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Joe Biden will weitere Hilfe für die Ukraine – Elon Musk schlägt Alarm

Joe Biden will weitere Hilfe für die Ukraine freigeben – Elon Musk schlägt Alarm

Kurz vor dem Ausscheiden aus dem Amt will US-Präsident Joe Biden der Ukraine noch einmal umfangreich helfen. Elon Musk gefällt das gar nicht.
29.11.2024, 06:4829.11.2024, 09:21
Christoph Cöln / t-online
Ein Artikel von
t-online

Die US-Regierung von Präsident Joe Biden plant Insidern zufolge ein neues Waffenpaket für die Ukraine im Wert von 725 Millionen Dollar. Das sagen zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Das Paket soll unter anderem Landminen, Drohnen, Stinger-Raketen und Munition für hochmobile Artillerieraketensysteme (Himars) enthalten. Auch Streumunition soll Teil der Lieferung sein, wie aus einer Reuters vorliegenden Mitteilung hervorgeht. Die formelle Benachrichtigung des Kongresses über das Waffenpaket könnte bereits am Montag erfolgen, heisst es.

President Joe Biden talks to the media as he board Air Force One at Joint Base Andrews, Md., Tuesday, Nov. 26, 2024 en route to Nantucket, Mass. (AP Photo/Jose Luis Magana)
Biden
US-Präsident Joe Biden will der Ukraine noch ein Waffenpaket ermöglichen.Bild: keystone

Gegen den Biden-Plan machte Trumps neuer Regierungsberater Elon Musk sofort Stimmung. Auf seiner Plattform X äusserte sich Musk: «Das ist nicht in Ordnung», schrieb er dort. Seine Unterstützer polterten daraufhin gegen die aktuelle US-Regierung und ergingen sich teils in Beschimpfungen.

Ein Kommentator warf der Biden-Regierung vor, das Geld der amerikanischen Steuerzahler zu stehlen, um damit den dritten Weltkrieg auszulösen. Auch nannte er die Biden-Administration eine «kriminelle Vereinigung». Musk kommentierte: «Unterstützung für den ewigen Krieg».

Die Lieferung der umstrittenen Landminen, die in mehr als 160 Ländern verboten sind, erfolgt auf Bitten Kiews. Bei den geplanten Landminen handelt es sich um «nicht-persistente» Modelle mit kurzer Lebensdauer, die laut US-Regierung keine langfristige Gefahr für Zivilisten darstellen sollen. Das neue Paket stellt eine deutliche Aufstockung im Vergleich zu früheren Hilfslieferungen dar. Biden will die im Rahmen der sogenannten Presidential Drawdown Authority (PDA) bereits bewilligten Mittel in Höhe von vier bis fünf Milliarden Dollar voraussichtlich noch vor dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar einsetzen. (t-online)

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