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FILE - In this Monday, April 16, 2018 file photo, people stand in front of damaged buildings, in the town of Douma, the site of a suspected chemical weapons attack, near Damascus, Syria. The global chemical weapons watchdog says an investigation has found

Bild: AP/AP

OPCW bestätigt: In Syrien wurde wohl Chlorgas eingesetzt



Bei einem international kontrovers diskutierten Giftgasangriff in Syrien ist nach Erkenntnissen der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) tatsächlich Giftgas eingesetzt worden. Es habe sich sehr wahrscheinlich um Chlorgas gehandelt.

Es gebe «vernünftige Gründe anzunehmen, dass giftige Chemikalien als Waffe bei dem Angriff am 7. April 2018 eingesetzt wurden», teilte die OPCW in ihrem am Freitag veröffentlichten Abschlussbericht zu dem Zwischenfall in der Stadt Duma mit. Bei dem Angriff in der von Rebellen gehaltenen Stadt waren nach Ansicht des Uno-Menschenrechtsrats mehr als 49 Menschen getötet und bis zu 650 verletzt worden.

Über die Attacke mit Chemiewaffen gab es international heftige Kontroversen. Die syrische Opposition und der Westen machten die syrischen Regierungstruppen verantwortlich. Die USA, Frankreich und Grossbritannien bombardierten wegen des Zwischenfalls syrische Regierungsstellungen mit Marschflugkörpern.

Syrien und sein Verbündeter Russland hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen und von einer inszenierten Attacke gesprochen. Die russische Botschaft in den Niederlanden kritisierte am Freitag den OPCW-Bericht: Trotz aller Beweise, die von Russland, Syrien und britischen Journalisten präsentiert worden seien, spreche die OPCW von einem Chlorgas-Einsatz, schrieb die Botschaft auf Twitter.

Allerdings sagt die OPCW in ihrem Bericht nicht, wer für den Angriff verantwortlich war. Eine Untersuchung des Berliner Global Public Policy Institute (GPPi) hatte vor kurzem von mehr 300 Chemiewaffen-Einsätzen in Syrien gesprochen. In 98 Prozent der Fälle soll demnach die Regierung von Präsident Baschar al-Assad dafür verantwortlich sein. (leo/sda/dpa)

Schweizer Firma lieferte Giftgas an Syrien

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • heureka 03.03.2019 08:30
    Highlight Highlight Letzten Sommer, gab es in Schweizer badi`s 3 Chlorunfälle
    mit Evakuierung. Chlor wird in Der Reinigung & Stofffärberei Fässerweise benutzt. Syrien hat Eine Starke Stoffindustrie. Explodiert eine Granate in Obengenannter Manufaktur, haben Sie einen Sogenannten Giftgas-Vorfall.
    Und nicht zu vergessen, Chlor ist in Kleinasien, Der Levante & Griechenland, das Meistverwendete Desinfektions & Reinigungsmittel. Billig & Effizient. In Jedem Haushalt verwendet.
    Sind nun Millionen von Haushalten und Tausende von Läden und Manufakturen, TERRORISTEN?
  • Domino 02.03.2019 04:04
    Highlight Highlight Mischt man das starke Durgol mit Javelwasser entsteht auch Chlorgas. Ist mir auch schon mal passiert im WC...
  • The Destiny // Team Telegram 01.03.2019 21:06
    Highlight Highlight "Allerdings sagt die OPCW in ihrem Bericht nicht, wer für den Angriff verantwortlich war. Eine Untersuchung des Berliner Global Public Policy Institute (GPPi) hatte vor kurzem von mehr 300 Chemiewaffen-Einsätzen in Syrien gesprochen. In 98 Prozent der Fälle soll demnach die Regierung von Präsident Baschar al-Assad dafür verantwortlich sein. "

    Finanziert vom Auswärtigen Amt (DE) und einer Lobbyisten Stiftung...

    Nicht, dass Assad keine Giftgasangriffe gemacht hat, was auch absolut verachtenswert ist, aber so wie Zitiert hat sich das wohl nie zugetragen.
    • Juliet Bravo 01.03.2019 23:02
      Highlight Highlight Ja Russland hat ganze Arbeit geleistet!😉
    • The Destiny // Team Telegram 01.03.2019 23:13
      Highlight Highlight @blaubar, man könnte meinen die haben die Zahlen von der Abstimmung auf der Krim genommen :#
    • Juliet Bravo 03.03.2019 03:52
      Highlight Highlight Mich würde mal interessieren, wo ihr euch informiert.

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