Die Brände in Südkalifornien lösen weltweit grosse Bestürzung aus. Von einer Entwarnung wird noch nicht gesprochen, auch wenn die Windstärken in den Feuerzonen am 14. Januar geringer ausfielen als befürchtet. Die Wetterbehörde in Los Angeles schrieb auf X zur aktuellen Situation: «Noch nicht ganz über den Berg.»
Gefährliche Böen könnten das Feuer noch verstärken. Dennoch gibt es Fortschritte in der Brandbekämpfung, teilten die Behörden mit. 25 Menschen sind bisher ums Leben gekommen, weitere Personen werden noch vermisst.
Auch Stars wie Adam Brody, Paris Hilton oder Mandy Moore sind von den verheerenden Grossbränden in Kalifornien betroffen. Sie mussten dabei zusehen, wie ihre Häuser zerstört werden. Nun wurde berichtet, dass sogar die Oscarverleihung im März gefährdet sein könnte.
Eigentlich sollten am 17. Januar die Oscar-Nominierungen verkündet werden. Der Termin wurde allerdings mit Blick auf die Brandkatastrophe in Los Angeles verschoben. Das neue Datum war schliesslich der 19. Januar. Daraus wird nun aber wieder nichts, die Oscar-Akademie gab nämlich bekannt, dass am 23. Januar die Nominierungen bekanntgegeben werden sollen.
Als Grund für diese Entscheidung wurde mitgeteilt, dass die betreffenden Personen folglich mehr Zeit hätten, um abzustimmen. Die «Sun» berichtete im Zuge dessen sogar davon, dass womöglich die komplette Veranstaltung wegen der verheerenden Waldbrände auf der Kippe stehen könnte.
Damit würde das Grossevent zum ersten Mal in seiner 96-jährigen Geschichte vor einer Absage stehen. Laut der Zeitung würde das offizielle Oscar-Komitee die Situation vor Ort täglich beobachten. Stars wie Tom Hanks, Emma Stone, Meryl Streep und Steven Spielberg sollen von der Situation in Kenntnis gesetzt worden sein.
Demnach sei man der Meinung, dass es geschmacklos wäre, die glamouröse Veranstaltung durchzuziehen, wenn Dutzende von Menschen gestorben sind und Tausende von ihnen durch den Brand obdachlos wurden. Ein Insider sagte der Zeitung:
Aufgrund der Zerstörung sei laut des Berichts eine «Notfallstrategie» entwickelt worden, die eine Absage der Oscar-Verleihung am 3. März vorgesehen hätte. Die Massnahme soll erstmals Anfang der 2000er eingeführt worden sein. Es hiess, dass der streng geheime Plan nur umgesetzt werden würde, wenn ein «lebensveränderndes Ereignis» die Ausstrahlung der Sendung beeinflussen würde.
Die Quelle betonte: «Dem Oscar-Komitee ist bewusst, dass die Brände im schlimmsten Fall wochenlang andauern könnten, was zu verheerenden und katastrophalen Folgen für LA und Hollywood führen würde, wo die Preisverleihung stattfindet.» Es sei folglich alles «so ungewiss, dass alles passieren könnte».
Angeblich würden auch die hoch dotierten Goodie-Bags entfallen, wenn die Preisverleihung stattfindet. Die Waldbrände hätten Hollywood auf eine noch nie dagewesene Weise vereint. Etliche Stars sollen ihr Möglichstes getan haben, um zu helfen.