Schweiz
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SVP und AfD – zwei Parteien, ein Programm? Bild: svp/afd/bearbeitungwatson

SZ-Korrespondentin: «Die AfD übernimmt viele SVP-Verlautbarungen fast wortwörtlich»

Charlotte Theile ist seit knapp drei Jahren Schweiz-Korrespondentin der «Süddeutschen Zeitung». Dass mit der SVP eine seelenverwandte Partei der rechtspopulistischen AfD fester Bestandteil der Schweizer Politlandschaft ist, überraschte die 29-Jährige. In einem Buch hat sie die Parallelen zwischen der AfD und der SVP herausgeschält.



Ihr Buch beginnt mit einem Bericht aus einer SVP-Parteitagung ...
Drei Wochen nachdem ich die Stelle als Korrespondentin in der Schweiz antrat, nahm ich an einer SVP-Parteitagung in einer kleinen Aargauer Gemeinde teil. Ganz harmlos in einer Schulhalle. Dort machten SVP-Vertreter ganz offen rassistische Aussagen über Flüchtlinge – und es gab Beifall vom ganzen Saal. Für mich war diese Szene damals unglaublich. In Deutschland hätte eine solche Veranstaltung nur unter Polizeischutz stattfinden können. In der Schweiz war das eine normale Zusammenkunft – mit Wurst und selbstgebackenem Kuchen. Das hat mich erschreckt. Gleichzeitig wurde in Deutschland die AfD immer stärker.

«Die SVP hat viele Entwicklungen der neuen Rechten in Europa vorweggenommen.»

Sie schreiben, die AfD habe sich die SVP zum Vorbild genommen. Woran machen Sie das fest?
Die AfD betont das, wo es nur geht. In fast allen Politikfeldern – sei es die EU, die direkte Demokratie oder Ausländerpolitik – wird die Schweiz als Vorbild angeführt. Beide Parteien haben ähnliche Ziele, eine ähnliche Vorstellung davon, in welche Richtung man das Land führen soll. Die AfD übernimmt nicht von ungefähr viele SVP-Verlautbarungen fast wortwörtlich. Sogar Christoph Blocher sagt, dass es inhaltliche Übereinstimmungen gibt. Und man kann sehen, dass die SVP viele Entwicklungen der neuen Rechten in Europa vorweggenommen hat. EU-Skepsis, Islamfeindlichkeit etc.

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bild: charlottetheile/zvg

Zur Person

Charlotte Theile berichtet seit Herbst 2014 als Korrespondentin aus Zürich für die «Süddeutsche Zeitung». Zuvor arbeitete die 29-jährige Doppelbürgerin für das ZDF. Diese Woche erscheint ihr Buch «Die AfD stoppen? Die Schweiz als Vorbild der neuen Rechten».

Und welches sind die Unterschiede?
Die SVP ist heute eine gewachsene, gut organisierte Partei, die AfD ist ein chaotischer Haufen, der von allen möglichen Strömungen hin und her geworfen wird. Und bei der SVP ist alles auf Christoph Blocher ausgerichtet. Dieser Personenkult, der ja typisch ist für rechte Parteien, ist nirgends so ungebrochen wie in der Schweiz. Bei der AfD ist das ganz anders, da zerfleischen sich die Parteispitzen regelmässig gegenseitig.  

Sie schreiben, das Beispiel Schweiz markiere exakt die Grenze zwischen modernem Rechtspopulismus und völkischem Rechtsextremismus. Ist die SVP eine rechtsextreme Partei?
Nein, das glaube ich nicht. Wer die Fachliteratur zum Thema Populismus liest, stösst immer wieder auf die SVP. Sie ist eine ziemlich idealtypische rechtspopulistische Partei. Aber: Es gibt rechtsextreme Politiker in der SVP und sie werden toleriert.

«Nichts schadet einer rechten Partei so sehr wie in Verbindung gebracht zu werden mit Glatzköpfen und Anti-Demokraten.»

Spätestens als Blocher seine Teilnahme an der Arena im November 2016 davon abhängig machte, nicht neben dem AfD-Mann Gauland zu stehen, war allen klar: Die SVP will unter keinen Umständen mit der AfD in Verbindung gebracht werden. Wieso?
Aus zwei Gründen: Erstens will die SVP besonders schweizerisch wirken, ein Zusammengehen mit europäischen Parteien macht sich da nicht gut. Je mehr man sich mit Front National, FPÖ und der AfD gemein macht, desto eher wird man auch für deren Fehler und Ausfälligkeiten haftbar gemacht. Und die neuen Rechten in Europa machen viele Fehler.

Und der zweite Grund?
Die SVP hat es perfekt geschafft, einen bürgerlichen Rechtspopulismus zu schaffen, der gewisse Themen gar nicht mehr öffentlich aussprechen muss. Wenn die SVP jetzt darüber reden würde, was sie an der AfD stört, wären das unangenehme Wahrheiten. Nichts schadet einer rechten Partei so sehr, wie in Verbindung gebracht zu werden mit Glatzköpfen und Anti-Demokraten. Die SVP kann das Rechtsaussen-Wählersegment ohnehin auch anders ausschöpfen.

Wie?
Indem man zum Beispiel Andreas Glarner zum Asylverantwortlichen macht. So macht man dem rassistischen Teil der Bevölkerung ja auch ein unmissverständliches Angebot.   

«Über die ‹Wutbürger› in Mecklenburg-Vorpommern und South Carolina kann man sich von Zürich aus einfach erheben, bei den eigenen Nachbarn macht man das eher nicht.»

Sie haben mit Dutzenden Beobachtern aus der Politik gesprochen, fast alle hätten die Parallelen zwischen SVP und AfD von der Hand gewiesen. Woher kommt diese erschrockene Abwehrhaltung der Schweizer, selbst auf Seiten der Linken und Liberalen, sobald man die SVP mit der AfD vergleicht?
Das hat mich auch erstaunt. Es ist ja wirklich so, dass linke und liberale Beobachter den tiefen Reflex haben, die SVP zu verteidigen. Es gibt ja auch Gründe dafür. In der SVP findet sich kaum etwas, das konkret Richtung Faschismus und Antidemokratie geht. Der völkische Flügel um Björn Höcke bei der AfD ist da anders gepolt. Höckes Fantasie einer Machtübernahme mit 51 Prozent Wähleranteil hat nicht viel mit der SVP zu tun. Vielleicht liegt es auch daran, dass man aus der Ferne grundsätzlich einfacher urteilt. Über die ‹Wutbürger› in Mecklenburg-Vorpommern und South Carolina kann man sich von Zürich aus einfach erheben, bei den eigenen Nachbarn macht man das eher nicht – selbst wenn die Muster vergleichbar sind.  

Einige Ihrer Gesprächspartner bringen den «Sonderfall Schweiz» ins Spiel, wonach es von vornherein unmöglich ist, die beiden Länder zu vergleichen ...
Sicher, es gibt einzelne Dinge in der Schweiz, die man sonst nirgends findet. Es braucht einfach eine Weile, um sich in ein anderes Land hineinzudenken, aber das geht mir auch im politischen System der USA oder Frankreichs so. Ich glaube, man macht es sich mit dem angeblichen Sonderfall ein bisschen zu einfach.  

«Christoph Blocher ist heute eine Art ‹Elder Statesman›, der ziemlich unkritisch zur internationalen Politik befragt wird.»

Haben die Deutschen eigentlich eine ähnliche Obsession mit der AfD wie die Schweizer mit der SVP? Jeder hat eine Meinung dazu, sie erscheint täglich in den Medien ...
Ja, diese rechten Bewegungen sind auch in Deutschland ein grosses Thema. Allerdings wird die Debatte über die AfD mit einem anderen Unterton geführt. Vielleicht kann man das damit vergleichen, wie in den 90er Jahren in der Schweiz über die SVP gesprochen wurde. Es ging damals noch viel um die Frage, ob man der Partei eine Bühne bieten soll. In der Schweiz ist diese Frage mittlerweile beantwortet. Christoph Blocher ist heute eine Art ‹Elder Statesman›, der ziemlich unkritisch zur internationalen Politik befragt wird. So nach dem Motto ‹Erklären Sie uns Trump, Herr Blocher›. Daran werde ich mich wohl nie gewöhnen.

Für die SVP ist diese Frage in der Schweiz beantwortet. Für die AfD nicht. Die Absage der Podiumsdiskussion mit Marc Jongen im Theater Gessnerallee zeigte, dass Auftritte von AfD-Politikern in der Schweiz eine heikle Angelegenheit sind.
Ja, natürlich. Die AfD ist in beiden Ländern unter strenger Beobachtung. Bei meiner Buchvernissage werde ich mit Jörg Scheller auf dem Podium sitzen, der damals diese Veranstaltung geplant hat. Das Gessner-Gate wird dann auch ein Thema sein. Was ja interessant ist: Auf dem Podium sollte damals auch ein SVP-Mitglied sitzen. Das hat niemanden gestört. Inhaltlich kann man diese Unterscheidung nur schwer rechtfertigen. Ich habe für das Buch auch mit Marc Jongen gesprochen. Sein erklärtes Ziel ist die «Verschweizerung Deutschlands». Das müssten mir die Schweizer wirklich mal erklären, warum Marc Jongen nicht eingeladen werden darf, Roger Köppel aber schon.  

Der Titel des Buches lautet «Ist die AfD zu stoppen». Ist das als Warnung zu verstehen?
Wenn sich die AfD tatsächlich die SVP zum Vorbild nimmt, dann steht dahinter natürlich der Wunsch, die stärkste Partei in Deutschland zu werden. Auch in Deutschland liegt das Potential von rechten Parteien Umfragen zufolge bei etwa einem Drittel. Dessen sollte man sich schon bewusst sein. Der Titel des Buches ist aber unter dem Eindruck des ausgehenden Jahrs 2016 entstanden, Brexit, Trump, die AfD im Umfragehoch. Im Frühjahr 2017, als ich das Buch geschrieben habe, hat sich das wieder etwas beruhigt. Die AfD stürzte in den Umfragen ab, Le Pen unterlag Macron, Wilders scheiterte in den Niederlanden. Der Rechtsruck, der Ende 2016 fast sicher schien, ist in weite Ferne gerückt. Ich will daher sicher keine Panik machen. Deutschland kann fünf Prozent AfD vertragen.  

SVP-Abstimmungsplakate

Die SVP nimmt noch radikalere Strömungen auf, schwächt sie ab, bringt sie in den politischen Prozess ein und absorbiert sie so – diese „Existenzrechtfertigung“ wird nicht nur von der SVP selber, sondern auch von Politologen und Beobachtern unterschiedlichster Couleur vertreten.
Sie meinen, dass die SVP rechtsradikale Parteien verhindert?

Ja.
Da ist sicher etwas dran. Ich halte es nur für problematisch, wenn man mit dieser Haltung die rechtspopulistische Politik der SVP rechtfertigt.

Einzelne SVP-Politiker traten schon an AfD-Veranstaltungen auf, einige sind für eine länderübergreifende Zusammenarbeit mit anderen rechtsnationalen Parteien, der SVP-Werber Segert macht Plakate für die AfD. Nur Blocher blockt ab. Wird sich das ändern, wenn der SVP-Übervater dereinst nicht mehr der Partei vorsteht?
Dafür spricht einiges. Momentan bremst Blocher ein Zusammengehen aktiv. Ob sich das ändern wird, wenn er nicht mehr da ist? Das hängt von vielen Faktoren ab, nicht zuletzt von der Frage, ob die AfD dann überhaupt noch existiert.

Sie sind seit 2014 Korrespondentin in der Schweiz. Wie hat sich das Land verändert? Und wie stark hat die SVP das Land verändert?
Im Oktober 2014, als ich in die Schweiz kam, und dann stärker noch nach dem Erfolg der SVP bei den Wahlen 2015 hatte man den Eindruck, dass der SVP alles gelingt, dass die Partei das halbe Volk hinter sich weiss. Das hat sich schon sehr verändert, vor allem mit der Ablehnung der Durchsetzungsinitiative 2016, als 70 Prozent der Bevölkerung der SVP entgegengetreten sind. Da wurde klar: Die SVP ist nicht unbesiegbar, auch nicht, wenn es um Ausländer geht. Hier kann Deutschland von der Schweiz lernen.

Wie?
Vielleicht auch mit einer gewissen Entspanntheit. Die SVP hat die Schweiz nicht um 180 Grad gedreht. Der milliardenschwere, scheinbar übermächtige Propaganda-Apparat ist eben doch besiegbar, wie auch die Abstimmung zur Einbürgerungsinitiative gezeigt hat. Vielleicht hat man die Partei auch hin und wieder grösser gemacht, als sie ist.

Machen Sie mit Ihrem Buch die AfD denn nicht auch grösser, als sie ist?
Fair enough, das kann man schon so sehen. Die Motivation zum Buch war aber eine andere: Ich wollte aufzeigen, dass man rechtspopulistische Parteien auch auf ihrem eigenen Feld schlagen kann – vorausgesetzt, man ist gut aufgestellt und weiss zu argumentieren.  

Wie sieht die Zukunft der AfD aus?
Ich denke, dass sie im Herbst in den Bundestag kommt. Wenn nicht, dann ist sie wohl erledigt. In der Partei ist so viel Feindseligkeit, die wohl mittelfristig nur durch Erfolg eingedämmt werden kann. Langfristig in der Parteienlandschaft etablieren wird sie sich aber nur können, wenn sie sich professionalisiert.

AfD oder SVP? Finde es heraus in unserem Quiz!

Quiz
1.Welche Parteien rühren mit einem «Extrablatt» die Werbetrommel für ihre Anliegen?
Extrablatt wirbt vor Berliner Wahl für die AfD
AfD und NPD
SVP und AfD
SVP und NPD
2.Welche Partei pflasterte das Land mit diesen Plakaten zu?
NPD Schäfli
SVP
AfD
NPD
3.«Wir stellen uns gegen willkürlich betriebene Masseneinwanderung.» – Bei wem steht dieser Satz im Parteiprogramm?
ZUR ABSTIMMUNG GEGEN MASSENEINWANDERUNG VOM SONNTAG, 9. FEBRUAR 2014 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Einwanderer aus Italien und Spanien treffen sich am Samstag,  21. Mai 2011 in Zuerich. Der Anlass wuerdigte die von der sogenannten ersten Einwanderungsgeneration erbrachten Leistungen fuer unsere Gesellschaft. Stellvertretend fuer alle ehemaligen Gastarbeitenden nahmen gut 700 ueber 70-jaehrige Italienerinnen und Italiener und Spanierinnen und Spanier den Dank der Stadt Zuerich entgegen. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
KEYSTONE
AfD
SVP
NPD
4.Welche Partei setzte ein Matterhorn auf das Plakat?
NPD Matterhorn
AfD
NPD
Keine davon – das Plakat war eine Fotomontage einer linken Gruppierung in Deutschland.
5.Welche Partei stellte Ausländer pauschal als raubende, vergewaltigende und tötende Männer dar?
Bild zur Frage
SVP
AfD
NPD
6.Welche Partei sah Kinder einst schon hinter Gittern?
Staatskinder SVP
SVP
AfD
NPD
7.«Maria statt Scharia» – wer war's?
Maria statt Scharia
NPD
AfD
NPD und AFD
NPD und SVP
8.Der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland berief sich in einer Rede im Juni dieses Jahres mehrmals auf den Slogan: «Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land.» Bei wem hat Gauland abgekupfert?
Alexander Gauland, top candidate for the Alternative for Germany (AfD) party in the upcoming Brandenburg state election, addresses a news conference in Berlin September 1, 2014. Chancellor Angela Merkel's conservatives were poised to cling to power in Sunday's election in the east German state of Saxony but new right-leaning rival Alternative for Germany (AfD) made a breakthrough by winning its first seats in a state assembly.      REUTERS/Fabrizio Bensch (GERMANY - Tags: POLITICS ELECTIONS)
X90145
bei der SVP
bei der NPD
Bei niemandem. Das ist original AfD.
9.Und zum Abschluss noch ein kleiner Auszug aus einem Parteiprogramm. Von wem ist dieser Satz?: «(...) die muslimischen Zuwanderer stammen oft aus Ländern, in denen keine demokratische Rechtsordnung herrscht. Sie bringen Vorstellungen über Recht und Ordnung mit, die mit unserem Rechtssystem und unseren demokratischen Spielregeln nicht vereinbar sind.»
Des chapelets musulman et un coran photographie dans la salle de priere de la nouvelle mosquee de l'Association culturelle musulmane de Payerne, ACMP, dans le cadre d'une journee porte ouverte ce samedi 20 septembre 2014 a Payerne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
KEYSTONE
SVP
AfD
NPD

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  • Urs Minder 13.09.2017 20:49
    Highlight Highlight Die SVP lässt sich beliebig verunglimpfen, das gehört bei Vielen einfach zum guten Ton. Dabei ist Mangel an Kreativität, Loyalität und gelebte Inkonsequenz doch natürliches Verhalten der SP, CVP und anderen Mitläuferparteien. Die Energiewende ist ein gutes Beispiel, wo jedermann beobachten kann, wie eine inkonsequente Mehrheit unanständig andere Leute mit Zwangsmassnahmen nötigt, die sie selber nicht einhalten können. Was ist an diesen Parteien besser? Das heuchlerische Verhalten wo jeder Bünzli beteuert wie aufgeschlossen er gegenüber Minderheiten ist, geht mir auf den Sack.
  • Daniel Caduff 23.06.2017 08:17
    Highlight Highlight Als die SVP noch BGB hiess, war sie eine bürgerliche Partei. Mittlerweile hat sie den ganzen rechten Rand aufgesogen. SD, FP, Republikaner...

    Und deswegen ist die SVP heute nicht mehr eine bürgerliche Partei. Sondern die Partei mit einem wegen Rassismus vorbestraften Generalsekretär. Oder mit dem gerichtlich bestätigten "Nazisympathisanten" Marcel Toeltl. Sie war die Partei des "Kristallnacht"-Twitterers Alexander Müller. Sie ist die Partei von Oskar "Reichskriegsflagge" Freysinger. Die Connection Ulrich Schlüer und Emil Rahm? Oder Blocher und das Apartheidregime? Geschenkt.
  • Juliet Bravo 23.06.2017 03:00
    Highlight Highlight Dass die SVP mittlerweile Mainstream ist - wie im Interview ausgeführt - beunruhigt mich am meisten.
  • pachnota 23.06.2017 02:09
    Highlight Highlight Ich werde Glarner empfehlen, das er die Aussage der Dame, er sei ein "Rassist" zur Anzeige bringt.
    Es ist eine verluderung der Sprache, und eine Ungeheuerlichkeit, wenn so jemand einfach mal, im Nebensatz, einen demokratisch gewählten Politiker und Migrationskritiker, aufs allerübelste, öffentlich anschwärzt.
    Dieser Sittenzerfall darf nicht einfach so hingenommen werden.
    • JoeyOnewood 23.06.2017 06:17
      Highlight Highlight Jetzt ist die Frage, wer hier für die Verluderung der Sprache sorgt... Sie hat nicht gesagt, dass Glarner ein Rassist ist. Etwa genau so clever, wie es Glarner schafft, rassistische Motivationen in tolerierbare Aussagen zu verpacken. Ich sage auch nicht, dass Glarner ein Rassist ist. Vielleicht ist Provokation, Mittel zum Zweck. Aber auch für dich sollte nachvollziehbar sein, dass Glarner ganz klar am rechten Rand des Rechtstaates politisiert. Kann man ja auch gut finden. Ich finde es aber wichtig, dass man sich dessen bewusst ist, wenn man die Aussagen stützt.
    • Anam.Cara 23.06.2017 07:18
      Highlight Highlight Das wäre viellleicht gar nicht schlecht, pachnota. Dann könnte ein Gericht die Haltung von Herrn Glarner beurteilen. Dann dürfte man ihn nicht mehr Rassist nennen, weil er peinlich genau darauf achtet, die Rassismusstrafnorm nicht zu verletzen.
      Vielleicht brauchen wir aber eine neue Bezeichnung für diese Haltung.
      Oder die Masseinheit "Agl", die beschreibt in welchem Mass jemand gegen alles Fremde ist (Skala 1-10).
      Dazu eine Jahrzahl, die zeigt, in welchem Zustand die gute Alte Schweiz verherrlicht wird.
      Also z.B.: 10 Agl, 1875
    • ma vaff... 23.06.2017 07:50
      Highlight Highlight Naja, unrecht hat sie nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 22.06.2017 22:28
    Highlight Highlight Nicht hinhören müssen, nicht hinschauen müssen, andere Meinung nicht gelten lassen, und aufs übelste diffamieren, das zeichnet den Mainstream von heute, die "political correctness" aus.

    Über rechte Parteien herziehen, aber die eigenen politischen heucheleien, herunterspielen.

    Ewig wird das nicht gutgehen.
    • Grigor 23.06.2017 00:25
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt das es bei den rechten keine politischen Heucheleien gibt, ist dein Einwand natürlich berechtigt. Jetzt aber mal ernsthaft: Glaubst du wirklich das es in der rechten Politik keine Heuchelei gibt? Also völlig ok das Milliardär Blocher galibt das Volk zu vertreten?
    • piedone lo sbirro 23.06.2017 16:32
      Highlight Highlight doch Grigor, der glaubt wirklich blocher&co vertrete den mittelstand - und zwar ziemlich verbissen.
    • pachnota 25.06.2017 08:36
      Highlight Highlight Mit der MEI sogar noch die untersten Einkommen und alle ü50 Arbeitnehmerinen.

      Während sich die Linke, zum Globalisierungs Turbo aufschwingt, mit ihrer EU Sehnsucht.

      Verkehrte Welt...gell?
  • Herbert Anneler 22.06.2017 22:27
    Highlight Highlight Der Streit um Begriffe wie Rechtsextremismus, Populismus, die Gegenüberstellung von AfD und SVP lenken nur von Tatsachen ab. Es sind folgende: Blocher himself hat den Nationalrat, die Volksvertretung also, als Schwatzbude diffamiert, den Ständerat als Dunkelkammer. Toni Brunner hat den Bundesrat als Landrsverräter diffamiert, die Gerichte, namentlich das Bundesgericht, wird in Kreisen der SVP als 5. Kolonne der EU verleumdet. Kurz: Die SVP missachtet die tragenden Säulen unserer Demokratie - die SVP ist gegen Freiheit und Verantwortung, gegen mündige BürgerInnen.
    • Makatitom 22.06.2017 23:49
      Highlight Highlight Die SVP ist für Freiheit, und zwar für die Freiheit der reichsten 2 Prozent, damit die tun und lassen können, was sie wollen. Siehe zum Beispiel Abbau des Arbeitnehmerschutzes, die abgelehnte Verschärfung des Kartellrechts, die Verhinderung einfacherer Parallelimporte und nicht zuletzt die von Giezendanner verlangte Ungleichbehandlung zwischen seinen Fahrern und bspw. Balkanrasern
    • Juliet Bravo 23.06.2017 02:56
      Highlight Highlight Zumal "Schwatzbude", Landes-, insbesondere "Volksverräter" Vokabular der NS-Propaganda sind, zeigt sich schon glasklar die AfD-SVP-Parallele.
  • Eagle21 22.06.2017 21:37
    Highlight Highlight Eine echte konservative Partei gehört ganz einfach in eine komplette Demokratie, darüber war man sich vor dem Modebegriff Rechtspopulismus eigentlich einig. Völlig absurd finde ich den Begriff "gefährlich". Ich bin tief davon überzeugt, dass der Stimmbürger vor dieser Autorin bemerkt, wann eine Partei gefährlich ist und wann nicht. Wenn die SP sich bei den nächsten Wahlen 30% holt würde ich das ja auch nicht als "gefährlich" bezeichnen; woher soll ich es denn besser wissen als die 30%, die SP gewählt haben? Bitte Inhalte kritisieren, nicht Existenz oder Wähleranteile etablierter Parteien!
  • pachnota 22.06.2017 15:40
    Highlight Highlight Kein Wort darüber, das die "offenen Grenzen " den Untergang des Sozialstaates bedeuten.

    Wir müssen lernen, unseren " Dünkel" zu überwinden und uns eingestehen, das auch bei uns, das Geld, nicht an den Bäumen wächst.

    Jede Partei, die in der heutigen, hysterischen Gesellschaft, den Mut findet, auch nur "ein wenig" gegen diese zynische Selbstüberschätzung, gerade bei der Flüchtlingsthematik, entgegenzuhalten, ist dringend notwendig.

    Die AFD ist das Produkt, des Versagens, der etablierten Parteien.
    • DäPublizischt 22.06.2017 16:15
      Highlight Highlight Die, AfD, ist, das, Produkt, der, Verbreitung, von, Populismus, durch, Leute, die, besser, keine, Politik, machen, sollten, da, sie, diese, eh, nicht, richtig, verstehen.
    • piedone lo sbirro 22.06.2017 16:18
      Highlight Highlight @pachnota

      herrlich, wie sie mit den üblichen floskeln nun auch ihre deutschen gleichgesinnten zu verteidigen versuchen. die AfD betreibt ja problembewirtschaftung genau wie ihre SVP - da fühlen sie sich wohl gleich angezogen.

      doch ausländerfeindlichkeit ist noch kein programm - keine alternative.

      sind jene politiker, welche steuerhinterziehung und offshore-geschäfte (bankgeheimnis) gutheissen (z.b. schützen von afr. diktatoren-gelder auf schweizer banken) bzw. waffenexporte und akw`s fördern und die klimaveränderung leugnen nicht die gleichen die gegen flüchtlinge hetzen? erbärmlich, oder?
    • balzercomp 22.06.2017 16:52
      Highlight Highlight Warum sollte sie über etwas Scheiben, dass nicht stimmt. Offene Grenzen sind nur dann ein Problem für den Sozialstaat, wenn dieser die Regeln nicht anwendet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spama Lotto 22.06.2017 15:25
    Highlight Highlight "In der SVP findet sich kaum etwas, das konkret Richtung Faschismus und Antidemokratie geht. Der völkische Flügel um Björn Höcke bei der AfD ist da anders gepolt."
    Tagi, 2011: "..das interne Konzept «Strategie 51 Prozent» von SVP-Nationalrat und Historiker Ulrich Schlüer beweist. Es sagt im Wesentlichen: Wenn sich die anderen Parteien nicht mehr für die Unabhängigkeit und Neutralität der Schweiz einsetzen, muss die SVP eine Mehrheit anstreben. Schlüer gehört zum innersten Kreis der SVP und zum Konzept-Team um Chefstratege Christoph Bocher."
    Jeder darf sich natürlich selber eine Meinung bilden.
    • Makatitom 22.06.2017 20:11
      Highlight Highlight Der Sachse Schlüer war schon immer tiefbraun. Auch der SVP und AfD Werber mit der Agentur Goal hat für den gearbeitet, übrigens auch ein deutscher, der bei der Schweizerzeit angestellt war. Und Schlüers politische Karriere begann als Sekretär eines gewissen James ( was für ein schweizerischer Name) Schwarzenbach, ehemaliger Fröntler
    • Daniel Caduff 23.06.2017 07:59
      Highlight Highlight Auch seriöse Parteienforscher kommen zum genau gleichen Ergebnis. Nur viele Medien haben es noch nicht geschnallt und nennen die SVP nach wie vor "bürgerlich".

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/572397e5ab5c375af8000001
  • piedone lo sbirro 22.06.2017 15:18
    Highlight Highlight habe bei ARD mal ein interview mit frauke petry gesehen. allen konkreten fragen wich sie gekonnt aus. nichts als schlagworte - passt also bestens zur SVP.

    sie kann sich mörgeli gerne als vorbild nehmen - 2015 wurde der sauber und demokratisch abgewählt.
  • piedone lo sbirro 22.06.2017 15:04
    Highlight Highlight roger köppel hat mit seinem göring-editorial schon mal die ideologische nähe markiert, und der arbeitslose mörgeli ein neues betätigungsfeld als berater der AfD gefunden.

    es gibt schweizer exportschlager für die man sich auch schämen muss!
  • andrew1 22.06.2017 14:54
    Highlight Highlight Widereinmal reisserische, linke Propaganda auf watson. Die bildergalerie mit fragen war schon mehrmals in artikeln. Aber geht wohl besser "rein" wenn man es zich mal widerholt. Aber eben wenn die linken keine lösungen haben(räusper krankenkasse, asylwesen, schuldenbremse,ahv ....) Mal auf anderen parteien rumhacken. Wie originell.
    • Walter Sahli 22.06.2017 16:12
      Highlight Highlight Die SVP ist die Meisterin im Wiederholen von dreiwortigen Sprüchen und die Linken sind die Einzigen, die in den vergangenen Jahren Lösungen bzgl. KK mittels Initiativen zur Abstimmung gebracht haben. Dein Kommentar zeugt davon, dass Du ganz genau gar keine Ahnung von der Realität hast und somit besser schweigen würdest.
    • MartinK 22.06.2017 16:44
      Highlight Highlight Nicht alles was dir nicht in den Kram passt ist reisserische, linke Propaganda. Wenn du damit ein Problem hast, Kannst du ja das Extrablatt lesen.
    • paddyh 22.06.2017 17:44
      Highlight Highlight Gib mir einen konkreten Lösungsvorschlag, der von der SVP gekommen ist, bezüglich den genannten Themen.
      Und du willst uns etwas von Gehirnwäsche erzählen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 22.06.2017 14:41
    Highlight Highlight AfD und SVP haben ähn­liche probleme.

    AfD- alexander gauland: „es gibt zu wenig knackige flüchtlingsbilder, um den leuten angst zu machen.“

    https://www.infosperber.ch/index.cfm?go=Artikel/Gesellschaft/Der-AfD-fehlen-die-richtigen-Fluchtlingsbilder
  • Ökonometriker 22.06.2017 14:26
    Highlight Highlight Eventuell wäre eine rechte Partei nach Vorbild der SVP sogar gut für Deutschland - wenn sie sich Demokratie auf die Flagge schreibt und es schafft, direkte Demokratie in Deutschland salonfähig zu machen. Die Afd scheint aber eher demokratiekritisch zu sein...

    Die Unterschicht fühlt sich in Deutschland noch mehr als in der Schweiz durch den Arbeutskräftezustrom bedroht und ist damit empfänglich für extreme Ideologien. Sie fühlt sich missverstanden, gar unterdrückt. Das ist der ideale Nährgrund für Hass - bleibt zu hoffen, dass Deutschland nicht zu stark polarisiert wird...
    • dmark 22.06.2017 16:39
      Highlight Highlight Demokratie-kritisch...? Nun, die AfD ist neben den Linken die einzige Partei, welche den Begriff "Volksabstimmung" in den Mund nimmt. Die anderen Parteien möchten lediglich nur alle 4 Jahre (zum Wahltermin) etwas "vom Volk" hören.
    • Fabio74 22.06.2017 21:15
      Highlight Highlight @dmark: Volksabstimmung und schon ist man demokratisch?
      Selbe Parteikreise wollen auf Flüchtlinge schiessen etc?
    • DerTaran 23.06.2017 07:04
      Highlight Highlight Die Bevölkerung von Deutschland ist am sinken. Nicht die Zuwanderung gefährdet die Unterschicht sonder die Automatisierung.
      Wer zu dumm war in der Schule was zu lernen wird auch bald zu dumm sein Arbeit zu finden. Bildungsabbau ist die wahre Gefahr für die Unterschicht.
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  • Max Dick 22.06.2017 14:02
    Highlight Highlight Ok sie schockiert sich darüber, dass SVP-GVs ohne Polizeischutz stattfinden können. Ich glaube bei so einer Aussage muss man nicht im Geringsten SVP-Anhänger sein, um zu wünschen, dass sich der Einfluss solcher Journalisten wie ihr auf die Gesellschaft in der CH und in Europa so gering wie möglich halten wird.
    • JoeyOnewood 23.06.2017 06:31
      Highlight Highlight Mit keine Wort stand, dass sie sich so etwas wünschen würde! Sie war überrascht.
    • Max Dick 23.06.2017 09:14
      Highlight Highlight Es stand vielleicht nicht wortwörtlich so da, aber es ist derart offensichtlich, dass sie es wohl selbst auch nur mit ein paar "Ich bin schon gegen Gewalt, aber..." Floskeln abstreiten würde.
  • Ein Freigeist 22.06.2017 13:00
    Highlight Highlight Ganz einfach, rechts orientiert sich an der Vergangenheit und idealisiert sie. Dies verhindert selbstredend Verbesserungen und ist immer asozial. Diktaturen, brutale Monarchien werden genauso verherrlicht wie die Unterdrückung von Minderheiten. Würde man diesen Leuten freie Hand lassen, wären wir nicht weit vom 3. Reich entfernt.

    Sämtliche modernen Errungenschaften sind Vorstössen der linken Parteien zu verdanken. Noch vor hundert Jahren hatte der Arbeitnehmer in der Schweiz keine bezahlten Ferien, keine bezahlten Krankheitsabsenzen und einen 10-12 Std.-Tag.
    • Majoras Maske 22.06.2017 13:57
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, dass bei der ersten Globalisierung lieber Arbeitrrechte gesenkt wurden um mit Sklavenarbeit wettbewerbsfähig zu sein und dass der anschliessende Protektionismus aufgrund der Arbeiterrevolten keine Jobs zurück brachte, sondern nur Produkte vertruerte, was den Lebensstandard nochmal senkte.
    • pachnota 22.06.2017 13:57
      Highlight Highlight @ Freigeist

      Ja aber nicht,s bleibt, wie es ist. und heute hat es eben gekehrt.

      rechts ist das neue links.

      Heute sind es die Linken, die leider antidemokratisch wurden.
      Durch internationale "Visionen" wollen sie, ihr einstiges "Klientel" den "einfachen Bürger", entmündigen.
    • Angelo C. 22.06.2017 14:01
      Highlight Highlight Aha, muss man erst mal wissen.

      Gemäss solchen Credos sind DAS Zeichen der "modernen Errungenschaften" und der Idealisierung linker Gegenwart 😄:

      https://www.blick.ch/news/schweiz/teenager-belaestigt-maedchen-droht-lehrer-abzustechen-und-schaut-is-videos-besir-a-17-ist-der-gefaehrlichste-schueler-von-schaffhausen-id6876887.html?

      Jedem das Seine, oder knapp vor 12 Uhr Gegensteuer geben?

      Für Letzteres stehen Parteien wie die FPÖ, AfD, SVP, FN und viele andere in Osteuropa.

      Aber eben, dass sind alles rückwärts Gewandte, die sich unverständlicher Weise lieber an vergangenem orientieren 😉!
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  • Maria B. 22.06.2017 12:45
    Highlight Highlight Möchte mal wissen, was daran so speziell sein soll, dass grosse Teile Europas und deren rechtsbürgerliche Parteien ein ähnliches Programm verfolgen, was früher bei den Kommunisten und den heutigen Sozis international absolut identisch funktioniert(e). So what ;-)?!

    Diese blauäugige Dame im Interview tut ganz so, als sei es ein Staatsverbrechen, wenn hundertausende Europäer eine von links abweichende politische Ansicht vertreten, was irgendwie lächerlich wirkt, zumal wenn nicht mal die Namen der AfD-Politiker korrekt geschrieben daherkommen.

    Und die Linkspresse kolportiert das alles brav :-)!
    • Makatitom 22.06.2017 20:23
      Highlight Highlight Die Politik dieser "Parteien", auch der SVP, weist aber eindeutig faschistische Züge auf, das ist schon längst nicht mehr "von links abweichend". Die würden am liebsten die Sklaverei wieder einführen.
    • JoeyOnewood 23.06.2017 06:38
      Highlight Highlight "Diese blauäugige Dame im Interview tut ganz so, als sei es ein Staatsverbrechen, wenn hundertausende Europäer eine von links abweichende politische Ansicht vertreten" - praktisch kein Land in Europa besitzt eine Linke Mehrheit. Was Sie hier gebetsmühlenartig wiederholen, ist bullshit! DE ist seit 12 Jahren hauptsächlich von CDU/CSU regiert, die Schweiz hat eine FDP/SVP Mehrheit. Aber sie heulen hier rum, das alles was rechts von links ist, diffarmiert werde. Unglaublich!
    • DerTaran 23.06.2017 07:24
      Highlight Highlight Schon spannend, dass alles links von der SVP heute als Links gilt und alles rechts von der SP als Rechts.
  • Shin Kami 22.06.2017 12:36
    Highlight Highlight Erstaunlich wenige angepisste rechte hier bisher. Der Artikel stimmt 100%. Aber der Typ heisst Bernd Höcke!
  • moedesty 22.06.2017 12:03
    Highlight Highlight Ich interessiere mich wenig für Parteien bzw. finde alle haben schwächen. Aber eins bin ich mir sicher: Der heutige Wohlstand wie z.B. AHV, IV, SH, Menschenrechte (auch z.B. Frauenstimmrecht), 95% der Kunst und Musik kommen alle aus dem "linken" Lager. Ohne linksdenkende Menschen hätten die heutigen Rechten ein schlechteres Leben.

    Ich weiss das schmerzt den Rechten jetzt, ist aber leider die Wahrheit.
    • simiimi 22.06.2017 12:38
      Highlight Highlight Dieser "Wohlstand" wird aus Steuereinnahmen bezahlt, welche in der Privatwirtschaft erarbeitet werden. Ich wage zu bezweifeln, dass die Linken daran einen grossen Anteil haben, die sind ja traditionell besser im Geld ausgeben als erwirtschaften.
    • Tschounsy 22.06.2017 12:53
      Highlight Highlight sehr, sehr guter Kommentar. Genau so ist es. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und etwas gewagt vielleicht, auch den rein ökonomischen Wohlstand noch dazuzählen.
    • Sillum 22.06.2017 13:01
      Highlight Highlight So ein fürchterlicher Quatsch. Woher stammt denn die Kohle für die , IV, AHV, SH, Menschenrechte, usw. Wohl doch von den Arbeitgebern, Industriellen, Bankern, usw. und das sind ja wohl alles mehrheitlich Linke? Wenn man sich schon nicht für die Parteien interessiert, sollte man von solchen Kommentaren absehen.
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  • Lowend 22.06.2017 11:44
    Highlight Highlight Es wirkt auf mich beruhigend und beunruhigend zugleich, dass eine junge deutsche Korrespondentin dieselbe Sicht auf die SVP hat, wie ich als reifer Mittfünfziger.

    Die SVP ist nicht rechtsextrem, aber sie beherbergt Rechtsextreme und kokettiert mit der braunen Pest und genau dass werfe ich dieser Partei seit Jahren vor!

    Es wäre daher an der SVP, sich klar und ein für alle mal von diesen rechtsextremen Parteimitgliedern zu distanzieren, denn wenn Blocher und Cie. solche Meinungen weiterhin in der Partei dulden, muss man leider die ganze Partei als rechtsextrem und rechtspopulistisch einstufen.
    • Majoras Maske 22.06.2017 12:18
      Highlight Highlight Interessant wird's wenn Blocher wirklich mal nicht mehr ist. Wer wird sich dann durchsetzen? Blochers Tochter, die sich nur für wirtschaftliche Themen mit einer doch nicht wirklich mehrheitsfähigen Perspektive interessiert (aber nun mal den ganzen Spass vermutlich weiterhin sponsern wird?) oder doch die Köppels und Glarners?
    • Lowend 22.06.2017 12:39
      Highlight Highlight Ich vermute leider, dass es sich um die Köppel und Glarner handeln wird, denn ich habe noch nie eine selbstbezogenere oder menschenfeindlichere Politikerin als die Blocher-Tochter gesehen und wie soll die je eine populistische Politsekte führen?
    • Ein Freigeist 22.06.2017 13:03
      Highlight Highlight Blocher und Cie. gefallen diese Meinungen innerhalb der Partei. Nach aussen hin streiten sie es ab. Wer würde denn am meisten vom Zerfall des Arbeitnehmerschutzes profitieren? Richtig - (EMS) Fabrikinhaber und andere mit viel Geld, die wie noch vor 50 Jahren alles alleine entschieden. Gegen die Menschlichkeit und gegen die Umwelt.
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  • Radesch 22.06.2017 11:44
    Highlight Highlight Mal schauen:
    Seit dem eine Bürgerliche Mehrheit im Nationalrat ist läuft eigentlich auch nichts besser...

    Durch Burkaverbot und Einwanderungsstop löst man auch keinen Fachkräftemangel und schafft keine neuen Arbeitsplätze. Ihr habt es selber in der Hand, wie unser Parlament auszusehen hat. 2019 kommt schneller als die SVP es sich denken kann.
  • Kii 22.06.2017 11:42
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich die SVP immer als bürgerlich betitelt, aber eine FN, AFD etc. als rechtsextreme Partei (was sie ja auch sind)?
    • Kastigator 22.06.2017 12:25
      Highlight Highlight Schweizer Gehirnwäsche. Der Smartspider zeigt, dass die SVP deutlich weiter rechts politisiert als der FN.
    • Reto32 22.06.2017 13:32
      Highlight Highlight Weil die SVP ursprünglich legitim als bürgerlich galt, aber in den letzten Jahrzehnten auch durch die rechtsextreme Tendenzen des zürcher Flügels geprägt worden ist. Es wäre so, als ob Les Republicains oder die CSU das FN bzw. die AfD phagozitert hätte, anstatt es als Marginalpartei zu lassen. Darum hat es in der SVP immer noch viele aus der alten Garde (z.b. Adolf Ogi) die nicht zur BDP gewechselt haben, die mehr bürgerlich als rechstextrem sind. Was mich immer wieder erstaunt, ist wie die Parteispitze es schafft, beide Gruppen zufrieden zu halten.
    • El Vals del Obrero 22.06.2017 14:53
      Highlight Highlight Ich frage mich auch immer, warum man es in Medien und Öffentlichkeit immer unhinterfragt übernimmt, wenn die SVP sich selbst als bürgerlich bezeichnet.

      Meiner Meinung nach ist die SVP rechtspopulistisch. Bürgerlich sind CVP und FDP, welche von der SVP manchmal als "links" bezeichnet werden.

      Die Macht der Begriffsdefinition sollte nicht unterschätzt werden.

      @Reto32: Ich denke das ist eine Stärke der SVP: Ausgefeilte PR.
      Aussagen immer so machen, dass viele Gruppen das Gefühl haben können, die selbe Aussage würde speziell zu ihnen passen. So ähnlich wie Horoskope funktionieren.
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  • Mr. Flausch 22.06.2017 11:42
    Highlight Highlight Peinlicher Fehler seitens der Interviewten: Der AfD-Mann heisst Bernd Höcke
    • Liselote Meier 22.06.2017 12:22
      Highlight Highlight Der Thüringer heisst Björn Höcke wie es im Artikel steht.

      Oder schreibt er sich etwa auf seiner eigenen HP auch Falsch?

      http://www.bjoern-hoecke.de/
    • Shin Kami 22.06.2017 12:34
      Highlight Highlight Verdammt du warst schneller als ich...
    • kettcar #lina4weindoch 22.06.2017 12:38
      Highlight Highlight Jeder weiß, dass er eigentlich Bernd heißt. Wacht endlich auf!!1!
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  • Isa Boletini 22.06.2017 11:41
    Highlight Highlight Die "Rechts"-Parteien sind fast alle gleich. Da kann man auch noch die Front National nennen. Es geht nur drum angst gegen "Ausländer" zu schüren. Viele machen da mit, obwohl sie kaum Kontakt mit Ausländern hatten und diese Menschen nur aus den Medien kennen. Dort fallen sie natürlich schlecht auf, da sich bad news besser verkaufen. Konstruktive Lösungen von solchen Parteien sind da aber kaum vorhanden. Mir fehlt eine Partei, die wirklich "mittig" ist, sprich: Nicht zu links, aber auch nicht zu rechts. Aktuell werden diese Gräben leider immer tiefer.
    • Domino 22.06.2017 12:47
      Highlight Highlight Momentan geht die Strategie gar keiner Partei auf. Es gibt zwei Sachen die lassen sich nicht vereinen: offene Grenzen und Sozialstaat. Beides zusammen ist nicht möglich.
    • Ein Freigeist 22.06.2017 13:06
      Highlight Highlight Mittige Parteien gibt es nicht, da Politik ein in sich geschlossenes System ist, das nur Politikern dient, im Amt zu bleiben und Geld und Image dafür zu bekommen.

      Im IT-Zeitalter kann sich jeder die Infos selbst beschaffen und könnte per Login über alles abstimmen in Sekunden.

      Eine Koordinationsstelle mit normalen Angestellten würde genügen.
  • Wolfsangel 22.06.2017 11:34
    Highlight Highlight Und die SP gleicht der kommunistisch Russischen Partei, nach diesem Vergleich?
    • Makatitom 22.06.2017 13:06
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten ist dir aber schon bekannt, oder? Kleiner Tipp: Die Sozialdemokraten waren die ersten, die in Deutschland ins KZ und in Russland in den Gulag wanderten.
    • Radesch 22.06.2017 13:13
      Highlight Highlight Fast, ausser dass die SP sozialdemokratisch und die KPRF national-kommunistisch ist. Aber knapp vorbei ist auch daneben ;)
    • Liselote Meier 22.06.2017 15:02
      Highlight Highlight @Makatitom; Ein Unterschied besteht nur hinsichtlich der Strategie, sprich der Frage ob Reformismus oder Revolution.

      Die Kommunistische Partei in Russland hiess bis 1918 SDAPR(B), sprich Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands mit dem Zusatz Bolschewiki für Mehrheitler, die andere Fraktion der Sozialdemokraten hiess SDAPR(M), M=Menschewiki=Minderheitler.

      Die Menschewiki wurden "erst" 1924 Verboten.

      Die Ersten nicht "Weissen" die inhaftiert wurden, waren Sozialrevolutionäre, eine Art bäurische revolutionäre Bewegung, vormals Narodniki (Ermordung Alexander II.).
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  • derEchteElch 22.06.2017 11:29
    Highlight Highlight Und SP, Grünen und auch die FPD CH übernehmen Verlautbarungen von der SPD, den Linken, vom Bündnis90/Grünen und, welch ein Wunder, von der FDP oder FPÖ. Warum sollte eine Partei besser sein als die andere?
    • derEchteElch 22.06.2017 11:37
      Highlight Highlight Tippfehler; FDP CH und FPD, nicht umgekehrt 😉
    • rauchzeichen 22.06.2017 11:51
      Highlight Highlight Warum sollte übernehmen schlecht sein?
    • AmartyaSen 22.06.2017 12:03
      Highlight Highlight Diese Parteien versuchen aber nicht, sich aktiv von ihren internationalen Pendants abzugrenzen. Es geht Theile ja nur darum, dass SVP und AFD ideologisch näher zusammenstehen als der SVP lieb ist. Daher ist dein Vergleich hinfällig.
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  • Spooky 22.06.2017 11:28
    Highlight Highlight Wieviel Kohle kassiert Charlotte Theile pro Monat?
    • Grigor 22.06.2017 11:54
      Highlight Highlight Warum diese Frage? Macht überhaupt keinen Sinn.
    • Spooky 22.06.2017 12:20
      Highlight Highlight @Grigor

      Hast du eine Ahnung!

      Eben nicht!

      Aber okay, ich kläre dich auf. Hör zu: Im Kapitalismus bedeutet das Geld ALLES.

      Ist das klar genug, oder willst du es schriftlich?

      Nur als Beispiel: Was will ein Arzt zuerst wissen, bevor er dich behandelt? Genau. Ob du Geld hast.

    • PatCrabs 22.06.2017 13:26
      Highlight Highlight Das war jetzt sogar für dich eine etwas abenteuerliche Wortmeldung..
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Was ein Statistik-Professor über lügnerische Zahlen und falsche Ängste zu sagen hat

Walter Krämer erzählt, wie mit fragwürdigen Studien Panik gemacht wird, während wir uns eigentlich vor ganz anderen Dingen fürchten sollten.

Herr Krämer, Sie sind Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik und entlarven als solcher gern zwielichtige Datenanalysen. Haben Sie derzeit eine Lieblingsstatistik? Walter Krämer: Ja. Das ist die Tabelle der Fussball-Bundesliga. Ich wohne direkt neben dem BVB-Stadion und bin seit mehr als einem Dutzend Jahren BVB-Aktionär.

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