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USA

Pentagon ändert Presseregeln und sperrt Journalisten aus

Nach Prozessniederlage: Pentagon ändert Presseregeln und sperrt Journalisten aus

Nach der juristischen Schlappe gegen die «New York Times» hat das Pentagon neue Regeln für Journalisten angekündigt.
24.03.2026, 03:3824.03.2026, 03:38

So werde der bisherige Arbeitsbereich für Korrespondenten mit sofortiger Wirkung dicht gemacht, teilte Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, auf X mit.

FILE - The Pentagon and the surrounding area is seen in this aerial view in Washington, Jan. 26, 2020. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)
Pentagon Press Policy
Im Pentagon würde man die Medienberichterstattung gerne selbst kontrollieren.Bild: keystone

Stattdessen solle ein neuer Presse-Arbeitsbereich in einem Nebengebäude ausserhalb des Pentagons entstehen. Journalisten sei ferner nur noch Zugang zum Ministerium in Begleitung von «autorisiertem Personal» gestattet.

Parnell schrieb:

«Das Ministerium hält sich stets an gerichtliche Anordnungen, ist jedoch mit der Entscheidung nicht einverstanden und legt Berufung ein.»

Bis zu einer möglichen neuen Entscheidung gelten allerdings die neuen Zugangsregeln.

Pentagon wollte Pressefreiheit massiv einschränken

Die «New York Times» hatte gegen die neuen Richtlinien geklagt, die das Ressort im Oktober eingeführt hatte. Diese sahen vor, dass das Pentagon die Akkreditierung von Reportern verweigern darf, die Informationen ohne Genehmigung des Ministeriums veröffentlichen – selbst wenn diese vorher nicht als geheim eingestuft waren.

Journalisten, die diesen Vorgaben nicht zustimmten, mussten ihre Ausweise abgeben und ihre Arbeitsplätze im Pentagon räumen. Neben der «New York Times» hatten sich nahezu alle grossen US-Medienhäuser quergestellt: Sender wie ABC, CBS, NBC, CNN und Fox News weigerten sich, den 21-seitigen Regelkatalog zu unterzeichnen.

US-Bundesrichter Paul Friedman erklärte die neuen Richtlinien kürzlich allerdings für verfassungswidrig. Zudem wurde das Ministerium nach eigener Darstellung angewiesen, unverzüglich die Presseausweise der Journalisten der «New York Times» wieder anzuerkennen. (sda/dpa)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Chrisbe
24.03.2026 07:09registriert Oktober 2019
Es gleicht mehr und mehr einem totalitären Regime und Gottesstaat, wobei die Regel Gottes so ausgelegt werden, dass es passt.
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bcZcity
24.03.2026 07:37registriert November 2016
Project 2025, immer noch in vollem Gang. Und die Orange und sein Gesocks haben noch 3 Jahre um ihr Gift weiter zu verbreiten und die Institutionen zu unterwandern. Am Ende regiert indirekt Big Tech, also die Corpos, und die Regierung ist nur noch Handlanger um deren Ziele umzusetzen, während sich alle die darin verwickelt sind, die Taschen füllen und der Rest des Landes vor die Hunde geht.

Wäre nicht so schlimm um die USA, aber der unfähigste POTUS ever muss auch die Agenda von Israel und Russland noch erfüllen und versenkt uns alle im Chaos, da er keinen Wiederstand gibt.

Frustrierend!
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Tokyo
24.03.2026 06:45registriert Juni 2021
Freedom of speech der Faschisten
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