International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05871735 Doctor in nanotechnology and electronic engineer Sergi Santos poses with a sex doll with 'brain' in Barcelona, Spain, 26 March 2017. Santos, who has given atificial intelligence to a realistic sex doll, denies this somehow dehumanizes women, in response to all the controversy his invention has caused.  EPA/Alberto Estevez

Sergi Santos mit seiner Erfindung: Der Sexpuppe Samantha. Bild: EPA/EFE

Anti-Missbrauchs-Modus: Sexpuppen-Erfinder wehrt sich auf Twitter gegen Fake News

28.06.18, 19:50


Der Sexroboter Samantha erhält ein neues Update: Den «Dummy»-Modus. Der Roboter soll neu alle seine Funktionen einstellen, wenn er gewalttätig angegangen wird. Der Erfinder Sergi Santos will damit verhindern, dass Männer ihre sexuellen Gewaltfantasien an seinem Roboter ausleben können. Ausserdem soll der neue Roboter auch einen «Family»- oder einen «Romantic»-Modus erhalten.

Ob der «Dummy Mode» im Kampf gegen sexuelle Gewalt helfen soll, ist umstritten. Manche finden, er sei sogar kontraproduktiv. Ein Sexroboter sollte sich wehren, wenn er aggressiv angegangen wird und nicht teilnahmslos da liegen. Gleiche Erwartungen der Benutzer könnten sich auf echte zwischenmenschliche Beziehungen übertragen, schreibt «The Daily Mail».

Der Erschaffer von Samantha fühlt sich derweil falsch verstanden. Auf Twitter macht er seit Tagen seinem Ärger gegenüber den Journalisten Luft. Er ist besonders darüber erzürnt, dass in vielen Artikeln geschrieben würde, seine Frau habe ihn dazu gedrängt, den «Dummy»-Modus zu installieren. 

Einer der weniger heftigen Tweets.

In seinen Tweets geht Santos sogar soweit, dass er den Journalisten mit physischer Gewalt droht oder aufs heftigste beleidigt. Sehr viel sympathischer macht es den kauzigen Erfinder des Sexroboters Samantha auf jeden Fall nicht. (leo)

12 sexistische «Perlen» aus dem SRF-Archiv

Video: watson/Lya Saxer

Alte Glüschtler, die spärlich bekleidete Damen an Erotik-Messen fotografieren

Abonniere unseren Daily Newsletter

3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerSimu 29.06.2018 08:51
    Highlight "Erfinder Sergi Santos will damit verhindern, dass Männer ihre sexuellen Gewaltfantasien an seinem Roboter ausleben können."

    Wieso nicht? Finde ich jedenfalls besser, als das an einem lebenden Menschen auszuleben. Klar, gewalt ist nie schön, aber wenn, dann doch lieber gegen eine Puppe.
    3 1 Melden
  • Besserwisserer 29.06.2018 08:05
    Highlight Ich fände es besser, wenn die Übeltäter ihre Lust an Roboter auslassen können damit sie ihre perversen Vorlieben nicht an Menschen auslassen müssen. Roboter sind und bleiben emotionslose Maschinen, bitte stoppt diese Vermenschlichung der Roboter.
    1 1 Melden
  • Pana 28.06.2018 23:19
    Highlight "Ein Sexroboter sollte sich wehren, wenn er aggressiv angegangen wird"

    Manchmal, aber nur manchmal, haben Roboter ein kleines bisschen Haue gern.
    2 0 Melden

Ariana Grandes hartes Jahr – nach Manchester und Mac Miller jetzt der nächste Tiefschlag

Die Verlobung zwischen Sängerin Ariana Grande und Komiker Pete Davidson ist offenbar gelöst. Eine Quelle aus dem Umfeld der Sängerin bestätigte am Montag gegenüber dem People-Magazin, was am Sonntag durch TMZ erstmalig gemeldet wurde. 

«Es war zu schnell zu viel», sagt die Quelle zu der Trennung. «Es hat keinen überrascht.» Zu den genauen Gründen äusserte sich bislang keiner, Davidsons Accounts im Internet wurden stillgelegt. 

Die Auflösung der Verlobung ist nur das letzte in einer …

Artikel lesen