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Gläubige übergeben den Thai-Mönchen gekochte Speisen und Süssigkeiten. bild: shutterstock

Thailands Mönche sind zu dick, weil sie alle Opfergaben aufessen müssen

Die buddistischen Mönche ernähren sich von Natural-Spenden und müssen diese noch vor dem Nachmittagsfasten «verputzt» haben.



Thailands nationale Gesundheitsbehörde geht davon aus, dass jeder zweite der rund 349'000 Mönche übergewichtig oder sogar fettleibig ist. «Schwergewichtige Thai-Mönche suchen Erleuchtung», titelt der britische Economist.

Das Problem der Mönche, die nach strengen Regeln leben: Sie dürfen sich nur von Almosen der Gläubigen ernähren und müssen diese jeden Tag vor Mittag konsumieren.

Früh am Morgen strömen sie in ihren leuchtend orangefarbenen Gewändern aus den Tempeln. Bereit, die kulinarischen Opfergaben zu sammeln, schreibt der «Economist».

Dabei dürfen die Männer nicht wählerisch sein, sie sollen nicht kund tun, was ihnen am besten mundet.

Eifrige Gläubige verteilen reichhaltige Mahlzeiten oder zuckerhaltige Snacks, um zu gefallen.

Kommt hinzu, dass einige Mönche gern zu Süssgetränken greifen während des langen Nachmittagsfastens.

All dies habe dazu geführt, dass die Bäuche vieler Mönche so rund seien wie ihre Bettelschalen, heisst es.

Den Tempel reinigen

Die Verantwortlichen haben das Problem erkannt und versuchen mit sanften Massnahmen gegenzusteuern.

Vor zwei Jahren sei eine «Gesundheits-Charta» erschienen, um die Mönche und diejenigen, die spenden, zu ermutigen, mehr über Ernährung und Bewegung nachzudenken.

Es wurden auch geeignete körperliche Aktivitäten gesucht und gefunden, wie das Gehen und Reinigen des Tempels. Seit einem Jahr bietet das thailändische Gesundheitsministerium zudem Ernährungsberatung für Mönche an.

«Gebet und Meditation verbrennen nicht viele Kalorien, aber Mönche sollen auch keine Fitness-Freaks werden», bringt der Economist die Zielsetzung auf den Punkt.

(dsc)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 11.11.2019 01:53
    Highlight Highlight Das echte Problem in Thailand scheint mir der König und sein Militär zu sein...
  • aglio e olio 10.11.2019 16:59
    Highlight Highlight Notiz an mich:
    Wenn ich mal nach Thailand reise, muss ich einige Dosen Hákarl einpacken.
  • invisible 10.11.2019 13:42
    Highlight Highlight So unfassbar lächerlich, die Art "Problem" hätt ich auch gern. Aber sie sind ja schon höllisch putzig, die orangen kleinen Mönche. Weiss grad gar nicht wen ich dämlicher finde, die armen fetten Mönche oder die Hirnverbrannten die diese Gestalten durchfüttern. Blitze bitte im Kinderparadies abgeben.
  • bebby 10.11.2019 12:45
    Highlight Highlight Ist aber abhängig auch vom Kloster- kenne einFrauenkloster dort, wo das definitiv nicht das Problem ist. Hängt auch davon ab, wie lange sie Essen erbetteln. Wie beim Buffet - wieviele Sachen nimmt man mit
  • ha kei ahnig - chume drus! 10.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Bitte Mönche nicht mit .... füttern! Haha wie bei Schwänen am See! Die armen Tiere 🥕🍫🌶🤔
  • Dani B. 10.11.2019 12:21
    Highlight Highlight Es sind die inneren Werte.
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  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.11.2019 11:47
    Highlight Highlight Der Weg ist das Ziel.
    Benutzer Bild
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 10.11.2019 11:42
    Highlight Highlight "Thailands Mönche sind zu dick, weil sie alle Opfergaben aufessen müssen"

    Ah, what a time to be alive....

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