International
Südkorea

Mindestens ein Toter durch Taifun «Khanun» in Südkorea

epa10792826 A road leading to a village is submerged, in Daegu, South Korea, 10 August 2023, as heavy rainfall and strong winds from Typhoon Khanun caused flooding, landslides and extensive facility d ...
Bild: keystone

Mindestens ein Toter durch Taifun «Khanun» in Südkorea

10.08.2023, 13:5110.08.2023, 13:51

Die Ankunft des Taifuns «Khanun» in Südkorea hat zu Überflutungen, Erdrutschen und Gebäudeschäden geführt. Mindestens ein Mensch kam in der südöstlichen Grossstadt Daegu ums Leben, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag berichtete.

Der 67-jährige Mann sei an einem überfluteten Fluss bewusstlos gefunden und später für Tod erklärt worden. In Daegu werde zudem eine Person vermisst. Sie habe sich in einem Rollstuhl befunden, als sie ebenfalls in einen über die Ufer getretenen Fluss gefallen sei.

Der Tropensturm hatte am Donnerstagmorgen (Ortszeit) den Südosten mit heftigen Regenfällen und starken Windböen erreicht. Er zog nach Angaben des Wetteramts in nördlicher Richtung langsam weiter über das Land, bevor er voraussichtlich in der Nacht zum Freitag über die Grenze nach Nordkorea abziehen werde.

Cows are partially submerged in floodwaters caused by the tropical storm named Khanun in Daegu, South Korea, Thursday, Aug. 10, 2023. Khanun was pouring intense rain on South Korea on Thursday, turnin ...
Ein gefluteter Stall in Daegu, Südkorea am 10. August.Bild: keystone
High waves crash a shore as the tropical storm Khanun approaches to the Korean Peninsular, in Busan, Thursday, Aug. 10, 2023. The strong tropical storm blew ashore in South Korea on Thursday morning,  ...
Khanun trifft auf Busan, Südkorea.Bild: keystone

Tausende Menschen wurden aufgerufen, wegen Überschwemmungsgefahr ihre Wohnungen zu räumen. Südkoreanische Sender berichteten unter anderem über überflutete Küstenstrassen und umgestürzte Bäume in der südöstlichen Hafenmetropole Busan. Auch in anderen Gegenden wurden wegen Überflutungen und Erdrutschen zahlreiche Strassen gesperrt. Hunderte von Flügen und Zugverbindungen wurden gestrichen.

Erst im Juli waren im Süden der koreanischen Halbinsel als Folge starker Regenfälle und Überschwemmungen mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Die koreanische Halbinsel wird jeden Sommer und Frühherbst von Wirbelstürmen heimgesucht.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Iran besitzt laut US-Berichten noch grossen Teil seines Arsenals – Trump tobt
Der Iran verfügt US-Medienberichten zufolge immer noch über den Grossteil seiner Bestände an mobilen Abschussrampen und Raketen. Donald Trump behauptet etwas anderes, er bezeichnet die Berichte als «Verrat».
Die «New York Times» berichtet über Erkenntnisse von US-Geheimdiensten, wonach der Iran noch etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent des Raketenarsenals habe, das er vor dem Krieg hatte. Die Zeitung beruft sich dabei auf Personen, die mit den Geheimdiensterkenntnissen von Anfang dieses Monats vertraut sind. Demnach habe der Iran auch wieder Zugang zum Grossteil seiner unterirdischen Raketenlager, heisst es.
Zur Story