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Surprise! Zwei Drittel der «Weltwoche»-Leser würden AfD wählen



Bild

Umfrage auf der Website der «Weltwoche». bild: facebook/weltwoche / bearbeitung: watson

«Wir finden die Wahrheit», lautet ein Credo bei der «Weltwoche». In der letzten Woche hat das Magazin nun immerhin die Wahrheit über seine Leser herausgefunden. 

967 Personen haben laut «Weltwoche» an der Umfrage teilgenommen.

Eine Umfrage auf der Website der «Weltwoche» hat ergeben, dass eine überwältigende Mehrheit die Alternative für Deutschland (AfD) wählen würde. Auf Platz 2 kommt abgeschlagen die FDP mit gerade mal 12,3 Prozent.

Die Fragestellung lautete: «Wenn Sie Deutscher wären, welcher Partei würden Sie Ihre Stimme geben?»

Die «Weltwoche» publizierte das Ergebnis am Montagmorgen auf Facebook – ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem die AfD erneut einen heftigen Shitstorm über sich hinwegziehen sieht.

Nachdem Spitzenkandidat Alexander Gauland vor zwei Wochen eine SPD-Politikerin «nach Anatolien entsorgen» wollte, weil sie neben der deutschen Sprache keine spezifisch deutsche Kultur erkennen kann, erwischte es am Wochenende Spitzenkandidatin Alice Weidel. Die Welt am Sonntag grub eine angebliche Email Weidels hervor, in der unter anderem die deutsche Regierung als «Marionetten der Siegermächte des zweiten Weltkriegs» verunglimpft und vor einer Überschwemmung durch «kulturfremde Völker wie Araber, Sinti und Roma» gewarnt wird.

Allzu überraschend ist die hohe Zustimmung der «Weltwoche»-Leserschaft zur AfD nicht. Die Weltwoche vertritt eine rechtsbürgerliche bis rechtspopulistische Linie, Chefredakteur Köppel sitzt für die SVP im Nationalrat. Die Journalistin Charlotte Theile, die für die «Süddeutsche Zeitung» aus der Schweiz berichtet und ein Buch über die Parallelen zwischen SVP und AfD geschrieben hat, sagt, dass die beiden Parteien mehr eint, als man in der Schweiz zuzugeben bereit sei.

Im Interview mit watson präzisierte Theile: «In fast allen Politikfeldern – sei es die EU, die direkte Demokratie oder Ausländerpolitik – wird die Schweiz als Vorbild angeführt. Beide Parteien haben ähnliche Ziele, eine ähnliche Vorstellung davon, in welche Richtung man das Land führen soll. Die AfD übernimmt nicht von ungefähr viele SVP-Verlautbarungen fast wortwörtlich.»

Auch SVP-Nationalrat und Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel äusserte sich schon im Januar 2016 positiv über den Aufstieg der AfD: «Als Deutscher würde ich eine Partei wie die AfD begrüssen». 

(wst)

Und jetzt du: Wie gut kannst du SVP und AfD unterscheiden? 

Quiz
1.Welche Parteien rühren mit einem «Extrablatt» die Werbetrommel für ihre Anliegen?
Extrablatt wirbt vor Berliner Wahl für die AfD
AfD und NPD
SVP und AfD
SVP und NPD
2.Welche Partei pflasterte das Land mit diesen Plakaten zu?
NPD Schäfli
SVP
AfD
NPD
3.«Wir stellen uns gegen willkürlich betriebene Masseneinwanderung.» – Bei wem steht dieser Satz im Parteiprogramm?
ZUR ABSTIMMUNG GEGEN MASSENEINWANDERUNG VOM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Einwanderer aus Italien und Spanien treffen sich am Samstag,  21. Mai 2011 in Zuerich. Der Anlass wuerdigte die von der sogenannten ersten Einwanderungsgeneration erbrachten Leistungen fuer unsere Gesellschaft. Stellvertretend fuer alle ehemaligen Gastarbeitenden nahmen gut 700 ueber 70-jaehrige Italienerinnen und Italiener und Spanierinnen und Spanier den Dank der Stadt Zuerich entgegen. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
KEYSTONE
AfD
SVP
NPD
4.Welche Partei setzte ein Matterhorn auf das Plakat?
NPD Matterhorn
AfD
NPD
Keine davon – das Plakat war eine Fotomontage einer linken Gruppierung in Deutschland.
5.Welche Partei stellte Ausländer pauschal als raubende, vergewaltigende und tötende Männer dar?
Bild zur Frage
SVP
AfD
NPD
6.Welche Partei sah Kinder einst schon hinter Gittern?
Staatskinder SVP
SVP
AfD
NPD
7.«Maria statt Scharia» – wer war's?
Maria statt Scharia
NPD
AfD
NPD und AFD
NPD und SVP
8.Der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland berief sich in einer Rede im Juni dieses Jahres mehrmals auf den Slogan: «Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land.» Bei wem hat Gauland abgekupfert?
Alexander Gauland, top candidate for the Alternative for Germany (AfD) party in the upcoming Brandenburg state election, addresses a news conference in Berlin September 1, 2014. Chancellor Angela Merkel's conservatives were poised to cling to power in Sunday's election in the east German state of Saxony but new right-leaning rival Alternative for Germany (AfD) made a breakthrough by winning its first seats in a state assembly.      REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY - Tags: POLITICS ELECTIONS)
X90145
bei der SVP
bei der NPD
Bei niemandem. Das ist original AfD.
9.Und zum Abschluss noch ein kleiner Auszug aus einem Parteiprogramm. Von wem ist dieser Satz?: «(...) die muslimischen Zuwanderer stammen oft aus Ländern, in denen keine demokratische Rechtsordnung herrscht. Sie bringen Vorstellungen über Recht und Ordnung mit, die mit unserem Rechtssystem und unseren demokratischen Spielregeln nicht vereinbar sind.»
Des chapelets musulman et un coran photographie dans la salle de priere de la nouvelle mosquee de l'Association culturelle musulmane de Payerne, ACMP, dans le cadre d'une journee porte ouverte ce samedi 20 septembre 2014 a Payerne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
KEYSTONE
SVP
AfD
NPD

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jokerf4ce 18.09.2017 18:53
    Highlight Highlight .
    Play Icon
  • Jokerf4ce 18.09.2017 18:35
    Highlight Highlight Meiner bescheidenen Ansicht nach sind viele davon ex CDU Wähler welche von ihrer Partei und vorallem der statsi Ratte ( ihr wisst wenn ich meine) entäuscht und hintergangen worden sind.

    Mehr über die Volksver(äterin)treterin
    Hier :

    Play Icon


    Und ja, das Buch ist beim Kopp Verlag, wer das hört und sofort die Nazikeule schwingt, hat endgültig die Kontrolle über sein Leben verloren.

    Play Icon
  • Schneider Alex 14.09.2017 08:47
    Highlight Highlight Sehr überraschende Erkenntnis! Gibt es in der Schweiz wirklich Leute, die Probleme mit der masslosen Zuwanderung haben?
  • Skip Bo 12.09.2017 15:15
    Highlight Highlight Die Teilnahme an der Umfrage hängt nicht davon ab, ob man WW Leser ist. Jeder kann dort reinklicken. Man kann im Inkognitomodus beliebig oft abstimmen (habe vorhin 6 mal pro Minute an der aktuellen Umfrage teilgenommen). Es fällt auf, dass bei anderen Umfragen meist zwischen 300 bis 600 Teilnehmer abstimmen. Bei dieser Abstimmung haben 967 teilgenommen. Da hat wohl jemand heftig am Resultat geschraubt.
    Der Artikel ist ungefähr gleich schlecht recherchiert wie Mörgelis Afrika Artikel.
  • Midnight 12.09.2017 09:08
    Highlight Highlight Das überrascht mich jetzt allerdings so gar nicht...
  • piedone lo sbirro 12.09.2017 08:50
    Highlight Highlight christoph mörgeli hat einst auf staatskosten mumien abgestaubt.

    aber die gegen die "gschtudierte" aufgewiegelte, völkische basis hat ihm die verdiente nicht-wiederwahl beschert.

    eine teure geschichte, die den zürcher steuerzahler 17 monatslöhne entschädigung kostete. solche staatsprofiteure brauchen wir nicht!

    frauke petry kann sich mörgeli gerne als vorbild nehmen - 2015 wurde der sauber und demokratisch abgewählt.
  • piedone lo sbirro 12.09.2017 08:48
    Highlight Highlight habe bei ARD mal ein interview mit frauke petry gesehen. allen konkreten fragen wich sie gekonnt aus. nichts als schlagworte - passt also bestens zur SVP.

    roger köppel hat mit seinem göring-editorial schon mal die ideologische nähe markiert, und der arbeitslose mörgeli ein neues betätigungsfeld als berater der AfD gefunden.
    es gibt schweizer exportschlager für die man sich auch schämen muss!

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-1/artikel/goering-die-weltwoche-ausgabe-12016.html

  • piedone lo sbirro 12.09.2017 08:42
    Highlight Highlight eines der größten probleme der SVP ist jenes von AfD-spitzenmann alexander gauland: „es gibt zu wenig knackige flüchtlingsbilder, um den leuten angst zu machen.“

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Gesellschaft/Der-AfD-fehlen-die-richtigen-Fluchtlingsbilder

    • Jokerf4ce 18.09.2017 18:37
      Highlight Highlight Dafür genug Anschläge!


      Zu hart?
  • Roterriese #DefendEurope 12.09.2017 07:23
    Highlight Highlight Und bestimmt 2/3 der Watsonleser wählen entweder SP/Juso oder gar nicht.
    • HAL9000 12.09.2017 08:13
      Highlight Highlight Nö.
    • Fabio74 12.09.2017 16:00
      Highlight Highlight Der Umkehrschluss ist eben nicht sooo simpel
    • Midnight 12.09.2017 19:28
      Highlight Highlight @Roterriese Ich wähle keine Parteien, sondern Menschen! Die Parteizugehörigkeit ist mir herzlich egal (ausser SVP, von denen gibt es einfach zu viele)!
  • kettcar #lina4weindoch 12.09.2017 07:20
    Highlight Highlight Bei der Umfrage fehlte die Partei Die PARTEI. Sie ist sehr gut.
    • Menel 12.09.2017 08:40
      Highlight Highlight Ja, wenn Die Partei zur Auswahl stünde, dann wüsste ich auch, was ich ankreuzen würde 🙂
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 12.09.2017 05:55
    Highlight Highlight Na und? Lasst sie doch wählen was sie wollen^^
    • HAL9000 12.09.2017 08:13
      Highlight Highlight Hat in den Dreissigern super funktioniert...
      *ironie*
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 12.09.2017 18:29
      Highlight Highlight *^^*
  • Grundi72 12.09.2017 05:26
    Highlight Highlight Die SVP mit der AfD zu vergleichen ist etwa so wie die SP und die RAF in den gleichen Topf zu werfen.

    Linkspopulismus.
    • Radesch 12.09.2017 11:57
      Highlight Highlight Nein. die SVP und die AfD haben mehr Parallelen als uns allen lieb sein dürfte. Der Unterschied ist, dass die AfD von den meisten Deutschen nicht für voll genommen wird während man bei uns der SVP Regierungsverantwortung überträgt.

      Das ist auch nicht schlecht zeigt aber, dass trotz einer 30%(!) SVP und einer (de facto) FDP-SVP Mehrheit sich nicht wirklich viel tut. Vor allem nicht für den Mittelstand und die Unterschicht.

      Populistische Parteien verlieren ihre Glaubwürdigkeit sobald sie an der Macht sind, weil sie dann selbst zum "System" werden. Das wird sich auch bei der SVP abspielen.
    • Electric Elefant 12.09.2017 12:43
      Highlight Highlight Und wieder lässt uns Grundi an seinem umfassenden Erkenntnissen teilhaben...

      Klar - eine linke Terrororganisation mit einer linken Partei vergleichen ist das Selbe wie der Vergleich zwischen zwei rechtspopulistischen Parteien - oje - glaubst Du denn Schwachsinn eigentlich selber, den Du rauslässt?
    • Fabio74 12.09.2017 16:02
      Highlight Highlight Falsch. Rechtspopulismus SVP und AfD ist sehr nah. Die Abgrenzung zum braunen Sumpf fehlt auch öfters
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonPedro 12.09.2017 01:47
    Highlight Highlight Die Alternative für Deutschland ist unter anderm entstanden, weil rechts von der CDU/CSU mit ihrer angeblich alternativlosen Kanzlerin eine Lücke ist,
    Wer rechts/ bürgerlich zu politisieren wagt, wird in Deutschland in die faschistische Ecke gedrängt, was damit zu tun hat, dass die Nachkriegsgeneration ja nicht nur aus "Hitlerattentätern", sondern aus "Sieg Heil" Brüllenden und Mitläufern bestand.
    Erst die Generation der Enkel hat es geschafft, dieses Trauma aufzuarbeiten.
  • Posersalami 12.09.2017 01:36
    Highlight Highlight Weltwochen Leser sind zum Glück nicht relevant, es werden sogar immer weniger ✌️
  • Menel 12.09.2017 00:02
    Highlight Highlight Ich wüsste da echt nicht, was ich ankreuzen sollte 😳

    Keine der Parteien hat für die, in meinen Augen, wirklichen wichtigen Probleme ein Programm; Soziale Gerechtigkeit und Umwelt/Klima.
    Die Leute werden so mit Islamisierung und Flüchtlingsthemen zugemüllt, dass sie die echten Gefahren gar nicht mehr wahrnehmen.

    Bei AfD und die Linke ist der Unterschied auch nur wie weit man in die Vergangenheit zurück möchte:
    Die Linke: Lösungsansätze aus den 50er
    AfD: Lösungsansätze von davor

    Mit Mechanismen Probleme beheben, die die Probleme verursacht haben 🙈
    • Träumerei 12.09.2017 09:47
      Highlight Highlight >wirklichen wichtigen Probleme ein Programm; Soziale Gerechtigkeit und Umwelt/Klima.
      Ist die Soziale Gerechtikeit nicht das Hauptthema der Linken? Und auch das Klima ist ihnen wichtig.

      >Die Linke: Lösungsansätze aus den 50er
      Kannst du das konkret ausformulieren? Verstehe nicht, auf welche Ansätze aus den 50ern du dich beziehsts.
    • Menel 12.09.2017 11:55
      Highlight Highlight Doch, ist es, aber die Lösungsansätze sind veraltet. Zwar sind sie die Einzigen, die bei der Lösung der soziale Ungerechtigkeit die Steuern angehen, aber mit dem Ansatz aus den 50er Jahren. Das wird aber nichts bringen, denn die 4. industrielle Revolution steht vor der Tür.
      Es bräuchte, auch in der Schweiz, endlich mal eine Partei, die im Heute politisiert und sich nicht alten, verstaubten "Werkzeugen" bedient, die man seit Jahrzehnten durchbringen will. Wir stehen vor zwei ganz grossen Wandeln und keiner tut was, weil alle Angst haben, Stimmen zu verlieren, wenn sie mal etwas wagen.
    • Menel 14.09.2017 08:00
      Highlight Highlight Bei der Linke kritisiere ich vor allem ihre veraltete Steuerpolitik und wie sie die soz. Ungerechtigkeit / Umverteilung angehen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 11.09.2017 23:52
    Highlight Highlight Nun und bei einer ähnlichen Umfrage bei Watson oder Huffpost würden die meisten wohl grün oder die Linkspartei wählen. Die Mehrheit der Menschen liest halt das Blatt wo ihre Meinung teilt und schaut selten über den Tellerrand.
  • Angelo C. 11.09.2017 22:16
    Highlight Highlight Naja, was soll daran so speziell sein?

    Die Einen lesen die WOZ oder Watson, andere die WW oder die BAZ, je nach demokratisch legitimer politischer Einstellung und dem dazugehörigen Standort.

    Wobei mir auffällt, dass Linkspostillen kaum je etwas aus anderer Sicht darstellen, während bei der WW Kolumnisten wie der frühere prominente SP-Präsi Bodenmann und andere Linke zu Wort kommen.

    Kommt hinzu, dass in der letzten WW der Tagi und andere Medien wegen den angeblich übertrieben wiedergegebenen Wortwahl gegen den Bieler Imam kritisiert und des Populismus bezeichnet wurden.

    Etwas unerwartet?

    • fabsli 11.09.2017 23:43
      Highlight Highlight Aufwachen! Das ist bewusste Manipulation der WW. Das soll nach Aussen nur zeigen wie "liberal" das SVP Blatt ist.
  • Chrigi-B 11.09.2017 22:05
    Highlight Highlight Ach liebe Kommentartöggeler,
    Es muss einfach mal raus. Wollt ihr Zustände wie in den USA? Falls ja, macht weiter so. Bezeichnet alles Rechts von euch als Nazis, Rassisten, Sexisten, Bodensatz der Gesellschaft etc.. Oder: Macht es wie es sich in der Schweiz mal gehörte. Man findet einen Konsens und macht Kompromisse. Aiaiaia, ab gewissen Kommentaren keeehrt es mich beinahe. Als wären 3/4 der SVP Wähler Nazis, Rassisten, Sexisten oder was weiss ich. Bestes Beispiel: Ihr könnt weiter gerne die Augen vor den negativen Seiten der Migration verschliessen! Nur unsere Gefängnisse sagen was anderes....
    • gimpi 11.09.2017 23:15
      Highlight Highlight Einfach richtig
    • Thomas Bollinger (1) 12.09.2017 00:10
      Highlight Highlight "Als wären 3/4 der SVP Wähler Nazis, Rassisten, Sexisten oder was weiss ich." Nur 3/4? Dann möchte ich mal jemanden der anderen 25% kennenlernen.
    • Amadeus 12.09.2017 00:34
      Highlight Highlight @Chrigi-B
      Ich bin durchaus einverstanden mit ihrer Analyse. Andererseits finden sich oft auch Kommentierende, die: alles was nicht SVP ist als Links bezeichnen, Gutmensch als Schimpfwort benutzen, behaupten die Medien seien islamfreundlich, alles ausser der BAZ und der WW als linkslastige Mainstreammedien betiteln, Flüchtlinge lieber absaufen lassen, Trump und Orban super finden, der SP die Schuld geben obwohl die SVP die grösste Partei ist.
      Konsens und Kompromiss snd nie einseitig. Sonst haben wir wirklich bald Zustände wie in den USA
    Weitere Antworten anzeigen
  • mAJORtOM95 11.09.2017 22:00
    Highlight Highlight Man sollte ja nicht vulgär werden hier. Doch bei diesem Titel kann ich einfach nicht wiederstehen...
    Benutzer Bild
  • chefchoch 11.09.2017 21:55
    Highlight Highlight Was ist die afd, ein fernsehsender? Sorry leute, aber das muss man erklären
  • fischbrot 11.09.2017 21:48
    Highlight Highlight Ein weiterer Beweis dafür, dass Intelligenz nicht zwingend mit Wohlstand einhergeht..
  • Selbst-Verantwortin 11.09.2017 21:48
    Highlight Highlight Analogie: "2/3 der WOZ-Leser würden 'Die Linke' wählen."
    Soooo überraschend.
  • ChiliForever 11.09.2017 21:40
    Highlight Highlight Wenn man sich die Wahlergebnisse der SVP in der Schweiz ansieht, verwundert das doch eigentlich nicht, oder ???
  • Luca Brasi 11.09.2017 21:36
    Highlight Highlight Das ist unfair! Ich als Leser der Weltwoche wollte doch die Linkspartei, die Grauen Panther, die Partei bibeltreuer Christen oder die Partei DIE PARTEI wählen, die jedoch nicht zur Auswahl standen. Skandal!

    Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

    PS: Wieso macht watson nicht einmal so eine Umfrage?

  • Ich mein ja nur 11.09.2017 21:02
    Highlight Highlight Völlig überraschend. AfD ist doch die SVP der Deutschen. Einfach ein wenig weniger offensiv rassistisch...
    • EvilBetty 11.09.2017 22:55
      Highlight Highlight Übertreiben müssen wir ja nicht grad.
  • Zwerg Zwack 11.09.2017 20:39
    Highlight Highlight Das habe ich letztens auch gesehen! Man kann bei der Weltwoche übrigens alle vergangenen Umfrageresultate ansehen - und die sprechen eine eindeutige Sprache...
  • Pasch 11.09.2017 20:37
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
  • N. Y. P. D. 11.09.2017 20:13
    Highlight Highlight Und Roger Köppel äusserte sich positiv über den Aufstieg der AfD: «Als Deutscher würde ich eine Partei wie die AfD begrüssen»

    Wenigstens steht Köppel dazu.

    Ach ja, und der Donald, der Sexist und Rassist, steht auch ganz oben auf Köppels Sympathieliste.

    • Makatitom 11.09.2017 21:40
      Highlight Highlight Er verehrt ja auch einen gewissen Dr. Joseph G., der Köppels
    • CASSIO 11.09.2017 21:43
      Highlight Highlight Ist Köppel denn nicht Deutscher?
  • Gary Poor 11.09.2017 20:11
    Highlight Highlight SVP und AfD sind beide Sammelbecken für den intellektuellen und moralischen Bodensatz des jeweiligen Landes
    • Wald Gänger 11.09.2017 22:21
      Highlight Highlight Das ist so die typische vereinfachende Sichtweise der hochnäsigen Pseudo-elitären
    • Freddie Quecksilber 11.09.2017 22:44
      Highlight Highlight In St.Gallen ist es so dort wo die meisten intellektuellen pro person wohnen hat es am neisten SVPler.
      Watson hat darüber schonmal ein bericht gemacht. Desswegen ist die SVP sicher nicht das Sammelbecken für den intellektuellen und moralischen Bodensatz des landes. Bei Gruppierungen die Rechts- oder linksextrem sind passt diese bezeichnung schon eher.
  • äti 11.09.2017 20:07
    Highlight Highlight Das passiert, wenn etwa 10 Leser sich beteiligen.
  • nick.jeker 11.09.2017 20:06
    Highlight Highlight Na, wundert das denn noch jemandem?
  • dä dingsbums 11.09.2017 19:58
    Highlight Highlight Ich würde sagen: NUR 67% der WW Leser würden AfD wählen.
  • Lowend 11.09.2017 19:55
    Highlight Highlight Bei aller Gleichheit der politischen Positionen von SVP und AfD besteht doch ein riesiger Unterschied! Die SVP gilt bei uns in der Schweiz als bürgerlich, wogegen die AfD und ihre Politiker in Deutschlan ganz offen und durch viele Gerichtsurteile gestützt, als rechtspopulistisch oder sogar als rechtsextrem bezeichnet werden dürfen.
    • poga 11.09.2017 21:11
      Highlight Highlight Kannst du mir die "vielen" Gerichtsurteile zeigen?
    • tomdance 11.09.2017 21:13
      Highlight Highlight Nun, da haben wir in der Schweiz aber auch einige SVP-ler, die wegen Rassismus verurteilt wurden. Einige davon haben sogar hohe Parteiämter bekleidet. Der Unterschied ist also eben NICHT gegeben.
    • Switch_on 11.09.2017 22:07
      Highlight Highlight @Lowend: Ich glaube nicht dass der inhaltliche Unterschied so gross ist.
      Einer der grossen Unterschiede ist, dass die SVP die strategisch besseren Leute in ihren Reihen hat und genau weiss wie sie sich mehrheitsfähig machen kann.
      Dazu gibt es einzelne Feinheiten: Rassistische Aussetzer gibt es nicht in der Häufigkeit wie bei der AfD. Es gibt einige Exponenten in der Volkspartei die mit der Rassismus Strafnorm Seiltanzen spielen. Genau das ist der Unterschied: Die AfD schafft diesen Seiltanz (noch) nicht.
      Aber: Die SVP jetzt ist im Vergleich zur SVP vor 10 Jahren deutlich nach rechts gerutscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 11.09.2017 19:53
    Highlight Highlight 3/4 der WW-Leser würden bestimmt auch Trump wählen.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 11.09.2017 19:49
    Highlight Highlight Witzig, also eigentlich ja bedenklich, ist dass eine AfD bzw. Front National (F) ein liberaleres Smartspider haben als die SVP :) - dass solche Parteien von allen Kollektiv geächtet werden, die SVP aber mehrheitlich geduldet wird - schon fraglich.
    • poga 11.09.2017 21:15
      Highlight Highlight Das ist eigentlich relativ logisch. Mit der direkten Demokratie, und vor allem ohne die Koalitionen, hat jede Idee ihren Platz. Das die Afd und der FN liberaler sind, liegt daran, dass sie in einem viel liberaleren Umfeld agieren müssen. Dieses wird von der herschenden Politik vorgegeben. Dass sie aber als viel rechter gelten, liegt halt eben an der vorgelebten Politik.
    • LeChef 11.09.2017 22:50
      Highlight Highlight Wenn der Front National wirklich liberaler ist als die SVP fress ich eine Tube Senf inklusive Tube.
    • Pisti 11.09.2017 23:16
      Highlight Highlight Der FN und liberal? Das sind (National)-Sozialisten.
      Deswegen will die SVP auch nichts mit dem FN zu tun haben.
    Weitere Antworten anzeigen

Wie eine Social-Media-Kampagne das wahre Gesicht der AfD aufzeigt

Letzte Woche ging die Facebook-Seite «Wir werden sie jagen» online. Was aussieht wie eine Wahlkampfseite der AfD, ist in Wahrheit das Gegenteil.

«Wir riefen Gastarbeiter, bekamen aber Gesindel». Dieses Zitat geistert seit einer Woche durch das Internet. Gesagt wurde dieser Satz von Nicolaus Fest, AfD-Politiker und Mitglied im Europaparlament. Die Aussage ist übrigens eine Abwandlung von Max Frisch, der 1965 schrieb: «Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen.»

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