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Berichte: DeSantis will bald Präsidentschaftsbewerbung verkünden

Berichte: DeSantis will bald Präsidentschaftsbewerbung verkünden

18.05.2023, 21:2618.05.2023, 21:26
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Im Rennen um das Weisse Haus verdichten sich die Anzeichen, dass der prominente US-Republikaner Ron DeSantis in der kommenden Woche seine Bewerbung für die Präsidentenwahl 2024 verkünden will. Es werde erwartet, dass der 44-Jährige die entsprechenden Unterlagen vor einer geplanten Veranstaltung zum Sammeln von Wahlkampfspenden einreichen werde, berichteten am Donnerstag mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Es sei wahrscheinlich, dass DeSantis im Zuge seiner Bewerbung ein Video veröffentlichen werde.

DeSantis gilt neben dem früheren Präsidenten Donald Trump Umfragen zufolge derzeit als einer der aussichtsreichsten Anwärter der Republikaner. Trump hatte bereits im November angekündigt, ins Präsidentschaftsrennen für die Wahl 2024 einzusteigen. In parteiinternen Umfragen liegt der 76-Jährige vorn. DeSantis ist seit Anfang 2019 Gouverneur des südlichen US-Bundesstaates Florida. Er gilt seit längerem als grösster parteiinterner Konkurrent Trumps, nachdem dieser vor Jahren noch eine Art Mentor für ihn war.

DeSantis ist in Florida vor allem mit einer rechten Hardliner-Politik aufgefallen. Unter ihm wurden in dem Staat Gesetze und Regelungen verabschiedet oder auf den Weg gebracht, die Minderheiten diskriminieren, die akademische Freiheit an Universitäten beschneiden oder mit Lehrverboten in das öffentliche Bildungswesen eingreifen. Der Republikaner hat dabei vor allem der sogenannten Wokeness den Kampf angesagt. Der Begriff «woke» bedeutet so viel wie «wach sein» und bezog sich anfangs auf rassistische Diskriminierung. Inzwischen nutzen ihn Konservative in den USA aber in abfälliger Weise und beklagen sich damit darüber, dass ihrer Einschätzung nach das Engagement gegen verschiedene Arten von Diskriminierung zu weit geht.

Die Präsidentschaftswahl steht am 5. November 2024 an. Bei den Republikanern wird ein breites Bewerberfeld erwartet. Neben Trump und DeSantis hat bislang unter anderem die frühere amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley ihre Ambitionen offiziell gemacht - sie ist in Umfragen allerdings weit abgeschlagen. Wer am Ende tatsächlich offizieller Kandidat der Partei werden will, muss sich vorher in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Bei den Demokraten bewirbt sich US-Präsident Joe Biden um eine Wiederwahl und dürfte als Amtsinhaber parteiintern kaum ernstzunehmende Konkurrenz im Wahlkampf bekommen. (sda/dpa)

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