International
USA

Ex-Präsident Jimmy Carter wünscht sich Biden als Trauerredner

Ex-Präsident Jimmy Carter wünscht sich Biden als Trauerredner

14.03.2023, 19:2714.03.2023, 19:27

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat sich im Falle seines eigenen Todes den derzeitigen Amtsinhaber Joe Biden als Trauerredner gewünscht. «Er hat mich gebeten, seine Trauerrede zu halten», sagte Biden am Montagabend (Ortszeit) laut mitreisenden Journalisten am Rande einer Veranstaltung in Kalifornien.

FILE - In this Feb. 20, 1978, file photo, President Jimmy Carter listens to Sen. Joseph R. Biden, D-Del., as they wait to speak at fund raising reception at Padua Academy in Wilmington, Del. President ...
Carter (links) und Biden im Jahr 1978.Bild: keystone

Der 98-jährige Carter befindet sich seit Mitte Februar zuhause in palliativer Betreuung im Kreise seiner Familie. Carters Gesundheit habe sich in den vergangenen Monaten verschlechtert, hatten US-Medien im Februar berichtet. Carters Nichte, Leanne Smith, sagte Ende Februar in einem Interview mit Fox News Digital, ihrem Onkel bleibe noch Zeit.

Der demokratische Politiker aus dem Bundesstaat Georgia im Süden der USA war Präsident der Vereinigten Staaten von 1977 bis 1981, bis er vom Republikaner Ronald Reagan abgelöst wurde. Er ist der älteste noch lebende frühere Präsident. Seine Nachfolger Reagan und George Bush senior starben 2004 beziehungsweise 2018. Im Jahr 2002 bekam Carter für seine internationalen Verdienste den Friedensnobelpreis.

Der heutige Präsident Joe Biden hatte wiederholt seine Bewunderung für Carter ausgedrückt. Der 80-Jährige Biden - ebenfalls von den Demokraten - stehe in engem Kontakt mit Carters Familie, berichtete der Sender CNN im Februar. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
«Project Iceworm»: Wie die USA Atomraketen in Grönland verstecken wollten
Unter dem Codenamen «Project Iceworm» plante das US-Militär eine geheime Raketenbasis im Eisschild von Grönland. Dänemark wurde nicht informiert.
Im April 2024 flog ein Team von NASA-Wissenschaftlern über die gigantische Eisfläche Grönlands. Ziel des Erkundungsflugs war, einen neuen Radar zur Kartierung der grönländischen Eiskappe zu testen. Dieser entdeckte plötzlich seltsame Formen im Eis. Erst der Einsatz eines bodendurchdringenden Radars brachte Klarheit: Die Strukturen im Eisschild gehörten zu einer längst aufgegebenen US-Basis, dem Camp Century, dessen Überreste unter dem Eis verborgen sind.
Zur Story