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Schweiz will 20 unbegleitete Minderjährige aus Moria aufnehmen



Die Schweiz will rund 20 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus dem niedergebrannten Flüchtlingslager Moria auf Lesbos aufnehmen. Das teilte der Bundesrat am Freitag mit. Im Zentrum steht für die Regierung aber die Hilfe vor Ort.

Am Freitagnachmittag geht ein Hilfsflug mit rund einer Tonne Material nach Athen ab. An Bord sind Schlafsäcke, Schlafmatten, Wasserkanister, Küchenutensilien und andere Hilfsgüter, um welche die griechische Regierung ersucht hatte.

Ebenfalls im Flugzeug sitzen zwei Spezialisten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH). Das Aussendepartement EDA hat bis zu einer Million Franken für die humanitäre Hilfe bereitgestellt, um auf die dringendsten Bedürfnisse der vom Brand betroffenen Menschen reagieren zu können.

Nach dem Grossbrand im griechischen Migrantenlager Moria wollen sich neun EU-Staaten und die Schweiz an der Aufnahme von 400 unbegleiteten Minderjährigen beteiligen.

epa08658915 Asylum seekers wait for food, fruits and water near the Moria refugees camp on the island of Lesvos, Greece, 10 September 2020. A passenger ferry and ?two Navy landing ships will accommodate about 2,000 of the homeless people after the fire at Moria refugee camp, Migration and Asylum Minister Notis Mitarachi s?aid. The island of Lesvos was declared in state of emergency for four months, by order of Deputy Civil Protection and Management Crises Minister Nikos? Hardalias  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU

Migrantinnen stehen auf Lesbos für Wasser und Früchte an. Bild: keystone

Es gehe vor allem darum, unverzüglich die Unterbringung, Versorgung und den Schutz der Migrantinnen und Migranten sicherzustellen, schreibt der Bundesrat. Eine Verteilung der betroffenen Migrantinnen und Migranten in die EU-Länder steht nach seinen Angaben nicht im Vordergrund.

Die Schweiz ist aber bereit, 20 der insgesamt rund 400 unbegleiteten Minderjährigen aufzunehmen. Das stellte das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf eine informelle Anfrage aus Deutschland hin in Aussicht. Diese besonders vulnerablen Kinder und Jugendlichen sollten umgehend evakuiert und in anderen europäischen Ländern aufgenommen werden, heisst es in der Mitteilung.

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer sagt zuvor in Berlin: «Unsere Kontakte mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben bis zur Stunde dazu geführt, dass sich mit uns zehn europäische Mitgliedsländer an den Hilfen – das heisst an der Umsiedlung für die unbegleiteten Minderjährigen – beteiligen.»

In der von Seehofer genannten Zahl zehn ist die Schweiz inbegriffen, die kein EU-Mitglied ist. Man sei aber noch mit weiteren Ländern im Gespräch. Es sei angesichts der Regierungsbeteiligung der Grünen in Österreich «überraschend», dass Wien bislang keine Zusage gemacht habe.

Ein Grossteil der Menschen – je 100 bis 150 – werde von Deutschland und Frankreich aufgenommen, erklärte der Minister. In Deutschland sei eine Ankunft der Jugendlichen spätestens bis Monatsende geplant.

Eine genaue Zahl könne aber erst genannt werden, wenn die Gespräche mit den anderen EU-Staaten abgeschlossen seien. «Die 400 Minderjährigen sind ein erster Schritt und diesem ersten Schritt wird ein weiterer folgen», erklärte Seehofer. Er wolle, dass man sich dabei auf Familien mit Kindern konzentriere.

12'000 Menschen betroffen

Das Lager Moria war in der Nacht zum Mittwoch durch zahlreiche Brände fast vollständig zerstört worden. Statt der vorgesehenen knapp 3000 Migranten waren dort mehr als 12'000 Menschen untergebracht gewesen. Einige der Migranten sollen Feuer gelegt haben, nachdem für die Bewohner des Lagers wegen Corona-Infektionen Quarantäne verordnet worden war. Die «Nicht-Lösung» in den Verhandlungen zu einer gemeinsamen europäischen Asylpolitik habe zu der jetzigen katastrophalen Situation auf Lesbos geführt, sagte Seehofer.

Er berichtete, dass Griechenland am Donnerstag Vorschläge übermittelt habe, wie Deutschland bei der Unterbringung und Versorgung der obdachlos gewordenen Menschen vor Ort helfen könne. Die deutsche Regierung wolle sich nun mit den deutschen Hilfsorganisationen zusammensetzen, um möglichst umfassend zu helfen. Das Technische Hilfswerk habe sich am Freitag zudem auf den Weg gemacht, um Zelte, 1400 Feldbetten und Schlafsäcke nach Lesbos zu bringen.

Der für Migration zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, sagte: «Moria existiert nicht mehr.» Mit Hilfe der Europäischen Union solle nun eine neue, modernere Einrichtung errichtet werden, in der Asylverfahren schneller durchgeführt werden könnten. Dies wolle er dem griechischen Regierungschef vorschlagen.

Schinas bekräftigte zudem, dass die EU-Kommission am 30. September neue Vorschläge für die jahrelang blockierte Reform der EU-Migrations- und Asylpolitik vorlegen werde. (sda/dpa)

Athen verstärkt Polizei auf Lesbos – auch mit Wasserwerfern

Angesichts wachsender Spannungen nach dem Grossbrand im Registrierlager Moria hat die griechische Regierung die Polizeikräfte auf Lesbos verstärkt. Wie das griechische Fernsehen zeigte, kamen am Freitagmorgen mehrere Busse mit zusätzlichen Bereitschaftspolizisten sowie zwei Wasserwerfern an Bord einer Fähre in der Inselhauptstadt Mytilini an.

Nach dem Brand herrschen auf der Insel chaotische Zustände. Mehr als 12'000 Migranten verbrachten die dritte Nacht in Folge im Freien. Manche legten immer wieder Feuer in den übrig gebliebenen Teilen des Lagers und den umliegenden Feldern und attackierten die Polizei. Die Verstärkung der Polizeieinheiten richtet sich aber auch an die zunehmend aufgebrachten Inselbewohner. Viele, darunter fast alle Bürgermeister, wollen nach dem Brand in Moria keine Migranten mehr auf der Insel haben. (sda)

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Brand auf Moria

300 Menschen fordern in Bern Evakuierung von Flüchtlingslagern

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175Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 12.09.2020 12:14
    Highlight Highlight 20?
    Was für eine Grosstat der reichen Schweiz!
    Ich bin tief beeindruckt!
    Vor lauter Rührung muss ich jetzt dann bald eine Krokodilsträne herausdrücken.
  • landre 12.09.2020 11:56
    Highlight Highlight Verstehe nicht was es ins Unendliche zu diskutieren/ debattieren gibt wenn es um "unbegleitete Minderjährige" geht.

    Wäre aber persönlich nicht für den pauschalisierenden "juristischen" Parameter der Volljährigkeit bzw CH 18 Jahren, sondern für eine gemeinsame Zertifizierung der Bundesämter EDI/ BAG und EJPD/ SEM die attestiert dass diese unbedingt zu schützenden und rettenden Mitmenschen noch keine gewisse physische ("Abschluss der Adoleszenz") und geistliche ("selbstbewusste Selbstbestimmung") Entwicklung erreicht haben.

    (Aber eben, effektiv komplexe und komplizierte Angelegenheiten...)
  • runner 12.09.2020 09:00
    Highlight Highlight Wir werden schon 30 Jahre damit beschäftigt sein, unsere Corona Staatsschulden zurück zu zahlen. Und helfen kann man nicht, indem man Migranten aufnimmt, Hilfe muss Hilfe zur Selbsthilfe sein, das zeigen 60 Jahre Entwicklungshilfe.
  • Klangtherapie 12.09.2020 08:06
    Highlight Highlight Ich denke die einzig nachhaltige Lösung ist das Problem direkt an der Wurzel anzugehen und zwar in der Politik der Herkunftsländer. Solange der Rest der Welt zulässt das diese Länder unter solchen Bedingungen regiert werden wird sich das Problem nicht lösen sondern nur weiterhin verschieben. Ja ich weiss, einfach gesagt, praktisch unmöglich umzusetzen. Aber wenn gewisse Länder aufhören würden Waffen und dergleichen in solche Länder zu importieren statt über Flüchtlinge zu motzen wäre es vielleicht mal ein Anfang.

    Me dreamer, me...
  • Rocky Gonzales 11.09.2020 22:35
    Highlight Highlight Das Ganze ist ohnehin schwer zu verstehen. Wieso muss unbedingt Europa helfen? Wieso diese politische Werbung, Parteien übertrumpfen sich in Wahlpropaganda u.ä. Wieso Europa - Wegen Frau Merkel? Wieso helfen nicht die Reichen Emirate etc. IHREN Glaubensgenossen? DAS WÜRDE ZEICHEN SETZTEN. Da liegen Milliarden brach und das klamme Europa muss helfen resp. meint helfen zu müssen. Wo sind all die guten lieben Gläubigen die Ihren Brüdern und Schwester beistehen? Für mich ein Misterium
  • Hoci 11.09.2020 20:40
    Highlight Highlight Gut so, sofern es nicht ein Trick der Erwachsenen ist zu Asyl zu kommen.
    Wichtig ist eine gute Betreung, denn die Kulturunterschiede sind ein Schock und für beide Seiten zuerst einmal ein grosses Problem.
    Integration ist wichtig, aber zunöchst streng und konsequent wie im Heimatland.
  • Prometheuspur 11.09.2020 19:50
    Highlight Highlight Aufgepasst! Blocher hat imfall eine Top-Secret Versammlung einberufen, nur um bei watson so viel als möglich zu disliken. Die sind so, ich weiss das.
  • Imagine 11.09.2020 19:15
    Highlight Highlight Nur 20 Kinder und erst Ende Monat😳😳😳 die haben JETZT alles verloren, kein Essen, keinen Schutz, keine Unterkunft. Und zwanzig, dass sich die PolitikerInnen nicht schämen, so eine niedrige Zahl überhaupt zu erwähnen.
    Ich hoffe sehr, dass da noch nachgebessert wird.
    Und ja, es schockiert mich, auf welchem Niveau manche der Kommentare hier sind... sehr traurig, dass so wenig Mitgefühl vorhanden zu sein scheint.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 11.09.2020 20:48
      Highlight Highlight Bin genauso schokiert, 20 von wievielnen? 4000? Handeln Jetzt!
    • Lebenundlebenlassen 11.09.2020 21:09
      Highlight Highlight Was konkret sollte man nicht glauben?
  • Alberto77 11.09.2020 18:58
    Highlight Highlight Wow, wie grosszügig.
  • Hillary Clinton 11.09.2020 18:19
    Highlight Highlight Und kourz vor den nächsten Abstimmungen machen die linken Städte der SVP erneut Geschenke.....


    Ist schon Weihnachten oder was?
  • Corvus_Corax 11.09.2020 18:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Lami23 12.09.2020 11:30
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Vecchia 11.09.2020 18:04
    Highlight Highlight Das Interview mit Karin Keller-Suter gestern sagt alles. Diese Dame wird alles tun um die einstige humanitäre Tradition endgültig zu begraben. Ich bin ob dieser Ignoranz und Kälte aber so richtig angewidert.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/brand-in-moria-keller-sutter-staedte-koennen-nicht-direkt-personen-aufnehmen
  • Turbokapitalist 11.09.2020 17:57
    Highlight Highlight Eine Frage an alle, die meinen man solle so viele wie möglich aufnehmen. Angenommen man macht dies, ende des Jahres 2019 waren 79,5 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Tendenz steigend. Ein sehr grosser Teil davon will nach Europa, oder allenfalls nach Nordamerika. Wenn man jetzt konsequent alle aufnehmen will, wie hier teilweise gefordert, was dann? Dann sind wir vermutlich nicht nur hoffnungslos überbevölkert, sondern auch arm und können keinem Menschen mehr helfen. Was die Lösung für diese Flüchtlinge ist, weiss ich leider auch nicht. So kann es aber nicht bleiben.
  • Prometheuspur 11.09.2020 17:46
    Highlight Highlight Hm etwas pietätlos und beschämend.
    Scheint als hätten hier einige Angst man würde ihnen die Spielsachen wegnehmen.
    • Prometheuspur 11.09.2020 18:02
      Highlight Highlight "Alles alles meine Sachen, gebe nix her"
    • Saerd neute 12.09.2020 09:44
      Highlight Highlight Prometheuspur
      Google mal wieviel Einwohner Afrika hat und dann überlege mal wieviele davon echt einen Grund haben Afrika Richtung Europa zu verlassen. - Das sind xMillionen.
      Nur so als Gedankenhilfe an dich.
  • Magos 11.09.2020 17:24
    Highlight Highlight Es wäre so viel einfacher, diesen Menschen zu helfen wenn wir ihnen von anfang an wie anderen Menschen begegnen würden.
    Stattdessen kreiert Europa Massenlager mit Stacheldraht, Spiessrutenläufe mit bewaffneten Grenztruppen, lässt rechtsextreme Terroristen Widerstandslos wüten, benimmt sich als ob die Idee, ein Kriegsgebiet zu verlassen total unerhörter Wahnsinn wäre.

    Und dann fragen wir uns, warum die Fliehenden kein Vertrauen haben, untertauchen wollen und psychische Probleme haben.
    • Korrektur 11.09.2020 18:59
      Highlight Highlight Magos

      Was für eine Lösung schlagen Sie vor?
      Es sind ja hunderte Millionen die noch kommen wollen?

      Wenn wir beginnen alle aufzunehmen welche kommen wollen, machen wir Europa zunichte.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.09.2020 19:10
      Highlight Highlight Also begegnen wir ihnen wie den Migranten aus den EU Staaten? Entweder genug Geld um in der CH leben zu können oder einen gültigen Arbeitsvertrag?
      Oder welche anderen Menschen meinst du?
    • Korrektur 11.09.2020 21:28
      Highlight Highlight https://www.google.ch/amp/s/amp.welt.de/politik/ausland/article174796884/Millionen-Fluechtlinge-aus-Afrika-Zweite-Phase-der-Migration-hat-laengst-begonnen.html

      Was tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünerantifaschist #blm 11.09.2020 17:05
    Highlight Highlight Nur 20..... und die restlichen 11980? Hätten platz und die mittel.
    • Bärner728 11.09.2020 18:00
      Highlight Highlight Du hast sicher noch ein Zimmer bei dir frei, oder?
      Ach so, stimmt, bist ja ein grüner Antifaschist, du meintest natürlich die ANDEREN haben Platz und Mittel...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.09.2020 19:12
      Highlight Highlight @grüner....du übersieht dabei, dass es nicht um diese 12'000 Menschen geht, sondern darum, welches Signal wir den anderen Millionen geben wenn wir durch das Abfackeln der Unterkunft diese 12'000 oder 20 aufnehmen.
    • Kruk 11.09.2020 22:01
      Highlight Highlight Grünerantifaschist, vielen Dank.

      Aber wie du siehst ist es wieder soweit und die Leute sagen "das Boot ist voll".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gwdion 11.09.2020 16:26
    Highlight Highlight "Eine genaue Zahl könne aber erst genannt werden, wenn die Gespräche mit den anderen EU-Staaten abgeschlossen seien."
    Die Gespräche verlaufen seit Jahren ergebnislos, was erst dazu geführt hat, dass diese Menschen dort zusammengepfercht in Intensivhaltung verharren müssen. Schuld daran tragen Antihumanisten wie zum Beispiel Horst "Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag sind 69 – das war von mir nicht so bestellt – Personen nach Afghanistan zurückgeführt worden, hehe.“ Seehofer, denen keine Maßnahme, die Festung Europa für Hilfsbedürftige uneinnehmbar zu erhalten, zu niederträchtig erscheint.
  • June 11.09.2020 16:16
    Highlight Highlight Wirklich? Glaubt ihr IRGENDJEMAND wählt sich freiwillig so ein menschenunwürdiges Leben? Habt gefälligst ein Minimum an Respekt gegenüber diesen bemitleidenswerten Menschen. Einige Comments sind echt unterste Schublade, egal ob man sie jetzt aufnehmen will oder nicht. Es sind Menschen. Zum Glück seid ihr hier geboren, gell!
  • GenerationX 11.09.2020 15:42
    Highlight Highlight Was für beschämende Kommentare.
    "Schwupps Feuer gelegt etc".
    Diese Menschen sind zu Tausenden aufeinandergepfercht, Null Hygienemassnahmen sind vorhanden, fast kein Wasser...usw. Frauen werden vergewaltigt, Kinder, die schutzlos sind werden missbraucht, keine Zukunftsperspektiven usf. Es war bereits eine Flucht voller Gefahren und Risiken, in der Hoffnung ein bisschen besseres, menschenwürdigeres Leben zu finden, ohne Gefahren.
    Die EU scherte sich bisher einen Deut darum, sprich das federführende Deutschland. Ob Griechenland oder Italien. Man sass diese Menschen-Misere bisher einfach aus.


    • June 11.09.2020 16:12
      Highlight Highlight Versteh die Blitze nicht...Generation x beschreibt doch nur, was Tatsache ist. Diese Menschen führen ein menschenunwürdiges, unendlich trauriges und hoffnungsloses Leben. So etwas wünsche ich niemandem. Ihr etwa schon? Oder weshalb blitzt ihr?
    • Myk38 11.09.2020 17:12
      Highlight Highlight Leider können wir die Frauen und Kinder nicht aussortieren und nur die, und wirklich nur die zu uns nehmen. Leider sind eben oft die dabei,die hierfür verantwortlich sind : "Frauen werden vergewaltigt, Kinder, die schutzlos sind werden missbraucht". Und die WILL NIEMAND!
    • Tschowanni 11.09.2020 17:19
      Highlight Highlight Offenbar ist es immer noch besser als Zuhause?
    Weitere Antworten anzeigen
  • H.P. Liebling 11.09.2020 15:23
    Highlight Highlight Ich weiss gar nicht, was ich ekelhafter finde: Die Zustände in Moria, oder die Blitzer hier.

    Hätten wir (und die EU) und früher solidarisch gezeigt, hätte es diese Zustände gar nie gegeben.

    Sorry, menschenunwürdiger als in diesem Lager geht's gar nicht.
    • Freedoom Fighter 11.09.2020 16:23
      Highlight Highlight Naja die Kz's waren wohl einigas schlimmer.
    • Lupo Lupus 11.09.2020 17:21
      Highlight Highlight Hätte man viel früher dafür gesorgt, dass diese Menschen gar nicht über das Meer, die Türkei usw. nach Europa gelangen auch nicht. Ja, Fehler rächen sich.
    • Knacker 11.09.2020 17:36
      Highlight Highlight "Sorry, menschenunwürdiger als in diesem Lager geht's gar nicht."

      mir fällt doch noch einiges übleres ein
    Weitere Antworten anzeigen
  • ruvos 11.09.2020 15:20
    Highlight Highlight Viele schreien nach den Behörden der EU und Schweiz die das Flüchtlingsproblem mit Aufnahmen lösen sollen.
    Sind diese netten Personen auch bereit einen Flüchtling bei sich aufzunehmen? Ehrlich gesagt ich glaube nicht wirklich daran!
    • Der Hund muss schnell raus! 11.09.2020 16:08
      Highlight Highlight Ehrlich, ich hätte lieber so einen Flüchtling bei mir als Leute die Kommentare Schreiben wie Ihren!
      Und es gäbe keine bessere Integrierung als bei normalos zu Leben. So müssten sie schnell die Sprache lernen und würden auch hautnah die Gepflogenheiten im Land kennenlernen.
      Also eigentlich müssten Sie genau einen Flüchtling Aufnehmen um ihm zu Zeigen wie alles geht. Damit Sie nachher sagen können mein Flüchtling, der ist richtig Integriert. Nicht so wie die der Linken wie ich!
    • Ueli der Knecht 11.09.2020 16:21
      Highlight Highlight Yep. Ich bin bereit.

      Wir haben in unserer WG einen Flüchtling aufgenommen, und bezahlen ihm praktisch Kost&Logis. Das bewährt sich wunderbar, und er entwickelt und integriert sich wunderprächtig. Nur der Kanton ist damit nicht einverstanden, und würde unseren Mitbewohner lieber in einer von der ORS-Mafia betriebenen Asyl-Massenunterkunft unterbringen, obwohl das sämtliche seiner Integrationsbemühungen (er macht hier in der Nachbarschaft inzwischen eine Berufslehre) untergraben würde.

      Eine solche Bereicherung kann ich jeder WG mit genügend Platz ans Herz legen. Es lohnt sich.
    • geissenpetrov 11.09.2020 18:35
      Highlight Highlight Ich kann Ueli nur beipflichten. Auch in unserer WG war es eine Bereicherung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinung 11.09.2020 15:16
    Highlight Highlight Nichts anderes als Machtkämpfe, da niemand eine wirkliche Lösung zu haben scheint.
    Eine nachhaltige Lösung muss her, alles andere ist ein weiterer Tropfen auf den heissen Stein.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.09.2020 19:07
      Highlight Highlight Und was schlägst du als nachhaltige Lösung vor?
    • Hoci 11.09.2020 20:44
      Highlight Highlight Und welche?
      Wir machen noch dazu frischfröhlich mit Klimaerwärmung weiter und verschärfen das Problem bis es uns um die Ohren fliegt.
  • Nocciolo 11.09.2020 15:14
    Highlight Highlight 20? Beieindruckend 🙄
    • Der Hund muss schnell raus! 11.09.2020 15:58
      Highlight Highlight Ja, extrem! Diese 20 werden uns jetzt, den von der SVP erzählten, Dichtestress, Verursachen! Meine 20 Jugendliche! Wie sollen wir das schaffen die zu Integrieren! Das ist die Einwohnerzahl eines Aussterbernden Bergdorf! Diese 20 werden Brandschatzend durch die Kantone ziehen! Die werden nie auch nur ein Wort Deutsch lernen! Ich bekomme gleich Panik! Nich 5 oder 6, Nein 20! Vermutlich noch Moslems!
      Arghh, das ist dann nicht mehr die Schweiz, die ich lieben kann!
      P.S. Für die die es nicht merkten, Ironi Off!
    • Gwdion 11.09.2020 16:44
      Highlight Highlight Außerdem werden die Umwelt zerstören, indem sie die Schweiz zubetonieren und damit schweizer Bauarbeitern die Arbeit wegnehmen, beziehen zugleich jedoch Arbeitslosengeld, IV und unsere AHV und stören unsere Kinder in der Schule beim Lernen, daneben treiben sie die Mietpreise in die Höhe, verursachen Staus auf den Straßen und nehmen uns den Platz im öV weg.
    • piatnik 11.09.2020 16:45
      Highlight Highlight @ herman, ihr kommentar ist befrendend
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheWall_31 11.09.2020 14:49
    Highlight Highlight Wenn das Haus meines Nachbarn brennt, ich ihm meine Garage als vorläufige Notlösung anbiete, er dann die Garage abfackelt und die Feuerwehr am Löschen hindert, ist, glaube ich, das Letzte was ich tue, ihn bei mir im Haus aufzunehmen. Da bin ich etwas herzlos, gebe ich zu.
    • Gwdion 11.09.2020 17:25
      Highlight Highlight Du meinst wohl eher, wenn das Haus Deiner Nachbarn brennt und Du sie dann, als sie um Hilfe rufen, über Monate hinweg in einem kleinen Käfig im Vorgarten Deiner anderen Nachbarn einsperrst und denkst, das Problem wird sich dann schon von selbst lösen. Aber ja, stimmt, ich habe ebenfalls den Eindruck, dass Du etwas herzlos bist.
    • Oigen 11.09.2020 17:27
      Highlight Highlight Hast du auch 48 nachbarn in einer 10m2 garage oder warum vergleichst du eichhörnchen mit pizza?
    • Lami23 12.09.2020 11:33
      Highlight Highlight Gwdion, danke.
  • creative 11.09.2020 14:43
    Highlight Highlight Lager anzünden und schwupps, ist man da, wo man hin wollte. Macht euch auf etwas gefasst.
    • Firefly 11.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Ja, wenn man von Anfang an solidarischer gewesen wäre, hätte man dieses Problem jetzt nicht.
    • BetterTrap 11.09.2020 15:07
      Highlight Highlight Ja, alle 12‘000 - insbesondere die bis zu 5000 Kinder - haben gemeinsam, jeder mit einem Streichholz das Lager angezündet.

      Das diese MENSCHEN wie Tiere aufeinandergepfercht waren - kein Thema.
      Abartig, widerlich einfach beschämend was sie von sich geben.
    • Miui P 11.09.2020 15:17
      Highlight Highlight @creative jahrelang in diesem Camp zusammengepfercht tu sein, hat offensichtlich das Fass zum Überlaufen gebracht. Wessen Schuld das ist? Ich denke sie sollten sich lieber fragen, wie viel Würde sie einem Menschen zumessen, das erübrigt sich die Frage oder? Widerlich wirklich. Ich hätte lieber 200 Menschen aus Moria als Nachbarn statt sie. ✌️
    Weitere Antworten anzeigen
  • BetterTrap 11.09.2020 14:33
    Highlight Highlight 20!?
    lächerlich - vorallem wird den Kantonen, welche bereit sind mehr aufzunehmen noch Steine in den Weg gelegt.

    Beschämend was sich die Schweiz hier mal wieder leistet.
    • Eric Lang 11.09.2020 14:37
      Highlight Highlight Statt meckern und kritisieren, mit gutem Beispiel voran gehen.
      Du darfst sicherlich ein paar Flüchtlinge bei Dir aufnehmen.
    • Dubliner 11.09.2020 16:27
      Highlight Highlight Ach Herr Lang, das Lieblingsargument von Menschen, wie Sie einer bist.

      Nein, ich habe weder den Platz noch die Zeit dafür, einen Flüchtling bei mir aufzunehmen. Aber wissen Sie was? Das ist auch gar nicht meine Aufgabe.

      Meine Aufgabe ist es, Menschen in Not so zu helfen, dass diese sich hier integrieren können. Sie freundlich im Land (in dem ich per unfassbar glücklichem Zufall geboren wurde) aufzunehmen.
      Dafür muss ich keinen Wohnraum anbieten, den ich gar nicht habe. Das ist Sache des Staates eines privilegierten Landes mit Geld, Platz und den entsprechenden Möglichkeiten.
    • Keller Baron 11.09.2020 16:56
      Highlight Highlight Eric nein das geht eben leider nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rosskastanie 11.09.2020 14:31
    Highlight Highlight Gut gemeint, aber mit diesem Geld wäre in Griechenland mehr Leuten geholfen. Wie ich schon schrieb, schickt die Katastrophenhilfe, Material, Essen, Ärzte ohne Grenzen. Aber sendet nicht ein falsches Signal. Gemäss UNO leben hunderte Millionen (!) unter prekären Bedingungen, die möchten auch gerne nach Europa kommen. Mit solchen Aktionen spielt man den Rechten munter weiter in die Hände. Und denkt daran: «Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!», Peter Scholl-Latour.
    • vescovo 11.09.2020 17:39
      Highlight Highlight Die 12'000 Flüchtenden sollen also alle auf Lesbos bleiben? Einer Insel mit 86'000 Einwohnern?
      Früher oder später müssen sie anderswo untergebracht werden. Und jetzt mit dieser Not lieber früher als später.
    • Mrlukluk 11.09.2020 18:29
      Highlight Highlight Griechenland mehr Geld geben? Sie müssen seit Jahren diese Lager betreiben und helfen nicht. Statt Feuerwehr gibts Tränengas ubd Knüppel. Wenn, dann den Organisationen vor Ort helfen. Aber 13000 Menschen in einem Camp für 2000... Da hilft kein Geld um das Menschenwürdig zu machen.
    • Hoci 11.09.2020 20:43
      Highlight Highlight Gebe dir absolut recht. Ausser das Minderjährige noch sehr gut integrierbar sind und am effizientesten Fachwissen, Demokratieverständnis und Wissen um die Kultur hier in ihr Heimstland zurück bringen. So gibts am ehesten eine Mischung im besten Sinne der Kulturen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lohe 11.09.2020 14:30
    Highlight Highlight woaw! 20!
    von 12'000 personen welche sich in moria befanden, sind das 0.17%.
    wenn alle anderen länder (welche im dubliner übereinkommen sind) , 20personen aufnehmen, sind wir schon bei etwas mehr als 5% der ehemaligen moria bewohner...
    was geschieht mit den restlichen 95%???
    es ist einfach zu schreien: wir sollen hilfe vor ort leisten."
    aber wie? die örtlichen behörden verbieten sogar den hilfsorganisationen wasser auszuteilen...
    so kann dies nicht weitergehen!
    europa (und auch die schweiz) muss endlich handeln um dieses elend in griechenland zu beenden!!!
    • Tschowanni 11.09.2020 17:29
      Highlight Highlight Ja, sollten wir wirklich. Ich bin aber der Meinung das nicht das laufende aufnehmen DIE Lösung ist. So ein Signal kann ungeahnte Folgen haben. Ich denke da muss in den Ländern wo Flüchtlinge herkommen. Es kann einfach nicht sein das sich die Menschheit über KI, selbstfahrende Autos und Alexa, Gedanken machen, aber nicht fähig sind anderen vor Ort ein Menschenwürdiges Leben zu schaffen.
    • Statler 11.09.2020 20:52
      Highlight Highlight @Tschowanni: Das eine tun, das andere nicht lassen.

      Die Situation der Menschen ist akut und erfordert schnelles Handeln.

      Die Situation in den Herkunftsländern ist eine andere Geschichte, die ungleich mehr Zeit in Anspruch nimmt.
      Und auch wenn man es nicht gerne hört, daran ist u.A. AUCH die EU-Wirtschaft schuld, die die Märkte in den afrikanischen Staaten mit Billigprodukten überschwemmt, sodass die ansässigen Produzenten nicht mehr konkurrenzfähig sind (nur EINE von vielen Baustellen).
      Das löst man nicht von heute auf Morgen.
      Aber Menschen aufnehmen, das geht sehr schnell, wenn man will.
    • Tschowanni 11.09.2020 22:18
      Highlight Highlight Der Afrikanische Kontinent wurde und wird noch immer vom Westen geplündert. Korrupte Regierungen, die man durch sogenannte "finanzielle Entwicklungshilfe" unterstützt, sichernweiterhin den Zugang zu ihren Schätzen. Das Volk bekommt weder von der Entwicklungshilfe noch vom Erlös der Rohstoffe, etwas ab. Das geschieht weder aus Naivität noch aus Unwissenheit, sondern bewusst und Zielorientiert. Afrika ist grundsätzlich ein enorm reiches Land, würde dieser Reichtum an Gold/Diamanten, Platin/Kupfer/Eisen/Bauxit +Minen, Erdöl/Gas/ Edelsteine/ Litium/Uran etc. nicht nur wenigen die Taschen füllen
  • DonDude 11.09.2020 14:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • sowhat 11.09.2020 20:00
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • WindJoe 11.09.2020 14:22
    Highlight Highlight Das nach eigener Ansicht beste, demokratischste und reichste Land der Welt... 20.... WOW, welch eine Leistung!
    • Keller Baron 11.09.2020 16:58
      Highlight Highlight Hä? Hat das Trump gesagt? Klingt ganz nach Ihm!
    • Knacker 11.09.2020 17:33
      Highlight Highlight immer noch besser als Null, nicht?
  • Goldjunge Krater 11.09.2020 14:17
    Highlight Highlight Minderjährige finde ich ok
    • Popelbert 11.09.2020 16:10
      Highlight Highlight Soso.
  • Murky 11.09.2020 14:15
    Highlight Highlight Wow. 20. da legen wir uns ja richtig ins Zeug. Nicht.
    • [Nickname] 11.09.2020 14:31
      Highlight Highlight Du darfst gerne noch mehr junge afghanische Muslime zu dir nach Hause nehmen. Bitte schau aber, dass sie sich selber versorgen können und unsere Kultur und westliche Lebensart akzeptieren. Ich sage dir das wird schwierig. Denn der wahre Anreiz ist nur der Sozialstaat und unser lascher Rechtsstaat.
    • Caturix⸮ 11.09.2020 14:33
      Highlight Highlight Ich würde mich schämen so eine kleine zahl zu kommunizieren. Ich schreibe auch nicht dem SRF oder der Presse und sage, schaut ich habe 5 Rappen gespendet.
    • a-n-n-a 11.09.2020 15:37
      Highlight Highlight Guter Kommentar zum Thema (400 europaweit, davon 20 in der Schweiz, das ist ein Armutszeugnis)

      #LeaveNoOneBehind
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  • Antichrist 11.09.2020 14:11
    Highlight Highlight Hat uns Griechenland überhaupt angefragt oder drängt sich das SEM aus reinem Geltungsdrang auf?
    • Korrektur 11.09.2020 17:13
      Highlight Highlight Wohl eher das zweite. Die Leute vom SEM wollen sich humanitär fühlen, auf Kosten aller.
  • AntiCapitalism 11.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Und der Eine oder Andere wird wieder entsetzt sein über diesen Entscheid. Ich geh dann mal kotzen!
  • Heinzbond 11.09.2020 13:54
    Highlight Highlight Und Kommentare wie das Boot ist voll und na dann brennen sicher bald andere Lager auch in 3.2.1...
    Dabei sind dann auch immer die am lautesten die selber noch nie einen Flüchtling gesehen haben, oder oh da kommt jemand mit dunkler Haut bzw kopftuch schnell die Strassenseite wechsler.
  • Domino 11.09.2020 13:54
    Highlight Highlight Minderjährige gehören zu ihren Eltern zurückgeschickt.
    • Heinzbond 11.09.2020 17:07
      Highlight Highlight Die vielleicht nicht mehr leben weil geflohen vor krieg, ertrunken, bestohlen und getötet auf der Flucht... Aber ja wohlstandstyp erklärt die Welt...
    • Tschowanni 11.09.2020 17:18
      Highlight Highlight Die Eltern folgen dem Minderjährigen, Familiennachzug. Es hat schon seine Gründe wieso Familien ihre Kinder losschicken.
    • Jason84 11.09.2020 17:40
      Highlight Highlight Evt. haben sie keine mehr? Soll es ja geben. Nur kommt ihnen sowas nichtmal in den Sinn.
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  • sowhat 11.09.2020 13:50
    Highlight Highlight Hm.. ich habe Mühe damit, dass nur Minderjährige aus dieser Hölle geholt werden sollen. Auch wenn es unbegleitete sind. Es kommt mir nicht richtig vor, sie aus ihrem Umfeld zu isolieren. Kann sein, dass es organisatorisch oder mathematisch vernünftig ist. Ich möchte nicht in deren Haut stecken.
    • Darkside 11.09.2020 14:17
      Highlight Highlight Ich könnte mir vorstellen, dass sie mehr als froh sein werden, aus diesem 'Umfeld' befreit zu werden.
    • WindJoe 11.09.2020 14:19
      Highlight Highlight Aus welchem Umfeld denn?
    • Knacker 11.09.2020 14:21
      Highlight Highlight "sie aus ihrem Umfeld zu isolieren"

      Für eine erfolgreiche Integration in die aufnehmende Gesellschaft kann sich das nur als vorteilhaft erweisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lebenundlebenlassen 11.09.2020 13:47
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie so ein Vorgang abläuft um diese Minderjährigen auf zu nehmen. Finde aber die Aussage, dass dies bis Monatsende dauern kann erstaunlich. Was machen diese bis dahin und was ist der Grund, dass dies so lange dauert?
    • Quo Vadis 11.09.2020 14:12
      Highlight Highlight Zuerst mal ein bisschen 'filtern' wer denn tatsächlich VOR dem 1.1.2002 Geburtstag haben könnte..
    • Locutus70 11.09.2020 14:21
      Highlight Highlight @Lebenundlebenlassen - Da geht es halt etwas anders zu als hier...
    • Eric Lang 11.09.2020 14:39
      Highlight Highlight Das läuft eben nicht ab wie im Tierheim, wobei man auch da, nicht von heute auf morgen ein Lebewesen vermittelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 11.09.2020 13:33
    Highlight Highlight "Der für Migration zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, sagte: «Moria existiert nicht mehr.»"

    Gut so. Bzw. schön wär's.

    Aber solange 12'000 Menschen weit jenseits von obdachlos ohne Wasser und Grundversorgung auf der Strasse hausen müssen, solange existiert dieser Schandfleck Moria leider noch immer. Und es bleibt weiterhin ein Armutszeugnis für die angeblich so zivilisierte und humane europäische Völkergemeinschaft, deren Teil auch wir Schweizer sind.

    Wir sollten uns schämen.
    • Murky 11.09.2020 16:20
      Highlight Highlight Definitiv. Schade nur dass die Trolls eine fundierte Debatte darüber verunmöglichen.
    • Knacker 11.09.2020 17:20
      Highlight Highlight und wem ist dadurch geholfen würden wir uns schämen?
    • CaptainLonestarr 12.09.2020 05:22
      Highlight Highlight Was wäre dann besser? Die Politik in den Herunftsländern können wir nicht so schnell ändern. Sollen wir in der Zwischenzeit einfach alle aufnehmen? Es warten Millionen von Menschen um nach Europa zu kommen.
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«Es ist zweitrangig, warum das Feuer in Moria ausbrach – es droht eine Katastrophe»

Die Schweizer Flüchtlingshelferin Raquel Herzog berichtet über die Situation im abgebrannten Lager Moria. Sie erklärt, warum es harzt mit der Hilfe.

Im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Feuer ausgebrochen. Weite Teile des Lagers sowie der inoffiziellen Zeltsiedlung rund herum sind zerstört. Auch am Mittwoch kam es zu weiteren Bränden.

In der Nacht zum Donnerstag konnte die Feuerwehr mehrere kleinere neue Brände löschen. Die Feuer hätten übrig gebliebene unbeschädigte Zelte und andere provisorische Unterkünfte von Moria zerstört, berichtete das Staatsfernsehen.

Raquel Herzog ist seit dem Jahr 2015 …

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