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epa05804178 (FILE) - A file picture dated 06 February 2017 shows sail-assisted motor yacht 'Sailing Yacht A' passing Elsinore, North Sealand, Denmark. According to reports from 19 February 2017, the world's largest sailing ship 'Sailing Yacht A', owned by Russian tycoon Andrej Igorevitj Melnitjenko, is under ship arrest in Gibraltar over a 15 million euro claim by the German shipyard which built the yacht.  EPA/KELD NAVNTOFT DENMARK OUT *** Local Caption *** 53306867

Die «Sailing Yacht A» soll um die 400 Millionen gekostet haben. Sie besitzt acht Decks und drei Swimmingpools.   Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Grösste Segeljacht der Welt darf ablegen – Streit beigelegt



Die in Gibraltar an die Kette gelegte «Sailing Yacht A» darf bald ablegen. Vor einem Gericht einigten sich die Parteien, auf welche Treuhandkonten die restlichen Forderungen von 15.3 Millionen Euro fliessen sollen. Ist das Geld da, darf die Mega-Jacht aufs Meer.

Die Einigung erfolgte am Dienstag zwischen den Anwälten des Auftraggebers der Jacht, des russischen Milliardärs Andrej Melnitschenko, und den Anwälten der schleswig-holsteinischen Werft Nobiskrug. Es ging nach Medienberichten um Restforderungen der Werft als Projektträger in Höhe von 15.3 Millionen Euro.

Die Privatjacht der Superlative ist in Kiel gebaut worden und hat die schleswig-holsteinische Hauptstadt vor gut zwei Wochen verlassen. Die «Sailing Yacht A» soll nach Spekulationen um die 400 Millionen Euro gekostet haben. Seit einer Woche lag der keilförmige Dreimaster mit dem futuristischen Aussehen in Gibraltar an der Kette - erwirkt von Nobiskrug als Druckmittel bis zur juristischen Klärung.

«Der bedauernswerte Vorgang um »Sailing Yacht A« ist jetzt gelöst», teilte Melnitschenkos Sprecher in London, Alex Andreev, mit. «Die Jacht wird nun dem Projektteam des Besitzers übergeben und Gibraltar in Kürze verlassen.»

Strittige Restsumme

Strittig war laut dem Sender NDR 1 Welle Nord gewesen, wo die Restsumme treuhänderisch liegen soll. Die Einigung sehe vor, dass die Schlussrate von 9.8 Millionen Euro weiterhin auf einem Treuhandkonto der Anwälte Melnitschenkos in London bleibe. Weitere 5.5 Millionen Euro sollen den Angaben zufolge auf ein Treuhandkonto in Gibraltar fliessen, auf das die Anwälte von Nobiskrug Zugriff haben sollen.

Die einzigartige Luxusjacht hatte nach Medienberichten Gibraltar eigentlich nur zu einem Tankstopp angelaufen - unterwegs nach Spanien zu weiteren Arbeiten bei der Innenausstattung. Die offizielle Übergabe an den Eigner ist für das späte Frühjahr vorgesehen.

Acht Decks und drei Swimmingpools

Nach fünf Jahren Bauzeit hatte das gigantische Segelschiff mit 143 Metern Länge und 90 hohen Masten Anfang Februar Kiel verlassen.

Die Jacht mit acht Decks bietet drei Pools, eine Panorama-Lounge unterhalb der Wasserlinie und hat neben Beibooten auch ein eigenes U-Boot an Bord. Die 3700 Quadratmeter Segelfläche sind gross wie ein halber Fussballplatz.

Für Melnitschenko ist die Segeljacht nicht das erste Schiff. Der französische Stardesigner Philippe Starck hatte für den Russen vor Jahren bereits die 119 Meter lange Motorjacht «A» entworfen. Sie entstand ebenfalls in Kiel. (sda/dpa)

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