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epa05871735 Doctor in nanotechnology and electronic engineer Sergi Santos poses with a sex doll with 'brain' in Barcelona, Spain, 26 March 2017. Santos, who has given atificial intelligence to a realistic sex doll, denies this somehow dehumanizes women, in response to all the controversy his invention has caused.  EPA/Alberto Estevez

Sergi Santos mit seiner Erfindung: Der Sexpuppe Samantha. Bild: EPA/EFE

Anti-Missbrauchs-Modus: Sexpuppen-Erfinder wehrt sich auf Twitter gegen Fake News



Der Sexroboter Samantha erhält ein neues Update: Den «Dummy»-Modus. Der Roboter soll neu alle seine Funktionen einstellen, wenn er gewalttätig angegangen wird. Der Erfinder Sergi Santos will damit verhindern, dass Männer ihre sexuellen Gewaltfantasien an seinem Roboter ausleben können. Ausserdem soll der neue Roboter auch einen «Family»- oder einen «Romantic»-Modus erhalten.

Ob der «Dummy Mode» im Kampf gegen sexuelle Gewalt helfen soll, ist umstritten. Manche finden, er sei sogar kontraproduktiv. Ein Sexroboter sollte sich wehren, wenn er aggressiv angegangen wird und nicht teilnahmslos da liegen. Gleiche Erwartungen der Benutzer könnten sich auf echte zwischenmenschliche Beziehungen übertragen, schreibt «The Daily Mail».

Der Erschaffer von Samantha fühlt sich derweil falsch verstanden. Auf Twitter macht er seit Tagen seinem Ärger gegenüber den Journalisten Luft. Er ist besonders darüber erzürnt, dass in vielen Artikeln geschrieben würde, seine Frau habe ihn dazu gedrängt, den «Dummy»-Modus zu installieren. 

Einer der weniger heftigen Tweets.

In seinen Tweets geht Santos sogar soweit, dass er den Journalisten mit physischer Gewalt droht oder aufs heftigste beleidigt. Sehr viel sympathischer macht es den kauzigen Erfinder des Sexroboters Samantha auf jeden Fall nicht. (leo)

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv

Video: watson/Lya Saxer

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