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Türkei zerstört nach eigenen Angaben «Chemiewaffen-Anlage» in Syrien



Die Türkei hat nach eigenen Angaben eine «Chemiewaffen-Anlage» im Nordwesten Syriens zerstört. Die Anlage der syrischen Führung 13 Kilometer südlich von Aleppo sei in der Nacht zum Samstag zerstört worden, sagte ein hochrangiger türkischer Regierungsvertreter.

Nähere Angaben zu dem Angriff machte er nicht. Er sagte lediglich, die türkische Armee sei auch gegen «eine grosse Zahl anderer Regime-Ziele» vorgegangen.

Der Konflikt zwischen der Türkei und der von Russland unterstützten syrischen Armee war am Donnerstag mit dem Tod von 33 türkischen Soldaten bei Luftangriffen in der Provinz Idlib eskaliert. Ankara reagierte mit Vergeltungsangriffen.

Die syrische Offensive in Idlib hat bereits hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad will mit der Offensive nach neun Jahren Krieg die letzte Rebellenhochburg im Land unter seine Kontrolle bringen. (sda/afp)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Neruda 29.02.2020 18:37
    Highlight Highlight Oh Erdi, der Humanist der uns vor illegalen Kriegsmittel beschützt. Als nächstes bombartiert er dann das Landminenlager der Amis!
  • rodolofo 29.02.2020 15:39
    Highlight Highlight Falls das stimmt, wäre das sehr gut!
  • Peter Mü 29.02.2020 13:20
    Highlight Highlight Ich staune nur noch. Türkei greift Syrien an und wird zurückgeschlagen. Die NATO (ein sogenanntes Verteidigungsbündnis) überlegt, ob sie eingreifen wollen. Nordsyrien (Staatsgebiet von Syrien) wurde also sofort nach der Besetzung in die NATO integriert.
    Gedankenspiel: Wenn Frankreich den Kanton Jura besetzt und die Schweiz schlägt zurück, werden wir von der ganzen NATO überrollt? Wie reagieren die CH-Medien für die NATO oder die Schweiz?
    • rodolofo 29.02.2020 15:42
      Highlight Highlight In Deinem Beispiel würden aber zuerst die französisch sprechenden Jurassier von den Bern-treuen Jurassiern in einer Ecke des Kantons zusammengetrieben und massakriert werden, bevor Frankreich militärisch eingreifen würde.
    • Peter Mü 29.02.2020 17:13
      Highlight Highlight Du wart sicher noch nie in Syrien. Vor dem Angriff der "US-Rebellen" war es relativ ruhig und auch die Leute da waren einigemassen zufrieden.
      Zum Vergleich dazu: Frankreich infiltriert vorher 1000e Rebellen die Bern angreifen und erst dann kontert die Schweiz.
      Aber eben die West-Propaganda schürt gegen alle gegen nicht Satelliten-Staaten der USA.
    • rodolofo 29.02.2020 18:20
      Highlight Highlight Ja, ich war noch nie in Syrien.
      Aber Millionen von Flüchtlingen, die in der Assad-Diktatur niemals wählen durften, stimmten "mit ihren Füssen" ab!
      Dass die USA, Israel und Saudi Arabien kein bisschen besser sind, macht es ja nicht besser!
      Wenn wir solche Zustände als "normal" akzeptieren, haben wir erst recht verloren.
  • ursus3000 29.02.2020 10:46
    Highlight Highlight Erdi schmeisst seine Propagandamaschine an . Wer glaubt

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