DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Evakuierungen nach Überflutungen und Dammbrüchen in den USA

20.05.2020, 10:30
Bild: AP

Wegen Überschwemmungen nach Regenfällen haben im US-Staat Michigan rund 10'000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Im Bezirk Midland seien wegen der Wassermassen der Edenville- und der Sanforddamm gebrochen, teilten die Behörden mit und ordneten Evakuierungen an.

Gouverneurin Gretchen Whitmer habe für den County den Notstand erklärt. Die Menschen sollten in Notunterkünften Schutz suchen oder sich bei Verwandten oder Freunden ausserhalb des Bezirks einquartieren.

Die Innenstadt von Midland könne in den nächsten Stunden bis zu neun Fuss (rund 2.7 Meter) unter Wasser stehen, warnte Whitmer. «Wir erwarten einen historischen Hochwasserspiegel», ergänzte sie. Der Nationale Wetterdienst warnte vor extrem gefährlichen Sturzfluten. Auf Luftbildaufnahmen waren überflutete Strassenzüge sowie ein geborstener Damm entlang des Tittabawassee-Flusses zu sehen.

Bislang sei niemand verletzt worden, teilte ein Sprecher der Bezirksverwaltung laut CNN mit. Rund 3500 Wohnhäuser seien geräumt worden. Die Unterbringung so vieler Bürger in Notunterkünften sei angesichts der Coronavirus-Ausbreitung aber eine Herausforderung. Die Menschen seien mit Gesichtsmasken ausgestattet worden, die Einsatzkräfte trügen Schutzkleidung.

«Dies inmitten einer globalen Pandemie durchzustehen, ist fast unvorstellbar. Aber wir sind hier, und wir werden das nach besten Kräften gemeinsam meistern», sagte die Gouverneurin. Die Nationalgarde helfe bei der Evakuierung. Auch andere Bundesstaaten im Mittleren Westen der USA erleben seit Tagen starke Regenfälle. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Hochwasser in Venedig

1 / 21
Hochwasser in Venedig (13. November 2019)
quelle: ap / luca bruno
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der Monsun in Indien hat begonnen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

People-News

Kanye heisst jetzt «Ye» – und schuld ist die Bibel

Kanye heisst jetzt Ye. Der Grund könnte in der Bibel zu finden sein.

Kanye West ist ein Hiphop-Schwergewicht: Als Rapper, Musikproduzent, Künstler und Modeunternehmer hat er Akzente gesetzt – und Millionen verdient.

Nun hat eine Richterin in Los Angeles einem Antrag des 44-jährigen Grammy-Gewinners und Ex-Mannes von Kim Kardashian auf Namensänderung stattgegeben: Kanye Omari West heisst jetzt offiziell nur noch «Ye». Er hat also auch keinen Nachnamen mehr, wie das «Rolling Stone» schreibt.

Völlig …

Artikel lesen
Link zum Artikel