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«Tagelang kein Wasser getrunken»: Siebenjähriges Mädchen verdurstet in US-Grenzhaft 



Ein sieben Jahre altes Mädchen ist nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden einem Bericht der Zeitung «Washington Post» zufolge an Dehydrierung gestorben. Das Kind habe auf der Flucht aus Guatemala tagelang kein Wasser getrunken.

In this Thursday, Nov. 29, 2018 photo, a migrant family from Central America waits outside the Annunciation House shelter in El Paso, Texas, after a U.S. Immigration and Customs Enforcement officer drops them off. Volunteer shelters along the U.S.-Mexico border say they are preparing for an expected surged of new immigrants seeking asylum in the U.S. who will need temporary housing as the holidays approach. (AP Photo/Russell Contreras)

Eine Migrantenfamilie in El Paso, Texas. Bild: AP/AP

Das Mädchen war Aufzeichnungen der US-Grenzbehörden zufolge am 6. Dezember abends zusammen mit seinem Vater und weiteren mehr als 160 Flüchtlingen festgenommen worden.

Mehr als acht Stunden später habe es hohes Fieber bekommen und sei bewusstlos geworden. Den Aufzeichnungen zufolge hatte das Kind mehrere Tage weder gegessen noch getrunken. Die Notaufnahme im Spital von El Paso (Texas) half nicht mehr. Der Vorfall werde untersucht, um ein Fehlverhalten der Grenzschützer auszuschliessen, sagte ein Behördensprecher der Zeitung.

Seit Wochen bewegen sich grosse Flüchtlingsströme aus Mittel- und Südamerika auf die mexikanisch-amerikanische Grenze zu, mit dem Ziel, in die USA zu gelangen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump möchte dies weitgehend verhindern. (dsc/sda/dpa)

«Humanitärer Notstand» – Flüchtlingslager in Mexiko

Video: srf

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