International
USA

US-First-Lady Jill Biden besucht Nashville nach Amoklauf an Grundschule

US-First-Lady Jill Biden besucht Nashville nach Amoklauf an Grundschule

Nach dem Amoklauf an einer Grundschule in der US-Stadt Nashville hat First Lady Jill Biden den Ort der Attacke besucht.
30.03.2023, 02:07
Mehr «International»

Die Frau von US-Präsident Joe Biden reiste am Mittwoch (Ortszeit) zu der Schule im Bundesstaat Tennessee, an der am Montag drei Kinder und drei Erwachsene bei einer Schusswaffenattacke ums Leben gekommen waren. Jill Biden schaute sich dort eine improvisierte Gedenkstätte mit grossen Fotos der Getöteten an. Sie berührte die Bilder und hielt inne. Später wollte sie an einer Mahnwache für die Opfer teilnehmen, bei der unter anderem die Sängerin Sheryl Crow auftrat.

First Lady Jill Biden speaks to the National League of Cities Congressional Cities Conference, Monday, March 27, 2023, in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
Jill Biden
US-First-Lady Jill Biden.Bild: keystone

Nach Polizeiangaben war die Schützin bei dem Amoklauf eine 28 Jahre alte Frau aus Nashville, die früher selbst die Schule besucht hatte. Den Ermittlern zufolge identifizierte sie sich selbst als Transgender. So werden Menschen bezeichnet, die sich nicht – oder nicht nur – mit dem Geschlecht identifizieren, das bei ihrer Geburt dokumentiert wurde. Die Polizei machte allerdings widersprüchliche Angaben zum Geschlecht der Täterin, was öffentlich für Verwirrung sorgte. Die genauen Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

Die Tat löste grosse Bestürzung in den USA auf und heizte einmal mehr eine Debatte über mögliche Reformen des Waffenrechts an. Die Vereinigten Staaten sind seit langem mit einem gewaltigen Ausmass an Waffengewalt konfrontiert. Amokläufe und Schiessereien gehören dort zum Alltag. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mindestens 670 Tote – So schlimm war der Erdrutsch in Papua-Neuginea

Nach dem Erdrutsch in Papua-Neuguinea befürchtet die Internationale Organisation für Migration (IOM) mindestens 670 Tote. Dies sagte der IOM-Missionschef für Papua-Neuguinea, Serhan Aktoprak, in einem Videogespräch mit dem australischen Sender ABC am Sonntag.

Zur Story