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Nach Todesschuss bei Baldwin-Dreh – Waffenmeisterin reicht Klage ein

Nach Todesschuss bei Baldwin-Dreh – Waffenmeisterin reicht Klage ein

13.01.2022, 04:2513.01.2022, 04:25

Knapp drei Monate nach dem Tod einer Kamerafrau bei einem Filmdreh mit Hollywood-Star Alec Baldwin hat eine Mitarbeiterin einen Requisiteur verklagt. Die Zivilklage der Waffenmeisterin sei am Mittwoch eingegangen, teilte das zuständige Gericht im US-Staat New Mexico mit. Die Klageschrift liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

FILE - This aerial photo shows the Bonanza Creek Ranch in Santa Fe, N.M., on Saturday, Oct. 23, 2021. A judge on Friday, Dec. 10, has decided that the assistant director who handed Alec Baldwin a prop ...
Am Filmset kam es zum tödlichen Schuss.Bild: keystone

Die Klage der Waffenmeisterin richtet sich gegen einen Mann, der Requisiten, darunter Munition, für den Dreh des Westerns «Rust» geliefert hatte. Neben harmlosen Dummy-Patronen habe sich scharfe Munition in einer Schachtel befunden, die als Behälter für ungefährliche «Dummies» ausgewiesen gewesen sei, lautet der Vorwurf. Die Requisiten-Firma hatte im November in der «Los Angeles Times» die Lieferung scharfer Munition bestritten.

Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten zu dem Low-Budget-Western «Rust» auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) war am 21. Oktober Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins (42) tödlich verletzt und Regisseur Joel Souza an der Schulter getroffen worden. Alec Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkt, hatte die Waffe bei der Probe für eine Szene abgefeuert. Ermittlungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Die Anwälte der im Fokus stehenden Waffenmeisterin hatten im November «Sabotage» ins Spiel gebracht. Jemand könnte eine Kugel mit scharfer Munition in eine Schachtel mit harmlosen Dummy-Patronen gelegt haben, um den Dreh zu sabotieren, sagte damals der Anwalt Jason Bowles in einem TV-Interview. Die Waffenmeisterin hatte Vorwürfe der Nachlässigkeit am Set zurückgewiesen. (saw/sda/dpa)

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Nach Amokfahrt: Täter muss vorerst in die Psychiatrie
Nach der Amokfahrt in der Leipziger Innenstadt hat das Amtsgericht angeordnet, den Täter vorerst in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Dem 33-jährigen Deutschen werden zweifacher Mord sowie versuchter Mord in vier Fällen vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig weiter mitteilte.
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