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Sen. Bernie Sanders, I-Vt., joined at left by Sen. Chris Murphy, D-Conn., holds a news conference after the Senate passed a resolution he introduced that would pull assistance from the Saudi-led war in Yemen, a measure to rebuke Saudi Arabia after the killing of journalist Jamal Khashoggi, at the Capitol in Washington, Thursday, Dec. 13, 2018. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

US-Senator Bernie Sanders unterstützt die Resolution gegen Saudi-Arabien. Im Senat ist man sich einig, dass der Kronprinz Mohammed bin Salman für den Mord an Jamal Khashoggi verantwortlich ist. Bild: AP/AP

«Einmischung in innere Angelegenheiten»: Saudi-Arabien weist US-Resolutionen scharf zurück



Saudi-Arabien hat zwei Resolutionen des US-Senats zum Fall Khashoggi und zum Militäreinsatz im Jemen scharf zurückgewiesen. Die Resolutionen würden auf «falschen Behauptungen» basieren und eine «Einmischung in innere Angelegenheiten» darstellen.

Dies erklärte das saudiarabische Aussenministerium am Sonntag. «Das Königreich verurteilt den neuesten Standpunkt des US-Senats.» Zudem beinhalte das Vorgehen des US-Senats eine «eklatante Einmischung in die Innenpolitik des Königreichs», zitierte die Agentur SPA weiter aus der Mitteilung.

epa07116728 A handout photo made available by the Saudi Royal Palace shows Saudi Crown Prince Mohammad Bin Salman speaking during a session of the Future Investment Initiative Conference, in Riyadh, Saudi Arabia, 24 October 2018. Saudi Arabia on 23 October opened the three-day Future Investment Initiative conference that has seen major pull-outs from global political and business figures following the disappearance of Saudi journalist Jamal Khashoggi after he entered the Saudi consulate in Istanbul on 02 October and later acknowledgement he died inside the kingdom's consulate. According to media reports, Mohammed bin Salman spoke of the killing of Khashoggi for the first time, describing it as 'a heinous crime that cannot be justified', and that Saudi Arabia and Turkey will work together to punish all culprits.  EPA/BANDAR ALGALOUD / SAUDI ROYAL PALACE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der saudische Kronprinz ist sich keiner Schuld bewusst. Bild: EPA/SAUDI ROYAL PALACE

Die US-Senatoren hatten sich vergangene Woche mit gleich zwei Resolutionen frontal gegen den Kurs von US-Präsident Donald Trump zu Saudi-Arabien gestellt. In einer Resolution bezeichnete der Senat den mächtigen Kronprinzen Mohammed bin Salman als «verantwortlich für den Mord» an dem Journalisten Jamal Khashoggi. Der Senat forderte zudem in einer weiteren Resolution ein Ende der US-Unterstützung für den saudiarabischen Militäreinsatz im Bürgerkrieg im Jemen. Der Jemen-Resolution werden kaum Chancen ausgerechnet, wirksam zu werden. Dazu müsste das Abgeordnetenhaus ebenfalls zustimmen.

Das saudiarabische Aussenministerium erklärte nun, die USA seien ein «verbündeter und befreundeter Staat»; Riad wolle seine Beziehungen zu Washington zudem weiter stärken. Die Resolutionen des US-Senats seien aber besorgniserregend.

Trump hält ungeachtet der schweren Vorwürfe gegen Saudi-Arabien an der engen Partnerschaft zu dem Königreich fest. Der US-Präsident argumentiert dabei unter anderem mit den milliardenschweren Rüstungsgeschäften der USA mit dem Königreich. (sda/afp/dpa)

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Die Chronologie des Falls Khashoggi
quelle: ap/trt world
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