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In this June 21, 2019 photo, Stephanie Grisham, spokeswoman for first lady Melania Trump, watches as President Donald Trump and the first lady greet attendees during the annual Congressional Picnic on the South Lawn in Washington. First lady Melania Trump has announced that Grisham will be the new White House press secretary. Grisham, who has been with President Donald Trump since 2015, will also take on the role of White House communications director. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
Stephanie Grisham

Stephanie Grisham. Bild: AP

Trumps neue Pressesprecherin ist Melanias alte Pressesprecherin: Stephanie Grisham



Die bisherige Sprecherin von First Lady Melania Trump, Stephanie Grisham, soll neue Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump werden. Das teilte Melania Trump am Dienstag auf Twitter mit.

Grisham folgt als Sprecherin des Weissen Hauses auf Sarah Sanders, die auf eigenen Wunsch zum Monatsende ausscheidet. Melania Trump schrieb, sie könne sich keine bessere Person vorstellen, um der Regierung und dem Land zu dienen.

Wer ist Grisham?

Grisham gehört seit langem zum Umfeld Trumps. Sie stiess 2015 zu dessen Wahlkampfteam und ist damit eine der wenigen Mitarbeiterinnen, die sich aus den Anfangstagen halten konnten. Sie gilt als äusserst loyal und soll für einige Entscheidungen hinter den Kulissen verantwortlich gewesen sein.

So gab es etwa Berichte, dass sie im vergangenen November eine treibende Kraft bei der Entlassung der stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberaterin Mira Ricardel war.

Trump hatte vor knapp zwei Wochen mitgeteilt, dass Sanders das Weisse Haus zum Monatsende verlassen wird. Sanders (36) hatte danach betont, der Job als Sprecherin des Weissen Hauses sei «die Ehre meines Lebens» gewesen. Zur Begründung für ihr Ausscheiden hatte sie angegeben, sie wolle nun mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren vier, fünf und sieben Jahre alten Kindern verbringen.

Sanders: «Ich liebe den Präsidenten und meinen Job»

Sanders war unter Journalisten in die Kritik geraten, weil sie immer weniger Pressekonferenzen abhielt. Der von Trump verachtete US-Sender CNN schrieb zu ihrem Abschied: «Sarah Sanders primäres Vermächtnis als Pressesprecherin des Weissen Hauses wird der Tod des täglichen Pressebriefings sein.» Sanders' letzte kurze Pressekonferenz im Briefing-Raum des Weissen Hauses war am 11. März.

Sanders – die auf Sean Spicer als Sprecherin des Weissen Hauses gefolgt war – fiel besonders durch ihre nach aussen fast bedingungslose Loyalität zu Trump auf. Als ihr Abschied verkündet wurde, sagte Sanders, sie sei dem Präsidenten ewig dankbar für die Aufgabe – und sie sei stolz auf alles, was Trump erreicht habe. «Ich liebe den Präsidenten und meinen Job.» Ihre wichtigste Aufgabe sei aber, ihren Kindern eine Mutter zu sein. (tam/sda/dpa/afp)

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