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Syrien

Erdbeben-Hilfe: Assad will weitere Grenzübergänge in die Türkei öffnen

Erdbebenhilfe: Assad will weitere Grenzübergänge in die Türkei öffnen

14.02.2023, 04:1514.02.2023, 12:39

Zur Verbesserung der humanitären Hilfe in schwer zugänglichen Erdbebengebieten Syriens will Präsident Baschar al-Assad Diplomaten zufolge zwei weitere Grenzübergänge in die Türkei öffnen.

In this photo released on the official Facebook page of the Syrian Presidency, Syrian President Bashar Assad meets with Martin Griffiths, United Nations Under-Secretary-General for Humanitarian Affair ...
Syriens Machthaber Baschar al-Assad (rechts) mit UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths.Bild: keystone

Bab Al-Salam und Al Ra'ee sollten für drei Monate geöffnet werden, berichtete UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths dem UN-Sicherheitsrat am Montag mehreren Diplomaten zufolge. Griffiths hält sich derzeit in Syrien auf und traf Assad am Montag in Damaskus.

Die Zersplitterung des Landes, in dem 2011 ein Bürgerkrieg ausbrach, erschwert die Arbeit der Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen nach der Katastrophe mit mindestens 37 500 Toten in der Türkei und Syrien. UN-Hilfen in Gebiete im Nordwesten, die nicht von der Regierung kontrolliert werden, kamen bislang nur über einen Grenzübergang zur Türkei (Bab al-Hawa) zu den Opfern. Die syrische Regierung wollte bislang humanitäre Hilfe komplett durch die von ihr kontrollierten Gebiete fliessen lassen.

UN-Generalsekretär António Guterres begrüsste die Entscheidung Assads: «Die Öffnung dieser Grenzübergänge – zusammen mit der Erleichterung des humanitären Zugangs, der Beschleunigung der Visagenehmigungen und der Erleichterung des Reisens zwischen den Drehkreuzen – wird es ermöglichen, dass mehr Hilfe schneller eintrifft.» (sda/dpa)

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