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FILE - In this March 13, 2015 file photo, U.S. Secretary of State John Kerry speaks to a meeting of the American Chamber of Commerce in Egypt in Sharm el-Sheikh, Egypt. In an interview with CBS News, Kerry said the U.S. is pushing for Syrian President Bashar Assad to seriously discuss a transition strategy to quell the Arab country's four-year civil war. (AP Photo/Brian Snyder, Pool, File)

US-Aussenminister Kerry: Bereit zu Gesprächen mit Diktator Assad.  Bild: AP/Reuters Pool

Bürgerkrieg in Syrien: USA wollen mit Assad reden



Anscheinend ändern die USA ihre Haltung im Syrien-Konflikt: US-Aussenminister John Kerry hat eingeräumt, dass für ein Ende des syrischen Bürgerkriegs mit Machthaber Baschar al-Assad geredet werden müsse. Letzten Endes müssten die USA verhandeln, sagte Kerry in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Fernsehsender CBS.

«Dies ist eine der schlimmsten Tragödien, die wir je auf dem Planeten gesehen haben.»

US-Aussenminister John Kerry

Lichterlöschen in Syrien

Politische Lösung des Konflikts

«Dies ist eine der schlimmsten Tragödien, die wir je auf dem Planeten gesehen haben», sagte der US-Aussenminister am vierten Jahrestag des Beginns des Syrien-Konflikts. Washington arbeite hart daran, die Bemühungen um eine politische Lösung des Konflikts wiederzubeleben. 

Seine Regierung sei immer bereit gewesen, auf Basis des Genfer Friedensprozesses zu verhandeln. Den üblichen US-Standpunkt, wonach Assad keine Legitimität mehr besitzt und zurücktreten muss, wiederholte Kerry nicht.

Der Aufstand in Syrien hatte Mitte März 2011 mit Protesten gegen die Staatsführung begonnen und sich rasch zu einem Bürgerkrieg ausgeweitet. Mehr als 215'000 Menschen wurden nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte seitdem getötet.

Gemeinsamer Gegner IS

Westliche Staaten fordern schon lange den Rücktritt Assads. Inzwischen gibt es aber mit der Extremistenmiliz Islamischer Staat in Syrien einen gemeinsamen Gegner. So bombardieren die USA immer wieder IS-Ziele in dem Bürgerkriegsland und könnten damit indirekt auch den Regierungstruppen helfen.

Die sunnitischen Extremisten haben weite Teile Syriens eingenommen, wollen die Regierung in Damaskus stürzen und haben über die Grenze zum Irak hinweg ein Kalifat ausgerufen. (dhr/sda/reu/afp)

Der Syrienkrieg und die Flüchtlingsströme

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    Alle Leser-Kommentare
  • Adonis 15.03.2015 17:41
    Highlight Highlight Bravo USA, es schein, dass Sie aus dem Irak-Krieg etwas gelernt haben.
    Sollen nun die Russen zeigen was sie können und Syrien aufbauen!! Ich hoffe, dass den Amerikanern gelingt, mit ihrem diplomatischen Balanceakt Syrien und Lybien wieder in Schwung zu bringen. Wäre nur gut für uns Europäer...

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