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President Donald Trump, right, meets with Navajo Code Talkers Peter MacDonald, center, and Thomas Begay, left, in the Oval Office of the White House in Washington, Monday, Nov. 27, 2017. (AP Photo/Susan Walsh)

Der US-Präsident beim Empfang der indianischen Kriegsveteranen.  Bild: AP/AP

Trump trifft Indianer – dann herrscht nach «Pocahontas»-Witz nur noch betretenes Schweigen



US-Präsident Donald Trump hat während einer Ehrung von Navajo-Veteranen im Weissen Haus mit der Verunglimpfung der demokratischen Senatorin Elizabeth Warren als «Pocahontas» Empörung ausgelöst.

Pocahontas war eine berühmte Indianerfrau, es ist auch der Titel eines Disney-Films.

«Lange bevor irgendjemand von uns hier war, waren Sie hier. Auch wenn wir im Kongress eine haben, von der behauptet wird, dass auch sie schon sehr lange hier ist. Sie nennen sie Pocahontas», sagte Trump. Warren reklamiert indianisches Erbe für sich, was umstritten ist.

Das hat Trump genau gesagt:

Im Veranstaltungsraum herrschte betretenes Schweigen. 

Trumps Sprecherin sagte auf die Frage, warum der Präsident es nötig finde, während einer Ehrung der Navajo etwas zu sagen, was so viele beleidigend fänden: «Ich glaube, die meisten Leute finden es beleidigend, dass Senatorin Warren über ihre Herkunft lügt, um ihre Karriere zu befördern.»

Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., questions Wells Fargo Chief Executive Officer and President Timothy Sloan as he testifies before the Senate Committee on Banking, Housing and Urban Affairs on Capitol Hill in Washington, Tuesday, Oct. 3, 2017.  (AP Photo/Susan Walsh)

Hat Senatorin Elizabeth Warren indianische Wurzeln? Bild: AP/AP

«Rassistischer Beigeschmack»

Trump ehrte Navajo-Indianer, die im Zweiten Weltkrieg auf Seiten der USA mit einer einzigartigen Codetechnik auf Basis ihrer eigenen Sprache kämpften. Die sogenannten «Code Talker» gelten in den USA als echte Kriegshelden.

Ein Sprecher einer Indianervereinigung sagte dem Sender NBC, Trumps Äusserung habe einen rassistischen Beigeschmack. Er nutze eine historische Figur in einem abfälligen Sinn, zumal denkbar unpassend im Kontext einer solchen Ehrung. (sda/dpa)

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24
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    Alle Leser-Kommentare
  • lilas 28.11.2017 09:48
    Highlight Highlight Lasst ihn Golf spielen, dann leidet nur der Rasen auf dem er rumtrumpelt.
  • rodolofo 28.11.2017 09:29
    Highlight Highlight Das war der Fettnapf Nummer 387'413...
  • Linus Luchs 28.11.2017 08:44
    Highlight Highlight Nicht erst durch den Pocahontas-Witz wird erkennbar, dass Trump die Ureinwohnern seines Landes nicht ernst nimmt. Anfang Jahr hat er beschlossen, dass zwei grosse Pipeline-Projekte verwirklicht werden sollen, gegen die sich die Sioux und andere Stämme verzweifelt wehren. Die Pipelines führen durch Land, das ihnen heilig ist. Zudem befürchten sie Verschmutzungen des Trinkwassers durch Lecks.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/donald-trump-der-stille-weltkrieg-gegen-die-indianer/19303758.html

    https://www.tagesschau.de/ausland/indianerprotest-101.html
    • rodolofo 28.11.2017 09:36
      Highlight Highlight Dabei entspricht Trump genau dem dümmlichen Bild, das Amerikanische Westernfilme von den "Rothäuten" zeichnen!
      Du wissen wo Toilette aus Gold?
      Toilette aus Gold nur sein ganz zuoberst in grosses Turm von Häuptling Glatzköpfiges Meerschweinchen!
      How!
      Häuptling Glatzköpfiges Meerschweinchen haben wieder mal mit gespaltener Zunge gesprochen!
  • JoJodeli 28.11.2017 08:11
    Highlight Highlight Ich dachte man sollte heute überhaupt nicht mehr das Wort „Indianer“ benutzen... auch nicht in einem Artikel.
    • rodolofo 28.11.2017 09:59
      Highlight Highlight Warum nicht?
      Das Wort "Indianer" ist doch positiv besetzt!
      Alle wollen in wildem Galopp über die Prärie preschen.
      Niemand, ausser ein paar perversen Nazis, will wirklich diszipliniert und brav in Uniformen und in Zweierkolonnen mit der Kavallerie reiten.
    • JoJodeli 28.11.2017 14:39
      Highlight Highlight Weil in den 70er an der UNO in Genf beschlossen wurde, dass dieser Begriff diskriminierend sei
  • dä dingsbums 28.11.2017 08:08
    Highlight Highlight Es wird für mich wirklich Zeit mit dem Lesen von Trump News aufzuhören.

    Ich zieh mir dann die Greatest Hits rein wenn er abgewählt wird.
    • bjoern85 28.11.2017 13:40
      Highlight Highlight Ginge dann im gleichen, wie das best of vom bachelor 😉
  • elmono 28.11.2017 08:03
    Highlight Highlight Sorry absolut kein Trumpfan, aber der war jetzt echt lustig😂😂😂
  • Tsunami90 28.11.2017 05:18
    Highlight Highlight Einzigartige Codetechnik: Bis zum Kriegsausbruch hat schlicht noch niemand ihre äusserst komplexe Sprache studiert. 😃
  • ujay 28.11.2017 03:40
    Highlight Highlight Donnie ist einfach zu selbstverliebt, einem solchen Anlass die nötige Würde zu verleihen. Grosses Ego, kleiner Geist. Jammerlappen.
  • flausch 28.11.2017 02:10
    Highlight Highlight Ich will jetzt nicht böse sein aber beim Wort "Indianer" gibt es auch einen rassistischen Beigeschmack. Ich will nicht "Doppelmoral" schimpfen da dies im falle dieser "Trumpschen" äusserung nicht wirklich von wichtigkeit scheint und doch möchte ich an ein gewisses (Geschichts)Verständniss und eine gewisses Bewusstsein zum Thema Rassismus appelieren.
    • Anam.Cara 28.11.2017 07:22
      Highlight Highlight Flausch: sorry, ich kann deine Andeutungen nicht wirklich verstehen. Und bevor ich jetzt Unterstellungen in deinen Kommentar hinein interpretiere, die du gar nicht beabsichtigt hast, lass ich es lieber bleiben, deinen Text verstehen zu wollen.
    • Nevermind 28.11.2017 10:16
      Highlight Highlight Was wäre den eine angebrachte Sprachregelung? Indigen kann es ja auch nicht sein?
    • karl_e 28.11.2017 10:49
      Highlight Highlight Olaf, warum ist das Wort geschichtlich "negativ vorbelastet"? Negativ vorbelastet ist nur die Geschichte des Ethnozids, der von weissen Christen veranstaltet wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A7-903 28.11.2017 01:45
    Highlight Highlight Die nackte kanone hats aus der filmwelt in die realität geschafft. Mal schauen wie das trumpinchen das nächste woche noch toppen will.
    Play Icon
  • Jemima761 28.11.2017 01:33
    Highlight Highlight Falls irgendwo ein Fettnapf rumsteht: Trump hüpft kopfvoran rein. Ohne Schwimmflügel.
    • Bacchus75 28.11.2017 08:27
      Highlight Highlight Und baut aber vorne noch einen 3m Sprungbrett auf dass sicher gut federt...

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Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.

Applebaum hat einen ausgedehnten Freundeskreis im konservativen Lager. Mit Boris Johnson etwa hat sie im Magazin «The Spectator» zusammengearbeitet. Mit Maria Schmidt, der Direktorin …

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