International
Armee

Transgendern bleibt US-Armee vorerst versperrt

Transgendern bleibt US-Armee vorerst versperrt

01.07.2017, 06:3201.07.2017, 15:21

Der Eintritt in die US-Streitkräfte bleibt Transgendern vorerst verwehrt. Das Pentagon erklärte am Freitag (Ortszeit), die Armee werde sich frühestens im Januar für Menschen öffnen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen liessen. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte ursprünglich angeordnet, das Transgender-Verbot zum 1. Juli aufzuheben.

Die Öffnung sei jedoch in Verzug geraten, sagte eine Sprecherin von Verteidigungsminister James Mattis. Einige Kommandeure hätten um mehr Zeit gebeten. Nach Schätzungen sollen bereits bis zu 7000 Transgender in der US-Armee dienen. Allerdings drohte ihnen bisher ein Ausschluss aus den Streitkräften, falls sie ihre sexuelle Präferenz öffentlich machten.

Transgender ist ein Oberbegriff für Menschen, die sich im falschen Körper geboren fühlen und solche, die sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen können. Seit dem Jahr 2011 steht die US-Armee bereits Lesben und Schwulen offen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ebola-Ausbruch im Kongo: Jeder Dritte hält Krankheit für einen Mythos
Bei ihrem Kampf gegen den Ebola-Ausbruch müssen sich die Helfer in Zentralafrika auch mit Aberglauben und Unwissenheit auseinandersetzen. In der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, in der es die meisten der mehr als 900 Verdachtsfälle gibt, hält nach Angaben der Hilfsorganisation ActionAid etwa jeder Dritte die Krankheit für einen Mythos.
Zur Story