International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Finnische Luftwaffe entfernte erst jetzt letzte Hakenkreuze



Die finnische Luftwaffe hat nach mehr als hundert Jahren stillschweigend die letzten Hakenkreuzsymbole von ihren Flugzeugen und Uniformen entfernt. Ein goldener Adler ersetze jetzt überall das Hakenkreuz, teilte die Armee am Donnerstag mit.

Die Entscheidung dafür war bereits im Jahr 2017 getroffen worden. Die Luftwaffe hatte den Schritt nicht offiziell angekündigt. Einem Politikprofessor der Universität Helsinki war die Veränderung jedoch diese Woche aufgefallen.

Das Hakenkreuz war zwischen 1918 und 1945 offizielles Symbol der finnischen Luftwaffe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es in eine weiss-blaue Flagge geändert. Der goldene Adler wurde 2002 das offizielle Logo, einige Einheiten und Flugzeuge verwendeten aber weiterhin das Hakenkreuzsymbol.

Im Zweiten Weltkrieg hatten die Finnen mit den Achsenmächten gegen die Sowjetunion gekämpft, während des Lapplandkriegs 1944 aber auch gegen Deutschland.

Ausländer hätten das Hakenkreuz häufig mit Nazi-Deutschland in Verbindung gebracht, obwohl es «einen ganz anderen Hintergrund hat», sagte Armeesprecher Henrik Gahmberg der Nachrichtenagentur AFP. Das auch Swastika genannte Hakenkreuz wurde von den Nationalsozialisten in Deutschland verwendet. Abwandlungen davon finden sich aber bereits seit der Antike auch im Hinduismus und anderen indogermanischen Religionen. (aeg/sda/apa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wenn aus Hakenkreuzen Friedensbotschaften werden

Mit Liebe und Humor gegen Nazi-Schmierereien

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nach Mutation von Coronavirus: Dänemark ergreift drastische Schritte

In Nordjütland grassiert eine Virusvariante, die Corona-Impfungen beeinträchtigen soll. Das BAG erklärt, man beobachte die Situation «eng».

Eine Nachricht aus Dänemark sorgte am Mittwoch bei Tierfreunden für Entsetzen: Die Regierung lasse 17 Millionen Nerze töten. Der Grund: Bei einer unbekannten Zahl der Pelztiere, die auf Nerzfarmen gezüchtet werden, grassiere eine Mutation von Sars-CoV-2, die gefährlich werden könnte.

Die massenhafte Haltung in Käfigen auf engstem Raum habe sich als ideal für die schnelle Ausbreitung des Virus erwiesen und eben auch für Mutationen, den «Alptraum bei der Pandemiebekämpfung», berichten …

Artikel lesen
Link zum Artikel