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Symbolbild für den Klimawandel: Schlittenhunde waten in Grönland durch geschmolzenes Eiswasse, wobei die abgebildete Schmelze ganz «normal» sei. bild: twitter/Steffen M. Olsen

Forscher demontieren gängiges Argument gegen menschengemachten Klimawandel



Berner Wissenschaftler haben einem der gängigsten Argumente gegen den menschengemachten Klimawandel den Wind aus den Segeln genommen. Der aktuelle Temperaturanstieg unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von denen in früheren Epochen: Er ist nicht regional begrenzt.

Klimaschwankungen gab es auch schon früher, heisst es oft mit Verweis auf die Kleine Eiszeit oder die Mittelalterliche Warmzeit in den vergangenen Jahrhunderten. Insofern sei die jüngste Klimaerwärmung eine natürliche Erscheinung und nichts Alarmierendes.

Das Team um Raphael Neukom von der Universität Bern verweist im Journal «Nature» nun aber auf einen erheblichen Unterschied: Ausserhalb des derzeitigen rapiden Temperaturanstiegs hätten Klimaschwankungen in den vergangenen zwei Jahrtausenden nie auf der ganzen Welt gleichzeitig stattgefunden.

Die Wissenschaftler nutzten unter anderem die grosse Datensammlung des Pages-2k-Netzwerkes, die zwei Jahrtausende umfasst. Die Temperaturen wurden etwa aus den Jahresringen von Bäumen herausgelesen, weil sich deren Dicke und Holzdichte mit der Temperatur verändern, oder aus den langsam wachsenden Korallenstöcken, an denen sich Veränderungen der Wassertemperatur ablesen lassen.

Die Forscher haben abgesehen von der jüngsten Klimaerwärmung seit 150 Jahren keine Beweise für kalte oder warme Phasen gefunden, die um den ganzen Globus herum gleichzeitig stattfanden.

«Das ist ein starker Hinweis, dass die von Menschen verursachte globale Erwärmung beispiellos ist [...]»

Menschengemachter Klimawandel

Als ein Beispiel nennen die Autoren die Kleine Eiszeit vom 15. bis 19. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert hätten die tiefsten Temperaturen im Zentral- und Ostpazifik geherrscht, im 17. Jahrhundert in Nordwesteuropa und dem südöstlichen Nordamerika und im 19. Jahrhundert in anderen Weltregionen.

«Im Gegensatz dazu sehen wir, dass die wärmste Periode der vergangenen zwei Jahrtausende im 20. Jahrhundert auf 98 Prozent der Erde stattfand», schreiben sie. «Das ist ein starker Hinweis, dass die von Menschen verursachte globale Erwärmung beispiellos ist – nicht nur, was die absoluten Temperaturen angeht, sondern auch, was die räumliche Konsistenz im Kontext der vergangenen 2000 Jahre angeht.»

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Temperaturabweichungen von 1880 bis 2019 bild: nasa

Neu: Weltweite Synchronie

Auf die Grenzen der Temperaturdaten der vergangenen 2000 Jahre verweist der Geografieprofessor Scott George von der Universität Minnesota in einem zugehörigen Kommentar im Journal «Nature». Es sei manchmal schwierig, alte Kalt- und Warmphasen miteinander zu vergleichen, weil Jahresringe in Bäumen beispielsweise einen sehr langsamen Klimawandel, der sich über mehrere Jahrhunderte ausdehne, nicht zuverlässig darstellen könnten.

Dennoch resümiert er: «Die gängige Maxime, dass das Klima sich immer ändert, stimmt mit Sicherheit. Aber selbst, wenn wir in unserer Perspektive bis in die frühen Tage der Römischen Kaiserzeit zurückgehen, können wir kein Ereignis erkennen, dass in Grad oder Ausmass der Erwärmung der vergangenen Jahrzehnte auch nur annähernd entspricht», schreibt er. «Das heutige Klima hebt sich in seiner heissen weltweiten Synchronie ab.»

* Fachartikelnummer DOI 10.1038/s41586-019-1401-2 (mim/sda/dpa)

Faktencheck: Die 9 beliebtesten Aussagen der Klimaskeptiker

Überfischung und Klimawandel

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166Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 25.07.2019 16:00
    Highlight Highlight Hier ist ein Video das versucht dem Argument entgegen zu halten. Dabei wird hingewiesen das namhafte Wissenschaftler sehr wohle davon ausgegangen sind das es Klimaschwankungen gab.
    Play Icon
    • häxxebäse 25.07.2019 22:48
      Highlight Highlight Tolle quelle - tony heller = in knapp 500 tagen kommt das ende der welt... ein prepper 🤔

      Bin ich erstaunt, nö.🧐
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 26.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Ich gehöre selbst einer Prepper-Gruppe an, aber wir bleiben realistisch im Gegensatz zu diesem Aluhut und, noch wichtiger, wir bilden uns nicht ein, mehr zu wissen als die Wissenschaft.
    • Do not lie to mE 26.07.2019 15:19
      Highlight Highlight „Prepper“ + „Aluhut“ = Keine Argumente. Bin ich erstaunt, nö ich auch nicht. Wer ist Tony Heller?
      https://realclimatescience.com/2019/04/who-is-tony-heller/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Timmy :D 25.07.2019 13:23
    Highlight Highlight Was viele Klimawandel-Gegner auch nicht verstehen, ist die unglaubliche Trägheit des Klimas. So wird die durchschnittliche Temperatur auch Jahrzehnte nach einem plötzlichen Stopp der CO2-Emissionen noch weiter steigen. Alle Argumente mit Vergleichen der natürlichen Schwankungen ignorieren jene Trägheit.
    • bbelser 25.07.2019 17:12
      Highlight Highlight Ja, wir brauchen einen langen Atem. Mindestens den gleichen langen Atem, den wir beim Ozonloch (FCKW-Verbote) und beim Waldsterben (Verhinderung von saurem Regen) hatten. Wir müssen die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel und seiner Bekämpfung tief im kollektiven Gedächtnis verankern. Sonst heisst es 2189 mal: "dieser Hype vom Klimawandel im 21. Jahrhundert! Schau dich heute um: wo isser, der Klimawandel? Keine Spur davon... "
      Das wäre dann die 2. langlebige Erzählung neben der vom vergrabenen Atommüll...
  • dmark 25.07.2019 11:35
    Highlight Highlight Das bedeutet nun, dass wir alle per sofort mit dem Arbeiten und mit jeglicher Produktion, von nicht zum unmittelbaren Leben gehörenden Gütern aufhören müssten?
    Machen wir halt alle mal ein paar Jahre Urlaub...
  • Joe924 25.07.2019 10:30
    Highlight Highlight Ich bin in meinen letzten Ferien statt mit Kollegen nach Ägypten zum sürfen mit Velo und Zelt nach Italien gefahren. Ratet mal wer mehr erlebt hat und deutlich weniger Geld ausgegeben hat.

    Inzwischen finden all meine Hobbies in der Natur statt, lokal wandern statt Städtetouren in Europa, und ich habe noch lange nicht die ganze Schweiz gesehen, geschweige denn Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Holland, Finnland, usw usw.

    Es gibt soviel zu entdecken. Da es quasi nichts kostet kann man auch weniger Arbeiten. Win-Win für Natur und mich.
  • reactor 25.07.2019 10:28
    Highlight Highlight Solange Trumps und SVPs ihre Wähler finden, solange zählen auch Fakten nicht.
  • Kanischti 25.07.2019 10:25
    Highlight Highlight Ich muss immer wieder staunen, wie oft hier die anderen in die Pflicht gesetzt werden: Die Politiker, die Industrie, die Banken, die Bauern usw.
    -Die Politiker sind vom Volk gewählt, entsprechend wird unser Land "regiert".
    -Die Industrie lebt nach dem Gesetz, die Nachfrage regelt das Angebot.
    Was ich sagen will: Jeder bestimmt, was er konsumieren will und jeder hat eine Stimme. Und wenn dann eine Mehrheit mit Verboten und neuen Steuern auf die Klimaveränderung reagieren will, dann ist es eben so! Und wenn nicht, sind wieder die anderen schuld!
    • bbelser 25.07.2019 12:22
      Highlight Highlight Was mich hoffen lässt: niemand ist nicht betroffen von den Auswirkungen der Klima-Katastrophe. CEOs, Handwerker, Ingenieure, Maurer, Wissenschaftler, Coiffeusen, Politiker, Rentnerinnen etc. Alle, wirklich alle realisieren langsam, wie bedroht die Welt ihrer Kinder und Enkel, ihrer Neffen und Grossnichten ist. Die Sorge um diese kleinen Menschen der Zukunft ist eine starke Motivation für die überwiegende Mehrheit der Menschen. Unterstützen wir mit unserem Beispiel die Bereitschaft zum Handeln!
  • AnnaFänger 25.07.2019 10:01
    Highlight Highlight 😳Ich weiss es hört sich fies an. Aber es sind definitiv zu viele Menschen auf der Welt, damit wir die "Unvernunft" von "wenigen" wieder ausgleichen können.

    Geld regiert aktuell immer noch die Welt.
    • bbelser 25.07.2019 12:10
      Highlight Highlight Wir konnten Menschen immer wieder für brutale zerstörerische Kriege begeistern. Immer mit einem exorbitanten Aufwand an Menschen, Material und Ressourcen inklusive Leid, Tod und grausamster Unmenschlichkeit. Jetzt haben wir die Chance, all diese potentielle Begeisterung für eine konstruktive Menschheitsaufgabe zu aktivieren: das Abwenden einer existenzbedrohenden Klima-Katastrophe. Auch wenn das nicht so sexy ist wie Raketen, Panzer und Kampfjets...
    • AnnaFänger 25.07.2019 14:09
      Highlight Highlight 😂 Ich feiere deine Beschreibung.

      Bin gespannt wie wir das lösen. Aktuell steuere ich meinen kleinen Teil dazu bei (auch wenn vermutlich zu wenig wegen Komfortzone).
    • bbelser 25.07.2019 16:47
      Highlight Highlight Danke, Anna. Ja, die Komfortzone ist bei uns allen noch recht hinderlich. Viele sehen das Problem, aber mögen noch keine Konsequenzen bei sich ziehen (siehe Zunahme Ferienflüge, Kreuzfahrt, Autoverkäufe etc.). Deshalb braucht es dringend vernunftgeleitete politische Entscheide. Daneben aber "feiere" ich jeden Menschen, der heute schon bei sich das für ihn Mögliche und sinnvoll Durchführbare tut, um seinen ökologischen Fussabdruck zu verringern. Freue mich auch immer über Berichte, Tipps und Anregungen von solchen Leuten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quak! 25.07.2019 09:52
    Highlight Highlight 1973 wurden wegen einer Ölkrise in der Schweiz und in D autofreie Sonntage ausgerufen, um Benzin zu sparen. Wieso können wir das nicht wieder einführen? Der Notstand dazu wäre doch gegeben.
    • häxxebäse 25.07.2019 23:05
      Highlight Highlight Weil der effekt nichts gebracht hat. Im gegenteil: die leute sind am samstag umso mehr rumgefahren. Die aktion war eher gedacht, den menschen die abhängigkeit von erdöl aufzuzeigen.
      Hat nicht geklappt.
      Es hat ewig gedauert bis tesla auf den markt kam. Erst jetzt hat man in der restlichen automobilindustrie nachgezogen.
  • Der Tom 25.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Kann man Politiker und Firmen die das immer noch nicht als Tatsache akzeptieren und entsprechende Massnahmen verhindern verklagen?
  • Zeit_Genosse 25.07.2019 09:13
    Highlight Highlight Die Synchronität der Ereignisse machen daraus eine sich progressiv verhaltende Katastrophe. Leider lassen sich die Handlungsfelder weltweit und staatenübergreifend nicht synchronisieren.
  • Allion88 25.07.2019 07:16
    Highlight Highlight Ich würde gerne die grünen wählen. Jedoch habe ich nie verstanden, wieso diese sich primär auf autofahrer eingeschossen haben.
    Eine industrie, die wir nahezu null beinflussen können.

    Und da ich privat und beruflich aufs auto angewiesen bin, kann ich keine "8 franken pro liter"-politiker wählen.

    Schafft doch intelligente anreize statt plumpe verbote.
    • Mutzli 25.07.2019 12:58
      Highlight Highlight @Allion88

      Bin selbst kein Grüner, aber die haben noch einiges mehr im Visier, ob mans nun gut findet oder nicht, als rein Autos.

      Energieerzeugung möglichst erneuerbar, Förderung Biodiversität, Wasserschutzmassnahmen ->https://gruene.ch/umwelt/energie-und-klima/klima

      Ich hätt da z.B. sie mehr bzgl. Gewässer und Flügen wahrgenommen in letzter Zeit.

      Was Benzinpreise angeht: Das wäre ja eben gerade ein Anreizsystem statt einem Verbot. Wie genau, über welche Dauer etc. sind dann weitere Fragen, aber der MIV kann & muss sich ändern.
    • vpsq 25.07.2019 14:11
      Highlight Highlight Ja, das bekannte "ich bin auf das Auto angewiesen" stellt sich meistens als "ich bin einfach zu bequem" heraus. Und nochmals ja, es gibt tatsächliche Menschen, welche wirklich auf das Auto angewiesen sind. Würden aber nur solche zur Arbeit pendeln, wären unsere Strassen am Morgen/Abend praktisch leer..
  • mrmikech 25.07.2019 06:57
    Highlight Highlight Bin gespannt wie der Sommer 2030 sein wird. Zürich mit 46° macht bestimmt keinen Spass. Dazu, mit solchen Temperaturen schmilzt Asphalt und dann schaffen Lastwagen es nicht mehr in die Stadt. Nichts zu essen also... Klimawandel? Klimakatastrophe!
    • Rellik 25.07.2019 12:19
      Highlight Highlight Wetter und Klima sind auch dann nicht dasselbe wenns heiss ist...
  • bbelser 25.07.2019 00:36
    Highlight Highlight Und plötzlich verstummte auch Abt Roger I. vom Orden der Senkrechten Voll-Pfosten mit einem letzten geröchelten Stossgebet: Klimatisten-Hysterie! Öko-Diktatur! Klima-Sozialismus! Anathema sit!
    • rodolofo 25.07.2019 08:29
      Highlight Highlight "DIE (andere) Wirtschaft" wartet nur darauf, den Klimawandel abzubremsen!
      Die Politik muss dem begeistert hechelnden Hund nur noch sagen: "Such, Bello! Such das Stöckchen mit den Erneuerbaren Energien und mit der Nachhaltigkeit!"
      Als super Nebenwirkung könnten wir unsere Öl-Vorräte für sinnvollere Dinge als zum Heizen und zur Fortbewegung bewahren!
      Aber der kurzfristig denkende "Homo Ökonomikus Stupidus" will einfach die Gewinne steigern, damit er sich alle die Status-Symbole zusammenraffen kann, die ein Potenzstrotzender Silberrücken unbedingt braucht, um v.a. sich selbst zu beeindrucken...
    • kaja1317 25.07.2019 08:48
      Highlight Highlight 😂😂😂 Abt Roger... made my day!!!
  • DonDude 24.07.2019 23:50
    Highlight Highlight Liebes Watson Team.
    Wenn ihr schon solche Bilder verwendet, dann verlinkt bitte auch die Aussage des Forschers, welcher das Bild geknipst hat.
    Besten Dank
    • @schurt3r 25.07.2019 07:00
      Highlight Highlight Berechtigter Einwand, danke.

      Die Erklärung des Forschers bei n-tv.de ist nun verlinkt.
  • Nüübächler 24.07.2019 23:35
    Highlight Highlight .....und jetzt?
    Was macht ihr nun? .. ich meine, wenn ihr von den Ferien wieder nach Hause geflogen seid? Esst ihr hier kein Fleisch mehr? Und geht ihr euer Gipfeli anstatt mit dem Auto mit dem Velo holen?
    Klar, die Landwirtschaft ist schuld. Die sollen mal was machen!
    Und die Autofahrer, denen soll man endlich das Gas abdrehen!
    Dann habt ihr ja was getan, nicht?
    • Lamino 420 25.07.2019 07:33
      Highlight Highlight Stell dir einmal vor, dass sich alle so wie du verhielten. Wo kämen wir hin?
    • Aurum 25.07.2019 08:29
      Highlight Highlight Und was machst du dagegen? abgesehen von völlig irrelevanten kommentaren zu schreiben, in denen du alle pauschalisierst, meine ich.
    • rodolofo 25.07.2019 08:37
      Highlight Highlight Das wäre tatsächlich Blödsinn, wenn wir selber NICHTS tun würden, ausser Andere mit unseren "Anweisungen aus dem Chef-Büro" zu terrorisieren...
      Die Flugzeuge und das Fliegen sind eigentlich tolle Dinge, welche die Globalisierung, die Verständigung und die weltweite Durchmischung und fruchtbare Weiterentwicklung von Menschen und Kulturen fördern!
      Wir dürfen aber das MASS kritisieren.
      Zum Shopping übers Wochenende nach New York fliegen ist nun mal dekadenter Bullshit!
      Wer so etwas macht, spuckt der ganzen Menschheit ins Gesicht.
      Und fürs überdimensionierte Protz-Auto gilt das Selbe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gary Poor 24.07.2019 22:46
    Highlight Highlight Meine Entscheidung, keine Kinder zu haben, war wohl doch richtig. Arme zukünftige Generationen.
    • rodolofo 25.07.2019 08:42
      Highlight Highlight Ich freue mich gerade an meinem Enkel.
      Nichts kann uns so inspirieren, wie diese kleinen Gurus, die noch nichts wissen und nichts können, aber BEGEISTERT sind vom Leben und von allem, was es darin zu entdecken und auszuprobieren gibt!
      Oh doch: Habt Kinder und lernt von ihnen das, was man Euch einmal ausgetrieben hat, mittels "Erziehung" (zum verkürzten Drögeler)!
    • ninolino 25.07.2019 09:45
      Highlight Highlight Wir haben uns gegenteilig entschieden und versuchen, unsere 4 Kinder zu nachhaltig und ganzheitlich denkenden sowie verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen. Allerdings zweifeln wir allenthalben, ob sich das nicht irgendwann als hoffnungsloser Optimismus herausstellen wird...
  • Denverclan 24.07.2019 22:38
    Highlight Highlight Kann man die Kommentare hier als mit dem Finger auf die bösen anderen und damit schlechteren Menschen verstehen? Und wie besser sind denn die dahinter Verborgenen in der Realität? Allein mir fehlt der Glaube.....es müssten Milliarden auf dem Planeten aktiv etwas ändern, nun, was machen wir mit den Wirtschaftsbossen, Kriegsmaterialverschieber und Kriegstreibern, mit dem „dummen“ Fussvolk.....die Liste ist länger als die Höhe der Temperatur bei der Hitzewelle....und China baut die neue Seidenstrasse um unserem „verkrachten“ und egoistischen EUROPA den Rest zu geben! Die USA wird nicht leiden...
  • Mutbürgerin 24.07.2019 22:19
    Highlight Highlight Machen wir das beste daraus.
    • Platon 25.07.2019 02:06
      Highlight Highlight @Mutbürgerin
      Da liegt genau das Problem! Niemand tut etwas Gutes, geschweige denn das Beste.
    • Lowend 25.07.2019 11:28
      Highlight Highlight Genau Hutbürgerin! Bekämpfen wir die Ursachen des Klimawandels, nämlich unseren extremen Hunger nach fossiler Energie!
  • Mutbürgerin 24.07.2019 22:15
    Highlight Highlight Ja, es sind 38 Grad. So what? In 2 Monaten ist es wieder kühler und wir müssen nach Bali fliegen, um ein wenig Wärme zu kriegen.
    • Walter Sahli 24.07.2019 22:21
      Highlight Highlight Und woher nehmen wir das Wasser, wenn's weiter so trocken bleibt? Auch aus Bali?
    • Platon 25.07.2019 02:04
      Highlight Highlight @Mutbürgerin
      Lass es sein, es ist nicht mehr lustig!
    • Militia 25.07.2019 06:27
      Highlight Highlight Informiere dich doch erst über den Unterschied zwischen Wetter und Klima...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albert Stpeck 24.07.2019 22:14
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, nur...

    Zieht wirklich jemand in Betracht, sogenannten „Klimaskeptikern“ fehlen wissenschaftliche Fakten?
    Glaubt jemand ernsthaft, solche Personen sind bereit, ihre gemachte Meinung über Bord zu werfen?

    Die ganze Problematik mündet in zwei Erkenntnissen:
    1. Wir sind alle (mit)schuldig.
    2. Wir alle müssen Konsequenzen ziehen - was in jedem Fall Einschränkungen, Verzicht und Umstrukturierung bedeutet.

    Genannten Menschen ist die bequeme Haltung des Verneinens um einiges naheliegender. Sogar wenn die abstruseste Verschwörungstheorie herhalten muss.

    Danke für den Artikel.
    • bbelser 25.07.2019 01:08
      Highlight Highlight Der Umgang der Menschen mit der drohenden Klima-Katastrophe erinnert sehr stark an die 5 Phasen des Trauerns und des Sterbens (siehe Elisabeth Kübler-Ross).
      Phase 1: Leugnen, Kopf in Sand
      Phase 2: Zorn, Wut, Aufbegehren
      Phase 3: Verhandeln
      Phase 4: Depression, Resignation
      Phase 5: Akzeptanz, Annahme

      Viele von uns bewegen sich v. a. in Phase 1 und 2. Wir verharren im Leugnen und irrationaler Wut, weil wir ohnmächtig sind. Manche sind in Phase 4, einem fatalistischen "Wir sind verloren". Wichtig wäre jetzt die Phase 5: Annahme der Klima-Katastrophe als vordringlichste Menschheitsaufgabe.
    • bbelser 25.07.2019 11:56
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass "Klima-Skeptiker" dumm oder böse sind, oder Fakten nicht anerkennen. Sie sind einfach wie wir alle emotional überfordert von einer existenzbedrohenden Krise. Die Klima-Katastrophe rüttelt ja ALLE unsere Gewissheiten durch: soziale, politische, wirtschaftliche. Kaum etwas wird ja so bleiben, wie wir es heute gewohnt sind. Nehmen wir doch die Menschen mit, die jetzt noch feststecken im Verleugnen, Aufbegehren oder Resignieren. Gehen wir gemeinsam Richtung Akzeptanz: Annahme der Klima-Katastrophe als gemeinsame Menschheitsaufgabe. Wir konnten ja auch für Kriege begeistern.
    • bbelser 25.07.2019 15:17
      Highlight Highlight @E7#9: ich wäre auch gerne permanent in Phase 5 unterwegs. Aber es gibt Tage, da bin ich resignierend drauf, oder Tage, wo ich zornig werde auf die, die es immer noch nicht wahrhaben wollen, Tage, wo der Zynismus wieder überhand nimmt. Die Erinnerung an die Phasen der Trauer hält mich allerdings davor zurück, in die Falle der Schuldzuweisungen zu tappen (die dir ja auch nicht behagen). Menschen reagieren angesichts einer existenzbedrohenden Krise erst mal nicht schön rational. Der Gedanke hilft mir, Hoffnung zu bewahren, dass "die Titanic langsam langsam beginnt beizudrehen".
  • wasps 24.07.2019 22:12
    Highlight Highlight Was nun, Klimaforscher Köppel?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 25.07.2019 07:45
      Highlight Highlight Der wird nicht einfach so Umköppeln
      Jetzt werden die folgen runtergespielt
    • Aurum 25.07.2019 08:37
      Highlight Highlight @ [..]Zorich, der wird auch diese neuste tatsache nicht annehmen. Ich erwarte von ihm eine aussage à la: "Das ist nur wieder irgendeine strategie aus dem linken lager, um eine neue diktatur einzuführen.".
    • PeteZahad 25.07.2019 09:04
      Highlight Highlight Ne, der wird sagen, ein "starker Hinweis" ist kein Beweis...
  • Healthy Cereal 24.07.2019 22:11
    Highlight Highlight Hatte letzthin eine Diskussion mit einem Freund, welcher sich eben einen neuen Bentley-SUV gekauft hatte. Das Fazit zu meiner Frage nach Sinn und Unsinn des Kaufes:
    Er habe sowieso schon Solarzellen auf dem Dach, Elektroautos seine eh nicht besser und er habe sich den Luxus ja verdient. Es lohne sich schliesslich sowieso nicht mehr, "s'gaht ja eh bachab!"

    ...Vermutlich denkt nicht nur mein Freund so zu diesem Thema. Das finde ich ausgesprochen dramatisch.

    Auf meine Frage nach einem GA hat der gute Mann verneint und gelacht: "Der macht aber keinen Spass beim Fahren!"
    • TingelTangel 24.07.2019 22:31
      Highlight Highlight Diese Menschen werden mit der Zeit immer mehr Geld ausgeben müssen um noch ihre Freude zu haben. Schlussendlich werden sie sich um ihr letztes Luxus Guetzli Streiten.
    • Rellik 25.07.2019 02:58
      Highlight Highlight Das Verhalten der Anderen zu ändern ist immer am Einfachsten...
    • Hans Bart 25.07.2019 09:08
      Highlight Highlight @Healthy Cereal:
      Dein Freund macht das Richtige.
  • Deckardcain 24.07.2019 22:10
    Highlight Highlight Ich lesse immer wieder bei Umwelt Artikel das man auf die Politiker wartet oder besser gesagt, das die nichts machen.

    Aber mal ganz im ernst, es sind die Konsumenten, die Wähler nicht die Politiker die schuld haben.

    Selbst wenn die Politiker jetzt anfangen würden etwas zu unternehmen, bis die Gesetzte/Regeln/Verbote oder was auch immer aktiv werden dauert es zu lange, die konsumenten/bevölkerung sollte den ersten schritt machen, denn der ist am erfolgversprechendsten.
    • Posersalami 24.07.2019 23:11
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Natürlich trägt jeder mit seinem Verhalten zum Klimawandel bei. Aber an die grossen Klimagaserzeuger kommt der Konsument nicht heran. Zudem gibts den Effekt, dass man nicht bereit ist auf etwas zu verzichten, wenn es alle anderen tun. Auch hier ist die Politik gefragt.
    • Midnight 25.07.2019 07:30
      Highlight Highlight @Deckardcain Wenn es so einfach ist, wozu brauchen wir die Politiker überhaupt?

      Leider ist das Gefüge sehr komplex. Die Aufgabe der Politik sollte es sein, globale Massnahmen zu koordinieren und durchzusetzen.

      Was sie aber momentan tut: Den schwarzen Peter anderen in die Schuhe schieben, während sie sich weiter von der Erdöl- und Kohlelobby bezahlen lässt. Schuld sind immer die Entwicklungsländer.

      Bei uns nennt man das Demokratie.

      Was kann der einzelne Bürger dagegen tun? Sich informieren, nicht jeden Blödsinn im Internet glauben und käufliche Politiker bei den Wahlen endlich absägen!
  • hämpii 24.07.2019 21:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Nonkonformist 24.07.2019 22:19
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Bündn0r 24.07.2019 23:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • ands 25.07.2019 00:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • drjayvargas 24.07.2019 21:34
    Highlight Highlight Könnten wir nun endlich damit aufhören? Es ist klar, dass es so ist. Es ist klar, dass es schiefgehen wird. Es ist klar, dass meine Kinder ein riesiges Ptoblem damit haben werden.
    Es ist auch klar, dass wir hier in Europa nicht den Deut einer Chance haben das im Alleingang zu "fixen". Wie bringt man nun alle anderen Kontinente dazu? 🤷‍♂️
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 24.07.2019 21:51
      Highlight Highlight Indem man bei sich selber anfängt.

      Und so unangenehm das ist: Entwicklungs- und Schwellenländer wird man dafür bezahlen müssen, fossile Energieträger unter der Erde zu lassen.
    • drjayvargas 24.07.2019 23:20
      Highlight Highlight Nö, sorry, das Argument zieht nicht. Auch nicht mit viel Wohlwollen. Und ich fänds schon wegen meinen Kindern wichtig dass es funktionieren würde das Argument. Tut es aber nicht, nicht weil ich es nicht mache (und das tu ich), aber wenn ich schon nur in Spanien oder Italien bin schreit es mir andere Argumente entgegen. Und da sind wir noch in "nahen" Ländern. Romantik pur, die hier beteieben wird.
    • Oigen 25.07.2019 06:31
      Highlight Highlight @drjayvargas

      "Könnten wir nun endlich damit aufhören?"

      ... auf die art und weise schaffen wir es bestimmt nicht.
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  • ConcernedCitizen 24.07.2019 20:47
    Highlight Highlight Viele Klima-Forschende (oder Journalisten, welche darüber berichten) scheitern immer wieder an logischen Schlussfolgerungen aus den Forschungsergebnissen. Das macht dann diese ungenauen Aussagen so angreifbar!

    Die Studie zeigt auf, dass sich die aktuelle Erwärmung von den anderen Erwärmungen in den letzten Jahren unterscheidet. Das macht die aktuelle Erwärmung beispiellos und alarmierend, beweist aber per se nicht, dass diese menschengemacht ist.

    Ich wünsche mir ein bisschen mehr logische Strenge in der Berichterstattung.
    • ingmarbergman 24.07.2019 22:02
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • wasps 24.07.2019 22:18
      Highlight Highlight Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wenn ein Laie, was Sie sind, bestausgebildeten und hochkompetenten Klimaforschenden unterstellen, dass sie keine logischen Schlussfolgerungen ihrer Forschungsarbeiten herleiten können. Wissenschaftliche Arbeiten, die in renommierten Journals publiziert werden, müssen höchsten Anforderungen genügen. Ist halt etwas anderes, als auf Watson einfach mal einen Haufen Mist rauszulassen!
    • Gollum27 24.07.2019 22:52
      Highlight Highlight Ähm.. Co2 und Methan in der Atmosphäre? Woher soll denn das sonst kommen?
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  • ueilaa 24.07.2019 20:18
    Highlight Highlight Stark💪🏼 danke an alle historischen Klimaforscher die in aufzeichnungen, sedimenten und holzproben wühlen
  • fabsli 24.07.2019 20:15
    Highlight Highlight Täglich ein Artikel über den Klimawandel veröffentlichen machts irgendwie auch nicht besser.
    • häxxebäse 24.07.2019 20:33
      Highlight Highlight Hätten wir keine bremser aka bürgerliche parteien, hätten wir schon vor 30 jahren gegenmassnahmen getroffen...

      Dauert offensichtlich lange bis es auch der hinterletzte kapiert hat.
    • MSpeaker 24.07.2019 20:46
      Highlight Highlight Doch es ändert langsam die Wahrnehmung der Bevölkerung! Je mehr (wissenschafliche) Artikel erscheinen, die den Klimawandel als Menschgemacht aufzeigen, desto dtärker verankert sich diese Erkentniss bei den Lesern.
    • häxxebäse 24.07.2019 21:59
      Highlight Highlight Die doku von al gore lief 2006 und danach gab es eine flut von dokus über umweltverschmutzung/klimaerwärmung...
      Wie lange dauert es noch?

      Sogar ohne dokus/artikel sieht und fühlt man es. Man muss auch kein wissenschaftler sein.
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  • stevemosi 24.07.2019 20:14
    Highlight Highlight Bin kein Klimaskeptiker, aber 2000 Jahre sind nun wirklich nicht repräsentativ, nur schon wenn man bedenkt wann die letzte "grosse Eiszeit" war
    • Wander Kern 24.07.2019 21:41
      Highlight Highlight Wenn ich wissen will, was in den nächsten 1000 Jahren passiert, hast Du recht. Wenn es mir um die nächsten 100 Jahre geht, reicht das durchaus.
    • Yelina 24.07.2019 21:43
      Highlight Highlight Bin kein..., aber... 🙄
    • ml63 24.07.2019 23:27
      Highlight Highlight 🤦🏼‍♂️
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  • plaga versus 24.07.2019 20:03
    Highlight Highlight Ist das Foto von Grönland echt? Wenn ja, wär das ja wahnsinnig!

    Wir sollten jetzt handeln. Aber lieber versinken viele im Fatalismus...
    • α Virginis 24.07.2019 20:14
      Highlight Highlight ist wohl echt, sowas kommt eben schon mal vor, wenn wir den mikrowellenherd (CO2...) einschalten...
    • balabala 25.07.2019 01:44
      Highlight Highlight Das Foto ist eigentlich kein gutes Symbolbild für den (unbestrittenen) Klimawandel. Das gibt's da schon seit Ewigkeiten im Frühjahr. Es heisst nur, dass der Winter sehr kalt war und die Eisdecke unter dem nun geschmolzenen Schnee sehr dick.
    • pascalsee 25.07.2019 06:08
      Highlight Highlight Das Foto ist echt. Das Phänomen ist aber schon 150 Jahre bekannt und für die Menschen vor Ort ein gutes Zeichen, da das Eis dick genug ist um den See zu überqueren.
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  • Toerpe Zwerg 24.07.2019 19:30
    Highlight Highlight Darüber müssen wir nicht mehr debattieren. Ist Fakt. Nun sollen sich die Forscher endlich darin versuchen, die Auswirkungen belastbar und vor allem wertungsfrei herzuleiten. Ein grünes Grünland ist ja nicht deshalb schlecht, weil es jetzt nich grün ist.
    • Ohniznachtisbett 24.07.2019 19:48
      Highlight Highlight Was willst du uns damit sagen?
    • Toerpe Zwerg 24.07.2019 19:52
      Highlight Highlight Dass es keine weiteren Anstrengungen braucht um zu belegen, dass wir gerade einen Temparaturanstieg verursachen.
    • Toerpe Zwerg 24.07.2019 19:53
      Highlight Highlight Würde mich interessieren, was der Anlass zum Blitzen ist.
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  • Quecksalber 24.07.2019 19:21
    Highlight Highlight Es ist langsam Zeit es eine Katastrophe zu nennen.
    • acki_ 24.07.2019 22:55
      Highlight Highlight Leider besser schnell als langsam... :-(
    • Heavens 25.07.2019 07:17
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Menschen sich normalerweise wie der Frosch im Kochtopf verhalten, wir reagieren nur wenn wir ins kochende Wasser geworfen werden.
      Werden wir jedoch langsam gekocht, die globale Erwärmung passiert relativ langsam für unser Zeitgefühl, dann reagieren wir erst wenn's zu spät ist.

      Ich versuche meinen Teil zu leisten und hoffe aufs Beste und, dass meine Nachfahren auch noch ein schönes Plätzchen haben.

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

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