International
Strasse

Mehrere Menschen sterben auf glatter Autobahn in Süddeutschland

Mehrere Menschen sterben auf glatter Autobahn in Süddeutschland

24.11.2025, 08:02

Bei einem Unfall auf einer wetterbedingt glatten Autobahn nahe Maxhütte-Haidhof im Süden Deutschlands sind mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt worden. Im Nordwesten des Landes sorgte Schneefall in der Nacht zum Montag ebenfalls für zahlreiche Glätteunfälle. In der Hauptstadt Berlin fiel stellenweise Schnee, Räumfahrzeuge waren im Einsatz.

Nach bisherigen Polizeierkenntnissen waren in den tödlichen Unfall auf der Autobahn 93 in der Oberpfalz im Bundesland Bayern am frühen Morgen zwei Lastwagen und ein Auto verwickelt. Die Unfallursache war zunächst unklar, laut Polizei war es auf der Autobahn wetterbedingt glatt. Unklar war, ob es sich um Eisglätte durch gefrorenen Regen oder Schnee handelte.

Autobahn Richtung München gesperrt

Womöglich gebe es weitere beteiligte Fahrzeuge, dies sei aber noch nicht sicher. Mindestens ein weiterer Lastwagen und ein Auto könnten in den Unfall verwickelt sein, dies müsse aber noch ermittelt werden. Nach bisherigen Polizeierkenntnissen sassen in einem verunglückten Auto sechs Menschen. Zur Identität der Toten gab es noch keine Angaben.

Die Autobahn nördlich von Regensburg wurde nach dem Unfall zwischen 2.00 und 3.00 Uhr morgens in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt. Dies werde auch noch mehrere Stunden so bleiben, sagte der Sprecher. Umleitungen seien eingerichtet worden, aber diese seien schon überlastet. (dab/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Ex-Premierminister Israels spricht von «jüdischem Terrorismus» im Westjordanland
Datenanalysen des «Guardian» in Zusammenarbeit mit einer israelischen NGO zeigen, dass israelischen Siedlern und Militärs bei Gewaltakten im Westjordanland kaum juristische Konsequenzen drohen. Sogar ehemalige Regierungsvertreter sowie Militärangehörige Israels sprechen dabei von «jüdischem Terrorismus».
Israelische Siedler und Soldaten sind gemäss einer Statistik der UN seit 2020 für den Tod von mindestens 1100 palästinensischen Zivilistinnen und Zivilisten im Westjordanland verantwortlich. Rund ein Viertel der Todesopfer sollen Minderjährige gewesen sein. Mithilfe von öffentlich zugänglichen Daten und Gerichtsurteilen untersuchte nun die britische Zeitung «Guardian» in Zusammenarbeit mit der israelischen Menschenrechtsorganisation «Yesh Din», zu wie vielen Verurteilungen durch israelische Gerichte die Todesfälle führten.
Zur Story