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Fall Khashoggi: «New York Times» veröffentlicht Hinweise auf Verwicklung des Kronprinzen 



Im Fall des getöteten Journalisten und Regimekritikers Jamal Khashoggi gibt es laut einem Zeitungsbericht starke Hinweise auf eine Verwicklung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Ein Mitglied des Kommandos, das Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul umgebracht habe, habe kurz nach der Tat Anfang Oktober einem Vorgesetzten am Telefon gesagt, er möge «seinem Chef» Bescheid geben, schrieb die «New York Times» (Dienstag).

FILE - In this March 22, 2018, file photo, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman meets with U.S. Defense Secretary Jim Mattis at the Pentagon in Washington. The Oct. 2, 2018 killing of Saudi writer Jamal Khashoggi in Istanbul by agents believed to be close the kingdom’s Crown Prince Mohammed bin Salman has cast him into the ruthless and pitiless pantheon of sons of the Arab World’s most infamous tyrants. (AP Photo/Cliff Owen, File)

Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman. Bild: AP

Amerikanische Geheimdienstler glaubten, dass mit dem «Chef» bin Salman gemeint sei, auch wenn dieser nicht namentlich genannt worden sei.

«Ein Anruf wie dieser ist so nahe an einem handfesten Beweis, wie er nur sein kann», sagte der frühere CIA-Offizier Bruce O. Riedel dem Blatt. Nach Einschätzung der Zeitung werde mit dem belastenden Material gegen bin Salman der Druck auf das Weisse Haus zunehmen, gegen Riad vorzugehen.

Khashoggi, ein Kritiker bin Salmans, hatte am 2. Oktober das Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul betreten, um Dokumente für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Er tauchte nie wieder auf.

Saudi-Arabien bestritt lange, mit seinem Verschwinden etwas zu tun zu haben. Auf internationalen Druck gab Riad eine offizielle Erklärung ab, wonach es zwischen Khashoggi und mehreren Personen zu einer Schlägerei mit tödlichem Ausgang gekommen sei.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Samstag in Ankara zum ersten Mal offiziell die Existenz von Tonaufnahmen von der Ermordung Khashoggis bestätigt. Diese habe man mit einer Reihe von Ländern geteilt. (whr/sda/dpa)

Die Chronologie des Falls Khashoggi

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konsequenzen

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sean Amini 13.11.2018 15:16
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung man sollte den Iran für diese grausame Tat sanktionieren. Sie tragen die Schuld, dass der Kronzprinz unter einem enormen Druck steht und falsche Entscheidungen trifft.

    Evt. ist das ja genug Beweis für die nächste Invasion

    *hust*
  • Antigone 13.11.2018 13:40
    Highlight Highlight Die gesamte Königsfamilie gehört hinter Gitter - und das schon lange!
    Unglaublich, dass einfach nur zugeschaut wird.
    Und in ein paar Monaten ist die ganze Sache dann auch schon vergessen...
  • rundumeli 13.11.2018 12:22
    Highlight Highlight o-ton new york times:

    "Turkish officials have said that the audio does not conclusively implicate Prince Mohammed, and American intelligence and other government officials have cautioned that however compelling the recording may be, it is still not irrefutable evidence of his involvement in the death of Mr. Khashoggi.

    Even if Mr. Mutreb believed the killing was ordered by the crown prince, for example, he may have had an inaccurate understanding of the origins of the order. Prince Mohammed is not specifically named ..."

    tja ... verkürzen ist gut ... aber nicht immer
  • Dong 13.11.2018 11:43
    Highlight Highlight Also wenn’s gegen Saudi-Arabien und im speziellen gegen MBS geht find ich das schonmal gut, allerdings bezweifle ich, dass die Gegner von MBS wesentlich edleres im Schilde führen.
  • Blackfoxx 13.11.2018 11:34
    Highlight Highlight Bin ich der einzige der sich fragt warum noch niemand im Gefängnis sitzt?
    Ich meine man hat Video aufnahmen, Tonaufnahmen und Zeugen und man weiss wer diese Männer waren im Konsulat.
    Politische Morde werden wohl nicht gleich behandelt wie gewöhnliche Morde?
    • SteveLaCroix 13.11.2018 11:52
      Highlight Highlight Richtig, hier geht es nicht um ein Verbrechen, sondern um Politik! Saudi Arabien testet gerade, wie weit sie ungestraft gehen können und es sieht leider relativ gut für sie aus...
    • salamandre 13.11.2018 14:49
      Highlight Highlight Da die Täter quasi von Allah direkt angeheuert, muss er sie fast ein Wenig beschützen, aber wart nur irgendein Bauernopfer wird es schon noch geben.
    • Sisiphos 13.11.2018 15:12
      Highlight Highlight Nein!!!!!!!!!!! Schon gar nicht, wenn es sich bei den Tätern um Waffen Kunden und Ölquellenbesitzer handelt-damit ist alles entschuldigt! Mbs ist im übrigen ein guter Kumpel orangnen Frettchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 13.11.2018 11:00
    Highlight Highlight Wer soll es denn sonst gewesen sein? Etwa der Weihnachtsmann?
  • Sisiphos 13.11.2018 10:13
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht. Sollte es vielleicht eventuell möglich sein, dass mbs etwas mit dem Mord an Kashoggi zu tun hat? Der nette Prinz von Saudi Arabia? Wenn dem so wäre sollte man keine Geschäfte mit diesem Land machen - vor allem keine Waffengeschäfte. Also wäre eine Reaktion der USA, der EU und Schweiz gefragt - ein absoluter Exportstop bis mbs zur Verantwortung gezogen ist.
    • Bits_and_More 13.11.2018 13:42
      Highlight Highlight Das wird die USA leider nicht machen. Für die USA ist Saudi Arabia ein zu wichtiger Partner gegen den "bösen Iran" als das ein Mord an einem Regimekritiker, welcher kein Ami ist, etwas daran ändern würde.

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