereit zu Gesprächen. (sda/dpa)

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