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Lombardo: Attentäter von Las Vegas feuerte auch auf Benzintanks

Clark County Sheriff Joe Lombardo holds a media briefing at Metro Police headquarters in Las Vegas Wednesday, Oct. 4, 2017. Investigators trying to figure out the Las Vegas gunman, Stephen Paddock&#03 ...
Sheriff Joe Lombardo an der Pressekonferenz am Freitagnachmittag.Bild: AP/Las Vegas Sun

Emotionale Pressekonferenz: Attentäter von Las Vegas feuerte auch auf Benzintanks

13.10.2017, 21:1913.10.2017, 21:27

Der Attentäter von Las Vegas hat in seinen minutenlangen Salven auf die Besucher eines gegenüberliegenden Konzertgeländes auch absichtlich auf Tanks mit Flugzeugbenzin gefeuert. Das sagte Sheriff Joe Lombardo am Freitag in Las Vegas.

Lombardo sagte, seines Wissens könne Flugzeugbenzin aber nicht durch Gewehrfeuer entzündet werden. Das betroffene Gelände liegt unmittelbar neben dem Flughafen von Las Vegas. Vom Hotel Mandalay Bay aus ist er gut einsehbar. Der Schütze hatte aus dem 32. Stock des Hotels heraus gefeuert.

Lombardo sagte, das Gehirn des Schützen Stephen Paddock werde von Spezialisten weiter auf etwaige Anomalien untersucht. Dies finde vor dem Hintergrund der fortgesetzten Suche nach einem Motiv oder einem Grund für die Tat statt. Bislang ist diese Suche erfolglos. Eine erste Autopsie habe keine Auffälligkeiten des Gehirns ergeben.

Im Gewehrfeuer Paddocks starben in der Nacht zum 2. Oktober in Las Vegas 58 Menschen. Paddock tötete sich selbst. Lombardo bezifferte die Zahl der Verletzten auf 546. Von diesen befänden sich 45 weiterhin im Spital, einige unverändert in ernstem Zustand.

Lombardos Auftritt war sehr emotional, teilweise konnte er kaum sprechen. Der Sheriff verwahrte sich gegen Vorwürfe der Inkompetenz an die Adresse der Polizei. (sda/dpa)

«Die Waffenlobby hat Ihre Eier in einer Geldscheinklammer»

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Roro Hobbyrocker
13.10.2017 21:48registriert August 2016
Für mich ist die Politik Inkompetent, welche es nicht fertig bringt Gesetze zu machen, welche das Volk schützen und nicht die Polizei welche in Lebensgefahr Leben retten wollten.
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