DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Terroranschlag in Mali: Schweizer Offizier überlebt bereits zweiten Angriff in Afrika

09.03.2015, 11:3009.03.2015, 13:44
La Terrasse in Bamako: Der Angriff auf das Restaurant forderte fünf Todesopfer und neun Verletzte. 
La Terrasse in Bamako: Der Angriff auf das Restaurant forderte fünf Todesopfer und neun Verletzte. 
Bild: STRINGER/REUTERS

Bei einem Terroranschlag in der malischen Hauptstadt Bamako wurden in der Nacht auf Samstag zwei Schweizer Offiziere schwer verletzt. Ein bewaffneter Mann stürmte das von Expats frequentierte Restaurant «La Terasse» und eröffnete das Feuer. Fünf Menschen starben im Kugelhagel, die beiden Schweizer Armeeangehörige überlebten schwer verletzt. 

Nach einer Notoperation wurden die beiden Schweizer nach Dakar geflogen. Am Sonntagmorgen brachte ein Rega-Flug die Offiziere schliesslich in die Schweiz

Wie die Basler Zeitung heute berichtet, überlebte einer der beiden Schweizer bereits einmal einen bewaffneten Überfall. 2012 stürmten Rebellen das bewachte Haus des Offiziers in Goma und hielten ihm eine Pistole an den Kopf. Der Chef humanitärer Minenräumung im Kompetenzzentrum für Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung der Schweizer Armee (Kamir) kam nur mit viel Glück mit dem Leben davon. 

Die Schwerverletzten befinden sich momentan im Berner Inselspital. Ihr «Gesundheitszustand ist stabil und sie sind ausser Lebensgefahr», teilte Swissint mit.

No Components found for watson.rectangle.

Die beiden Schweizer befanden sich im Rahmen einer UNO-Mission im westafrikanischen Land. (wst)

In einer früheren Version dieses Artikels hiess es, die Spitalleitung habe mitgeteilt, der Gesundheitszustand der beiden Armeeangehörigen sei stabil und sie seien ausser Lebensgefahr. Diese Information ist falsch. Die Angaben zum Gesundheitszustand der beiden verletzten Offiziere stammen vom Armee-Kompetenzzentrum Swissint und nicht von der Spitalleitung des Inselspital Bern.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viola Amherd holt Truppe von Top-Professorin: Militärs bekommen teure Digital-Ausbildung

Das Verteidigungsdepartement heuert ohne Ausschreibung und für viel Geld eine deutsche Beraterfirma an, um die Digitalisierung voranzutreiben. Hinter dem Unternehmen steht eine prominente Professorin: Miriam Meckel.

Wie ernst es ihr ist, machte die Chefin im Verteidigungsdepartement schon ganz am Anfang klar. Viola Amherd war Ende 2018 gerade erst Bundesrätin geworden, als sie die Digitalisierung zu einer Chance für die ganze Politik erklärte. «Aber wenn wir diese wirklich nutzen wollen, müssen wir auch etwas dafür tun», sagte sie in einem Fernsehinterview: «Wir müssen aktiv vorwärtsgehen.»

Aktiv vorwärtsgehen – das soll es auch in Amherds eigenem Laden. Dafür holt sich das Verteidigungsdepartement nun …

Artikel lesen
Link zum Artikel