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«Unregelmässigkeiten und ungeklärte Fragen»: Buttigieg stellt Vorwahl-Ergebnisse in Frage



Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Pete Buttigieg hat Zweifel an den Ergebnissen der Vorwahl in Nevada angemeldet und seine Platzierung in Frage gestellt.

Buttigiegs Wahlkampfteam habe die Demokratische Partei in Nevada am Sonntag in einem Brief wegen festgestellter «Unregelmässigkeiten» zur Veröffentlichung bestimmter Abstimmungsdaten und der Berichtigung von angeblichen Fehlern aufgefordert, berichteten mehrere US-Medien.

Democratic presidential candidate former South Bend, Ind., Mayor Pete Buttigieg speaks at a campaign stop in Arlington, Va., Sunday, Feb. 23, 2020. (AP Photo/Susan Walsh)
Pete Buttigieg

Stellt Wahlergebnis in Frage: Pete Buttigieg. Bild: AP

Aus dem Brief geht den Berichten zufolge hervor, dass Buttigieg nach Auffassung des Wahlkampfteams deswegen den dritten, nicht den zweiten Platz erreicht hat.

Laut dem Sender CNN steht Buttigieg nach Auszählung von mehr als 85 Prozent der Wahlbezirke mit rund 13 Prozent klar an dritter Stelle. Vor ihm liegen demnach der frühere US-Vizepräsident Joe Biden mit rund 21 Prozent und der linke Senator Bernie Sanders als eindeutiger Sieger mit rund 47 Prozent.

«Aufgrund von Unregelmässigkeiten und einer Reihe ungeklärter Fragen, die wir der Demokratischen Partei in Nevada gestellt haben, ist unklar, wie die finalen Ergebnisse aussehen werden», wurde Buttigiegs stellvertretender Wahlkampfmanager Hari Sevugan zitiert.

Das Prozedere bei der dritten Vorwahl in Nevada am Samstag war – wie zuvor bei der ersten Vorwahl in Iowa – kompliziert. Abgestimmt wurde bei Parteiversammlungen, nicht per Wahlzettel.

In Iowa hatte eine technische Panne zu Problemen bei der Übermittlung der Ergebnisse geführt und für erhebliche Verzögerungen gesorgt. Die Demokratische Partei hat selbst noch keine Ergebnisse der Vorwahl in Nevada veröffentlicht. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • LeBandiereaux 24.02.2020 11:05
    Highlight Highlight Person A, B, C ist für Kandidat Uno
    Person D, E, F, G, H für Kandidat Due
    Person I enthält sich
    etc

    Nach komplizierter Mathematik klingt es nicht. Ausser man würfelt bis das Resultat passt🤷‍♂️
  • PC Principal 24.02.2020 10:45
    Highlight Highlight Obama wurde damals von den Linken gefeiert, obwohl er nicht links ist. Und nun wird Buttigieg von gewissen Linken hier als Ratte bezeichnet, obwohl er deutlich links von Obama steht.
    • *klippklapp* 24.02.2020 11:01
      Highlight Highlight Ich denke diese Ablehnung hat eben genau mit Obama zu tun. Dieser war - wie Buttigieg - rhetorisch sehr gut und gab diesen linken das Gefühl von Aufbruch. Dieser kam dann aber nicht, sondern nur viel "weiter so".
      Ich denke daher sind viele Linke nun sehr kritisch, wenn einer kommt und zwar schöne Luftschlösser bauen kann, sie aber auch schnell wieder einreisst, wenn es doch nicht mehr "en vouge" ist...
      Aber als "Ratte" sollte man deshalb trotzdem niemanden bezeichnen.
    • PC Principal 24.02.2020 11:15
      Highlight Highlight @*klippklapp*: Das Problem waren ja eher die Republikaner. Obama wollte Guantanamo schliesen, Waffengesetze verschärfen etc. etc. Selbst Obamacare oder die Bankenregulierungen konnte nur mit grosser Mühe gegen die Tea Party Bewegung durchgedrückt werden. Gegen das Klimaabkommen gab es auch Proteste. Ein Präsident Sanders hätte mit noch viel radikaleren Reformen einfach gar keine Chance. Aber egal da er schon in der Wahl gegen Trump untergehen wird. Die Republikaner haben noch gar nicht angefangen, Sanders zu attackieren, sie hoffen auf ihn als Gegner da er eicht zu besiegen ist.
    • Unicron 24.02.2020 12:49
      Highlight Highlight @*klippklapp*
      Ich finde diese Bewertung von Obamas Leistung etwas unfair. Er hat viele Probleme angegangen, wurde aber immer wieder von den Republikanern blockiert welche leider die Mehrheit im Senat und im Kongress hatten.
      Obama Care wurde verwässert, Waffengesetzverschärfung blockiert, Guantanamoschliessung blockiert, Nomination von Bundesrichter blockiert, jedesmal riesen Streit um Budget.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich-meins-doch-nicht-so 24.02.2020 10:32
    Highlight Highlight Liesse man die US Staatsform anhand ihrer jüngsten Entwicklung erraten, Diktatur wäre wohl keine seltene Antwort. Den Weg dazu haben die Reps sich nicht selbst bereitet. Die Geschichte zeigt, dass jede Demokratie in kürzester Zeit diesen Weg gehen kann, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Bspw. wenn ein genügend grosser Teil der Bevölkerung verängstigt/frustriert ist und sich nicht verstanden fühlt.
  • Samurai Gra 24.02.2020 10:29
    Highlight Highlight Ach wurde diesmal keine App von Buttigieg Nahestehenden Firmen verwendet?
    Oohhhh *Mit Deutscher Stimme von Saurons Mund*
  • Unicron 24.02.2020 09:15
    Highlight Highlight Es ist so lächerlich dass die USA es nicht zustande kriegen dass in jedem Staat einheitlich gewählt wird.
    Spätestens nach der Wahl George W. Bush gegen Al Gore hätte das angegangen werden müssen.
    • panaap 24.02.2020 09:52
      Highlight Highlight Es sind private Vorwahlen
    • Unicron 24.02.2020 12:50
      Highlight Highlight @panaap
      Ah, stimmt, sind ja nur die Demokraten welche intern wählen. Aber trotzdem, auch die sollten das einheitlich lösen.
    • Quacksalber 24.02.2020 14:33
      Highlight Highlight Das war am Ende doch ein Gerichtsurteil und keine Wahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Avalon 24.02.2020 08:49
    Highlight Highlight Dieser von Grossspendern finanzierte Typ wird mir immer unsympathischer ...
    • PC Principal 24.02.2020 09:17
      Highlight Highlight Einige demokratische Grossspender der haben angekündigt, jeden demokratischen Kandidaten gegen Trump zu unterstützen. Bernie will aber kein Geld von denen annehmen, auch nicht von Bloomberg. Das ist schlicht dumm, denn Geld hilft nunmal dabei, eine Wahl zu gewinnen. Soll man einen Kandidaten wie Sanders nominieren, der sich dann von Trump besiegen lässt, weil dieser einige Milliarden zur Verfügung hat?
    • Doradal 24.02.2020 09:28
      Highlight Highlight Ein ehemaliger Nahrungsmittelspekulant und McKinsey-Typ war dir mal nicht unsympathisch? Kommt bei mir nach Trump und Biden gleich an 3. Stelle des „ich-kotz-gleich-Rankings“.
    • PC Principal 24.02.2020 10:42
      Highlight Highlight @Doradal: Nahrungsmittelspekulant? Du sollst keine Lügen verbreiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EKCH 24.02.2020 08:18
    Highlight Highlight Die Demokraten zermürben sich wieder mal selber.. Und den Sanders werden sie danach aller Voraussicht nach nicht nominieren, da er über die Partei hinaus keine Stimmen machen kann. Der lachende Dritte wird Trump sein.
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 24.02.2020 07:53
    Highlight Highlight So werden die Demokraten leider keinen geeigneten Kandidaten gegen Trump stellen können wenn sie innerhalb ihrer Partei sich untereinander bekämpfen und Resultate in Frage stellen. Dies wird leider 45 und seinem Wahlkampfteam in die Hände spielen😔
  • Bruno S.1988 24.02.2020 07:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Nelson Muntz 24.02.2020 06:59
    Highlight Highlight Vielleicht sollte die UNO Wahlbeobachter zur Verfügung stellen.
    • Fruchtzwerg 24.02.2020 09:59
      Highlight Highlight Das passiert normalerweise nur in totalitären Drittewelt-Staaten. Oh wait...
  • Gawayn 24.02.2020 06:35
    Highlight Highlight Eine über 200 Jahre alte Demokratie und die haben heute noch Probleme eine Wahl durch zu führen.

    Wenn es jetzt schon Unregelmäßigkeiten gibt, dann wartet mal ab, wie es gegen Trump wird.
    Da sind "Unregelmäßigkeiten" Programm....
    • Froggr 24.02.2020 09:01
      Highlight Highlight Naja, bis jetzt kommen Unregelmässigkeiten eigentlich nur bei den Demokraten vor. Lustig, wie du trotzdem wieder Trump ins Spiel bringst.
    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2020 09:03
      Highlight Highlight Die Russen sind Schuld(TM)
    • P. Meier 24.02.2020 13:21
      Highlight Highlight @Fogger; zum Glück haben die Reps ihren Kandidaten schon. So benötigen sie kein Vorwahlprozedere, mit undurchsichtigen Wahlabläufen.

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