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Sechser-Treffen in Berlin: Russland-Sanktionen müssen bestehen bleiben

Sechser-Treffen in Berlin: Russland-Sanktionen müssen bestehen bleiben

18.11.2016, 14:2018.11.2016, 14:27
President Barack Obama, third from the right, meets with from left to right, British Prime Minister Theresa May, Spanish Prime Minister Mariano Rajoy, Italian Prime Minister Matteo Renzi, President Fr ...
Illustre Runde in Berlin.Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Der Westen will an den Sanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise festhalten. Darauf haben sich am Freitag in Berlin US-Präsident Barack Obama, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und die Staats- und Regierungschefs vier weiterer europäischer Länder verständigt.

Nach US-Angaben vertraten Obama, Merkel, Frankreichs Staatschef François Hollande, Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy, die britische Regierungschefin Theresa May und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi bei einem Treffen in Berlin «geschlossen» die Haltung, dass Moskau zunächst seine Verpflichtungen unter dem Minsker Friedensabkommen erfüllen müsse.

Die Staats- und Regierungschefs zeigten sich demnach besorgt, dass in der Ostukraine weiter keine dauerhafte Waffenruhe herrsche. Ein sicheres Umfeld sei wichtig, um in den von prorussischen Rebellen besetzten Regionen Donezk und Lugansk «freie und faire» Wahlen zu organisieren.

Laut der vom Weissen Haus veröffentlichten Erklärung gaben die Teilnehmer des Treffens am Freitag auch ein Bekenntnis zur künftigen Zusammenarbeit in der NATO ab. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte mit seinen Äusserungen im Wahlkampf bei den NATO-Partnern Zweifel an der Bündnistreue der Vereinigten Staaten geweckt.

Gegenüber Russlands Staatschef Wladimir Putin gab sich der Milliardär wohlwollend. Bei Washingtons Verbündeten herrscht daher grosse Unsicherheit, in welche Richtung Trumps Regierung die US-Aussenpolitik steuern wird.

Grosse Besorgnis über Situation in Aleppo

Weitere Themen des letzten Treffens von Obama mit seinen europäischen Partnern waren der Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Syrien, im Irak und in Libyen sowie die Flüchtlingskrise.

Ein Küsschen zum Abschied von zwei ziemlich besten Freunden

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Ein Küsschen zum Abschied von zwei ziemlich besten Freunden
Küss mich als wäre es das letzte Mal: Barack Obama und Angela Merkel beim Abschiedsbesuch des US-Präsidenten am 17. November 2016 in Berlin.
quelle: ap/ap / michael sohn
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Angesichts des syrischen Bürgerkriegs drückten alle Teilnehmer nach US-Angaben ihre «grosse Besorgnis» über die humanitäre Situation in Aleppo aus. Sie stimmten darin überein, dass «die zunehmenden Angriffe gegen die Stadt durch das syrische Regime und seine Unterstützer, darunter Russland und der Iran, umgehend gestoppt werden müssen».

Ausserdem müsse der Zugang für humanitäre Hilfe gewährleistet werden. Deeskalation und diplomatische Bemühungen bleiben nach Ansicht der sechs führenden westlichen Staats- und Regierungschefs die einzige Möglichkeit, den Syrien-Konflikt zu lösen. Es gebe keinen anderen Weg, um eine weitere Flüchtlingskrise zu vermeiden, das Leiden in Syrien zu lindern und eine politische Transformation in Syrien zu erreichen. (sda/afp/dpa)

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Hessischer CDU-Ministerpräsident Rhein will AfD Ausschussposten geben
Bislang ging die AfD bei der Wahl von Ausschussvorsitzenden im Bundestag leer aus. Das muss sich ändern, sagt CDU-Politiker Boris Rhein.
Die CDU sollte nach Ansicht des hessischen CDU-Chefs und Ministerpräsidenten Boris Rhein die Wahl von AfD-Kandidaten zu Vorsitzenden von Bundestagsausschüssen unterstützen. «Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen», sagte Rhein dem «Stern» in einem vorab veröffentlichten Interview. Seiner Auffassung nach «sollte zum Beispiel die AfD im Bundestag – so wie im Landtag von Hessen und anderen Ländern üblich – Ausschussvorsitze übernehmen können», sagte der CDU-Landesvorsitzende. «Mir ist wichtig: Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus. Das muss auch in der Parlamentsarbeit gelten.»
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