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epa06154048 A handout photo dated 14 June 2017, made available by the US Navy on 10 August 2017 showing the Arleigh Burke-class guided-missile destroyer USS John S. McCain (DDG 56) maneuvering alongside the amphibious assault ship USS Bonhomme Richard (LHD 6) for a refueling-at-sea at the Philippine Sea (reissued 21 August 2017). According to news reports on 21 August 2017, the USS John S. McCain collided with the oil tanker Alnic MC near the Strait of Malacca, in the waters east of Singapore. The destroyer was en route to a routine visit to the port of Singapore. There have been no reports of fatalities and, search and rescue operation is underway.  EPA/US NAVY / BRENTON POYSER HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Die USS John S. McCain. Bild: EPA/US NAVY

Das Weisse Haus wollte Kriegsschiff USS John S. McCain verbergen



Vergangenes Wochenende besuchte Donald Trump Japan. Für das Team des Präsidenten sind solche Staatsbesuche immer mit viel Vorbereitung verbunden. Nichts soll dem Zufall überlassen werden, alles muss geplant sein.

Dieses Mal wollte es der Staff des Präsidenten aber etwas zu genau wissen, wie das Wall Street Journal berichtet. Demnach hat das Weisse Haus das US-Militär in Japan dazu aufgefordert, das Kriegsschiff USS John S. McCain zu verbergen, damit er dieses bei seinem Besuch der Truppen nicht zu Gesicht bekommt.

Denn der US-Präsident hatte es in der Vergangenheit überhaupt nicht mit dem mittlerweile verstorbenen republikanischen Senator aus Arizona. Der über die Parteigrenzen respektierte Kriegsveteran kritisierte Trump mehrmals öffentlich, was diesen auf die Palme brachte. Der Präsident beleidigte McCain selbst nach dessen Tod aufs Übelste.

Nun waren die Mitarbeiter des Präsidenten offenbar derart um seine Laune besorgt, dass sie das Kriegsschiff mit dem Namen des Kriegshelden am liebsten ausser Sichtweite gehabt hätten.

Plane über dem Namen

Dies führte dazu, dass vergangenen Freitag Personal der US-Navy eine Plane über den Namen am Kriegsschiff aufhängten. Dies zeigen Fotos des «Wall Street Journal».

Doch als ranghohe Marineoffiziere davon Wind bekamen, ordneten sie die Entfernung der Plane an. Am Samstag, als Trump zu Besuch war, hing sie nicht mehr.

Dennoch hat die Aktion in den Staaten viel Aufsehen erregt. Meghan McCain, die Tochter des verstorbenen Republikaners, ging mit dem Präsidenten hart ins Gericht. Trump sei «ein Kind», schrieb sie auf Twitter, er lasse ihren Vater nicht in Frieden ruhen.

Trump äusserte sich auf Twitter ebenfalls zur Angelegenheit. Er sei über gar nichts informiert worden, was mit dem Schiff USS John S. McCain zu tun habe.

Die Navy sah sich ebenfalls zu einer Stellungnahme gezwungen und schrieb, dass der Namen nicht verdeckt gewesen sei bei Trumps Besuch.

Gemäss des Berichts des «Wall Street Journal» hätten die Besatzungsmitglieder der USS John S. McCain extra frei erhalten, da man auf ihrer Ausrüstung den Namen des Kriegsveteranen lesen könne. Dem widerspricht nun allerdings ein Mitglied der Navy in der Washington Post. Die Crew sei wegen des langen Weekends vom Dienst entlassen worden.

Trump selber verteidigte am Donnerstag den Mitarbeiter, der das Kriegsschiff hatte verbergen wollen. Er habe es bestimmt «gut gemeint». (cma)

Trump liefert Waffen in die Emirate

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • chicadeltren 31.05.2019 11:09
    Highlight Highlight Wieso McCain von allen Seiten „respektiert“ wurde, habe ich nie verstanden. Selber die Leiden des Krieges miterlebt und dann nichts besseres zu tun gehabt als immer wieder neue Kriege zu unterstützen.
  • sherpa 31.05.2019 09:57
    Highlight Highlight all das zeigt einmal mehr, zu welchem Kindergarten diese USA zwischenzeitlich geworden ist. Der oberste Kindergärtner dieses "Staates" verniedlicht jedes mal eine Meldung, welche ihn nicht gerade im besten Licht darstellen lässt. Dies zeigt dass er offenbar nicht in der Lage ist, selbst einen Kindergarten zu führen
    • Basti Spiesser 31.05.2019 10:56
      Highlight Highlight Es zeigt vorallem, wie schlecht Medien abschreiben. Es gibt nichts, was diese Aktion bestätigt.
  • Don Papa 31.05.2019 04:54
    Highlight Highlight Ja dieser McCain war wirklich ein grosser Mann. Hat an forderster Front für die bombardierung Lybiens und die Bewaffnung der Regierungsgegner geweibelt.

    Ein paar Jahre zuvor: Abendessen mit Gadaffi. Danach via Twitter: Sehr engenehmes Essen auf Gadafis "Ranch" mit diesem faszinierender Mann.
    Man sollte bei aller berechtigter Kritik an Trump nicht vergessen dass auch seine Kritiker und Gegner meist nicht besser, in McCains Fall sogar sehr viel schlimmer sind. Seine Tochter heroisiert einen Mann der stets für jeden Krieg und immer für die Rüstungsindustrie eingestanden ist. Genau wie HClinton.
    • Imfall 31.05.2019 08:07
      Highlight Highlight mal schön vom kindergarten ablenken und auf was anderes zeigen!

      sie wurden erfolgreich getrumpt
    • Raphael Stein 31.05.2019 08:16
      Highlight Highlight Tatsachen passen schlecht in das Heldenepos.
      McCain war auch in Syrien einer der Strippenzieher.
  • dmark 30.05.2019 19:45
    Highlight Highlight Und dieser Kindergarten will die "First Nation" sein?
  • Jim_Panse 30.05.2019 19:10
    Highlight Highlight Trump sei «ein Kind», schrieb sie auf Twitter, er lasse ihren Vater nicht in Frieden ruhen.
    Lasst den Mann in Frieden als Kriegsschiff weiterleben!
    • Dong 30.05.2019 23:10
      Highlight Highlight ;-)
  • TanookiStormtrooper 30.05.2019 18:48
    Highlight Highlight So stelle ich mir den Alltag im Weissen Haus vor. Alle achten darauf, dass sich "klein Donnie" bloss nicht über etwas aufregen muss, damit er nicht wegen eines Wutanfalls noch jemandem den Krieg erklärt oder eine Nuklearrakete zünden lässt. Kindertagesstätte zum Weissen Haus. 👶
    • Dan Ka 30.05.2019 20:10
      Highlight Highlight Es heisst Nu-ku-lar. Ansonsten haben Sie natürlich vollkommen recht.
    • Kommentareschreiber 30.05.2019 21:07
      Highlight Highlight Quatsch
    • brudi 30.05.2019 22:38
      Highlight Highlight Saxolophon
  • Moelal 30.05.2019 18:46
    Highlight Highlight Es zeigt einfach wieder und wieder welch unglaublich tiefes intellektuelles Niveau dieser Präsident hat.
  • 1$ opinion 30.05.2019 18:37
    Highlight Highlight Ziemlich paranoid die Sache. Dachte beim Lesen an Kim Jong-un und das Schicksal seines Onkels.
  • De Flip 30.05.2019 18:09
    Highlight Highlight Man könnte meinen das sei eine Scherzaktion gewesen, doch leider glaube ich, dass Trump sich wirklich über so etwas aufregen kann.
  • Bündn0r 30.05.2019 18:08
    Highlight Highlight Gut gemeint - das Gegenteil von gut
  • Kampfsalami 30.05.2019 18:05
    Highlight Highlight 🤦‍♀️
  • Cédric Wermutstropfen 30.05.2019 17:56
    Highlight Highlight Eine sehr seltsame Geschichte. Mir deucht, dass hier ein amerikanischer Journalist einfach einen besonders reisserischen Anti-Trump-Artikel vom Stapel lassen wollte.
    • Sauäschnörrli 30.05.2019 18:19
      Highlight Highlight Darum nimmt Trump den Verantwortlichen in Schutz, statt auf den Journalisten zu schiessen.
    • Cédric Wermutstropfen 30.05.2019 18:29
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli: Das spricht jetzt m.E. auch nicht unbedingt dagegen. Wenn ich fälschlicherweise des Mordes beschuldigt werde, sage ich auch nicht gleich: „Der Gärtner war‘s.“ Zuerst beteuere ich meine Unschuld, in diesem Falle die des vermeintlich Verantwortlichen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 30.05.2019 18:37
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli: Blödsinn! Man stellt sich immer vor seine Mitarbeiter. Das war in diesem Fall einmal ein feiner Zug von Trump. Seltenst genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • V-REX 30.05.2019 17:51
    Highlight Highlight Ja sie hat recht, Donald ist ein Kind.
    • plaga versus 30.05.2019 18:41
      Highlight Highlight Das er ein Kind sein soll, beleidigt meine Kinder!
    • Eisvogel 30.05.2019 19:00
      Highlight Highlight Das ist eine Beleidigung aller Kinder!
    • Kong 30.05.2019 19:02
      Highlight Highlight Meine waren zum Glück nicht wie Trump :-) !
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