Schweiz
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Das ist der Mann, der das Inserat mit dem Hakenkreuz kreierte

Der Zürcher Werber Parvez Sheik Fareed hat das Plakat entworfen, dass in den letzten Tagen des Abstimmungskampfes für rote Köpfe sorgt: Ein zu einem Hakenkreuz verzerrtes Schweizerkreuz. Und so begründet er seine Aktion.

Jürg Krebs / Nordwestschweiz



Bild

Sheikfareed © Twitter/@psheikfareed

Sein Plakat hat für Aufsehen gesorgt, ja auch für Verärgerung: Der Werber Parvez Sheik Fareed. Er hat das Plakat entworfen, das am Zürcher Hauptbahnhof über neun Grossbildschirme flimmerte und für ein Nein zur Durchsetzungsinitiative wirbt: Es zeigt ein zum Hakenkreuz verzerrtes Schweizerkreuz. Bei den SBB sind deshalb Reklamationen eingegangen. Werden Nazi-Symbole verwendet, hört bei vielen der Spass auf.

Der britisch-schweizerische Werber lebt in Zürich, arbeitet bei einer grossen Werbefirma. Das Plakat habe er als Privatmann geschrieben, hält er gegenüber der Medienplattform Persoenlich.com fest. Angst vor Konsequenzen seitens des Arbeitgebers hat er nicht. Auf Persoenlich.com sagte er auch über die Politkommunikation hierzulande: "Es wird nicht deutlich kommuniziert, aus Angst anzuecken."

Wichtig sei, eine klare Botschaft zu haben, diese auf die Essenz zu reduzieren, so Parvez Sheik Fareed. Der Werber diskutiert am Dienstag über sein Plakat im TalkTäglich auf TeleZüri.

Ein Schweizerkreuz zum Hakenkreuz verzerrt: Vergleicht er die Schweiz mit dem dritten Reich? «Ich vergleiche nicht die Schweiz per se mit dem Dritten Reich und dem Apartheidregime. Ich vergleiche die Konsequenzen, die die Umsetzung der Durchsetzungsinitiative mit sich bringen würde mit den Auswüchsen der NSDAP und der Nasionale Party in Südafrika, die ihren Rechtsstaat demontierten.»

Parvez Sheik Fareed gibt zu, die Reaktionen auf sein Inserat sind sehr unterschiedlich ausgefallen.

(aargauerzeitung.ch)

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53 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Angelo C.
23.02.2016 19:59registriert October 2014
Im heutigen TalkTäglich auf TeleZüri äussert einer der besten Kommunikationsspezialisten der Schweiz die Ansicht, dass die schräge Aktion dieses Herrn mit dem unaussprechlichen Namen mehrheitlich kontraproduktiv wirke, dies im Hinblick auf den Rest der noch unentschlossenen Wähler.
Denen könnte es mehrheitlich sauer aufstossen, wenn sie in den Dunstkreis von Nazis gerückt würden, bloss weil sie wiederholt straffällig gewordene Ausländer u.U. ausschaffen möchten.
Meines Erachtens wird das an der knappen Ablehnung der DSI nichts ändern, aber ganz so unrecht haben mag der PR-Mann wohl nicht.
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TanookiStormtrooper
23.02.2016 18:24registriert August 2015
Naja, die Briten haben eben eine sehr komische Beziehung zum Hakenkreuz...
Ich finde, dass man sich jetzt nicht wirklich auf das Niveau der SVP herunterlassen sollte. Wobei ich auch die anderen Nein Plakate nicht besonders gelungen finde. Immerhin scheint es nun mal endlich ein paar Leute zu geben die bereit sind der SVP-Propaganda etwas entgegenzusetzen, Zeit dafür wäre es schon lange.
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Das schnabeltier
23.02.2016 18:11registriert September 2015
Absolut toller job gemacht!
Die svp liebt es doch selbst mit ihren kampagnen jedesmal zu provozieren und anzuecken..
Gut getraut sich die gegenseite auch mal was das sich abhebt👍
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