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Höhle in Thailand soll zur Touristenattraktion werden



Thailand will den Ort der spektakulären Höhlen-Rettung zur Touristenattraktion machen. Die Kommandozentrale der Rettungsteams an der Höhle werde «ein weiteres Highlight in Thailand werden», so Einsatzleiter Narongsak Osottanakorn. «Touristen werden zu Besuch kommen.»

This photo tweeted by Elon Musk shows efforts underway to rescue trapped members of a youth soccer team from a flooded cave in northern Thailand. Musk tweeted early Tuesday, July 10, 2018, he has visited the cave and has left a mini-submarine there for future use. (Courtesy of Elon Musk via AP)

So sah die Höhle während der Rettungsarbeiten aus. Bild: AP/Elon Musk via Twitter

Es solle ein Museum eingerichtet werden, das die Kleidung und die Ausrüstung der Retter zeige, sagte Osottanakorn am Donnerstag. In der Höhle hatten eine Jugendfussballmannschaft und ihr Trainer 18 Tage festgesessen.

Das Museum dürfte den Helden-Kult befördern, der sich in Thailand um die Retter entwickelt. Die «Bangkok Post» veröffentlichte am Donnerstag Porträts der Rettungshelfer unter der Überschrift: «Ihr seid Helden.» Die Zeitung «The Nation» schrieb von einem «Triumph der weltweiten Kooperation». Ein US-Filmproduzent hat bereits Interesse an der Verfilmung der Rettungsaktion bekundet.

Am Donnerstag waren noch rund 50 Helfer an der Tham-Luang-Höhle im Einsatz, wie ein Sprecher der Nationalparkverwaltung sagte. Sie bereiteten den Abtransport der Wasserpumpen und anderer Gerätschaften vor.

Diese Arbeiten sollten noch bis mindestens Sonntag andauern. Die Höhle durften die Teams wegen abermals gestiegener Wasserpegel am Donnerstag nicht betreten. Die Jugendlichen und ihr Trainer befanden sich unterdessen weiter auf der Quarantänestation eines Spitals.

Die zwölf Fussballer im Alter zwischen 11 und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schliesslich einer nach dem anderen ins Freie gebracht. (sda/afp)

Alle 12 Jungen und ihr Trainer sind gerettet

Video: srf/SDA SRF

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