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Phoenix-Übersetzer rastet bei Trump-Feier aus – Sender reagiert

«Wie lange wollt ihr den Scheiss noch zeigen?» – Sender reagiert auf Übersetzer-Ausraster

Die Amtseinführung von Donald Trump wurde von diversen Sendern übertragen – unter anderem von Phoenix. Bei der Übertragung kam es zu einem unglücklichen Fauxpas.
21.01.2025, 09:2021.01.2025, 09:20
Agnes Wetzel / t-online
President Donald Trump talks with Vice President JD Vance during an indoor Presidential Inauguration parade event at Capital One Arena, Monday, Jan. 20, 2025, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
J.D. Vance und Donald Trump bei der Amtseinführung.Bild: keystone
Ein Artikel von
t-online

Am Montagmittag (Ortszeit) wurde Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Die Amtseinführung in Washington rief nicht nur in den USA, sondern auch global grosses Interesse hervor. Dementsprechend wurde die Vereidigung des 78-Jährigen auch in Deutschland von mehreren Sendern ausgestrahlt. Dabei lief nicht alles glatt – bei Phoenix fiel Zuschauern ein Malheur bei der Übertragung auf.

Offenbar gab es bei dem öffentlich-rechtlichen Sender eine technische Panne, wie Mitschnitte auf der Plattform X belegen. Allem Anschein nach vergass der Simultanübersetzer, sein Mikrofon auszuschalten. Denn nach der Wiedergabe von Trumps Rede herrscht kurz Stille, dann ruft der Mitarbeiter lautstark: «Sag mal, wie lange wollt ihr bei dem Scheiss bleiben?»

Phoenix-Übersetzer rastet aus

Video: extern/phoenix

«Spiegelt nicht die Meinung des Senders wider»

Auf Social Media sorgte der Ausschnitt für Belustigung. «Einfach nur ehrlich. Ich lieb's so sehr», kommentierte eine Person. «Er spricht uns allen aus den Herzen», ist zudem zu lesen. Allerdings kam auch reichlich Kritik auf. «Was für ein unprofessionelles Verhalten», lautet nur einer von vielen Kommentaren in die Richtung. «Das unterirdische Niveau von ÖRR», stimmte jemand zu.

Auf Anfrage von t-online reagierte Phoenix folgendermassen: «Der Sender arbeitet bei internationalen Grossereignissen üblicherweise mit erfahrenen freien Dolmetschern, so auch in diesem Fall. Die Kolleginnen und Kollegen müssen über Stunden hinweg auf einem sehr hohen Konzentrationslevel arbeiten und simultan übersetzen. Das passiert in der Regel, trotz des grossen Drucks, fehlerfrei», heisst es in der Stellungnahme. Und weiter: «Aufgrund einer technischen Panne war heute die Kommunikation zwischen Dolmetscher und Regie hörbar. Sie spiegelt selbstverständlich nicht die Meinung des Senders wider.»

Verwendete Quellen:

  • x.com: Suche nach "Phoenix"
  • Eigene Anfrage an Phoenix
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