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This image made from a video taken on July 13, 2018 and released by Chiang Rai Prachanukroh Hospital, shows some of the 12 boys rescued from the flooded cave, in their hospital room at Chiang Rai Prachanukroh Hospital in Chiang Rai province, northern Thailand. The video was shown during a press conference at the hospital Saturday, July 14, 2018. (Chiang Rai Prachanukroh Hospital via AP)

Die Juniorenfussballer winken vom Spitalbett in die Kamera. Bild: AP

Die geretteten Thai-Jungen reden erstmals vor der Kamera



Die aus einer Höhle in Thailand gerettete Gruppe soll in der kommenden Woche aus dem Krankenhaus entlassen werden – möglicherweise schon am Donnerstag.

«Sie werden alle gemeinsam entlassen«, sagte der thailändische Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsattayatorn. Die zwölf Jugendfussballer und ihr Trainer seien bei guter Gesundheit und frohgemut. Dennoch sollten sich die Jungen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter ausruhen.

Dass die Buben wohlauf sind, zeigt ein aktuelles Video aus dem Spital der Provinzhauptstadt Chiang Rai, das das Gesundheitsministerium veröffentlicht hat. Die 11- bis 16-Jährigen bedanken sich bei ihren Rettern und der Öffentlichkeit für die Hilfe und Unterstützung und versichern, ihnen gehe es gut.

Die Buben im Video

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Video: YouTube/CBS This Morning

Die Jugendlichen sprechen in dem Video auch über ihre Lieblingsgerichte: gebratener Reis etwa und Sushi.

Ihre Ernährung wird noch streng kontrolliert. Einige hatten während der Zeit in der Höhle bis zu fünf Kilogramm abgenommen.

Noch keine Interviews

Den Jungen sei geraten worden, Zeit mit ihren Freunden und ihrer Familie zu verbringen und Journalisten möglichst keine Interviews zu geben, sagte der thailändische Gesundheitsminister. Interviews könnten Symptome von posttraumatischen Belastungsstörungen auslösen.

Die zwölf Fussballer im Alter zwischen 11 und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt und medizinisch betreut.

Image

screenshot: spiegel online

Nach gut zwei Wochen in der Höhle wurden sie schliesslich ins Freie gebracht.

Die Rettungsaktion endete am vergangenen Dienstag und sorgte weltweit für Aufsehen. Der Tod eines Rettungstauchers löste Anteilnahme aus und Elon Musk scheiterte mit dem Vorschlag, einen Tauchroboter zur Rettung einzusetzen.

(dsc/sda/afp)

Das Höhlen-Drama in Thailand

Alle 12 Jungen und ihr Trainer sind gerettet

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Video: srf/SDA SRF

So fasst CNN die Rettungsaktion zusammen

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Video: YouTube/CNN

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 14.07.2018 15:48
    Highlight Highlight Tolle Nachtichten! Hoffentlich erholen sich die Jungs rasch und vollständig von den Strapazen!🙋‍♂️💪🙏

    Bin aber erstaunt über die Aussage, Elon Musk habe einen "Tauchroboter" zur Rettung vorgeschlagen? Gemäss seinen Twitteraussagen schlug er einen Rettungschlauch, der durch die Höhle geführt werden soll, vor und baute dann ein "Mini-Uboot" (Eigenbezeichnung) - im Wesentlichen ein verschliessbarer Behälter, in dem eine Person unter Wasser transportiert werden kann.

    Beides kommt aber ohne Elektronik aus.

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