
Der Vatikan (im Bild Papst Franziskus) äusserte sich ebenfalls kritisch zur Eröffnungsfeier.Bild: keystone
Eine Woche nach der kontrovers diskutierten Olympia-Eröffnungsfeier in Paris hat sich nun auch der Vatikan kritisch zum Gezeigten geäussert.
04.08.2024, 09:5504.08.2024, 15:02
Der Heilige Stuhl sei wegen einiger Elemente, die bei der Feier gezeigt wurden, «betrübt» gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Man schliesse sich den kritischen Stimmen von Christinnen und Christen aus aller Welt an. Der Heilige Stuhl stelle zwar die Meinungsfreiheit nicht in Frage. Diese finde jedoch ihre Grenze im Respekt vor anderen, erklärte er Vatikan.
Die olympische Eröffnungsfeier sorgte für Kontroversen, weil vermeintlich das letzte Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern parodiert wurde. Dragqueens, ein Transgender-Model und ein beinahe nackter Sänger posierten im Stile von Leonardo da Vincis berühmter Darstellung des letzten Abendmahls. Diverse gläubige Christen zeigten sich daraufhin empört. Auch Donald Trump, Giorgia Meloni und zahlreiche hochrangige katholische Kirchenvertreter äusserten sich kritisch.
Laut dem verantwortlichen Regisseur Thomas Jolly sollte die Szene aber nicht an das letzte Abendmahl erinnern, sondern ein Gelage rund um den griechischen Gott Dionysos darstellen. Jolly erhielt nach eigener Aussage Morddrohungen und erstattete Anzeige. (con/dpa)
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Playoff-Halbfinals und auch die Ligaqualifikation sorgen bislang für viele Diskussionen. Wir fassen die wichtigsten Szenen von gestern für dich zusammen.
Es war vielleicht die kurioseste Szene des Abends: Das einzige Davoser Tor bei der 1:5-Niederlage des HCD gegen die ZSC Lions schiesst ein Zürcher. Im ersten Drittel ist eine Strafe gegen Andres Ambühl angezeigt und ZSC-Goalie Hrubec verlässt standesgemäss sein Tor, um einem sechsten Feldspieler Platz zu machen. Mit dieser Überzahl spielen die Zürcher Davos aber eben auch sich selbst müde. Als Jesper Frödén von hinter dem Tor zu Yannick Zehnder im Slot passen will, verpasst dieser die Scheibe. Der Puck gleitet mit ordentlich Tempo voll aufs Zürcher Tor zu, die ZSC-Verteidiger können den Treffer in den eigenen Kasten nicht mehr verhindern.
Es gibt eine grosse Anzahl Christen die sind schon länger „betrübt“ wegen des Verhaltens des Vatikans, bezüglich der Missbrauchsfälle und die Weigerung des Papstes Reformen durchzuführen.