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Täter identifiziert: 28-Jähriger tötete mindestens 12 Menschen in Kalifornien



In this image taken from video police officers and FBI agents run at the scene of a shooting, early Thursday morning, Nov. 8, 2018, in Thousand Oaks, Calif.  A hooded gunman dressed entirely in black opened fire on a crowd at a country dance bar holding a weekly

Ausnahmezustand in Thousand Oaks. Bild: AP/RMG News

Erneut hat ein bewaffneter Angreifer in den USA ein Blutbad angerichtet. Nach Polizeiangaben drang ein Mann in eine Bar in Kalifornien ein und erschoss zwölf Teilnehmer einer Party für College-Studenten. Auch der Angreifer selbst sei tot, sagte der zuständige Sheriff.

Der mit einer Schusswaffe bewaffnete Mann betrat am späten Mittwochabend die «Borderline Bar and Grill» in Thousand Oaks nahe Los Angeles und feuerte in die Menge von feiernden jungen Leuten. Zum Zeitpunkt des Angriffs fand in der Disco-Bar eine Country-Party für College-Studenten statt, an der laut Polizei mehrere hundert Besucher teilnahmen.

Unter den Todesopfern war auch ein Polizist, der nach einem Notruf als einer der ersten zum Tatort geeilt war. Mehrere Menschen wurden bei dem Angriff verletzt. «Es ist ein schreckliches Bild. Überall ist Blut», berichtete der Sheriff des Bezirks Ventura, Geoff Dean.

Täter identifiziert – Ian David L. erschoss sich selbst 

A forensics team works the scene Thursday, Nov. 8, 2018, in Thousand Oaks, Calif. where a gunman opened fire Wednesday inside a country dance bar crowded with hundreds of people on

Bild: AP/AP

Das Motiv für die Tat war unklar. Vorerst deute nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin, sagte Dean. Die Möglichkeit werde aber geprüft, die Ermittlungen liefen auf Hochtouren.

Beim Täter handelt es sich um den 28-jährigen Ian David L., wie die Behörden mitteilten. L. war ein ehemaliger Marinesoldat. Er war der Polizei in der Vergangenheit wegen kleinerer Vorfälle aufgefallen. Polizisten seien etwa zu ihm nach Hause gerufen worden. Dort fanden sie L. offenbar leicht verwirrt vor, konnten aber sonst nichts Auffälliges feststellen und gingen schliesslich wieder. 

Augenzeugen hatten den Schützen als Mann im schwarzen Trenchcoat mit Brille beschrieben, er habe eine grosskalibrige Schusswaffe gehabt. Berichten zufolge soll er Rauchgranaten in die Bar geworfen haben.

Augenzeugen berichteten von dramatischen Szenen. «Ein Mann kam durch die Eingangstür und hat auf das Mädchen am Empfangstresen geschossen», sagte Holden Harrah unter Tränen dem Sender CNN. «Ich weiss nicht, ob sie noch lebt.»

«Alle haben sich schnell auf den Boden geworfen. Jeder wollte so schnell wie möglich raus», sagte eine junge Frau, die gemeinsam mit einer Freundin durch ein Küchenfenster fliehen konnte.

Der 20-jährige College-Student Matt Wennerstron schilderte vor Reportern, der Angreifer habe mit einer halbautomatischen Pistole gescheuert. Als er nachgeladen habe, hätten er und seine Freunde die Gelegenheit zur Flucht ergriffen, indem sie mit einem Barhocker ein Fenster einschlugen und ins Freie kletterten.

«Alle drehten durch»

«Es war ein normaler Mittwoch, wir hatten Spass und haben getanzt», berichtete Jasmin Alexander, die mit einer Gruppe von Freunden an der wöchentlich stattfindenden Party teilnahm. «Plötzlich hörten wir das »Peng, Peng« von Schüssen und alle drehten durch und haben gedrängelt.»

Thousand Oaks ist ein ruhiger und wohlhabender Vorort im Norden von Los Angeles. In der Gegend befinden sich zahlreiche Colleges.

Immer wieder gibt es in den USA, wo das Recht auf Waffentragen in der Verfassung verankert ist, tödliche Schiessereien. Einer aktuellen Studie zufolge besitzen die US-Bürger 40 Prozent der privaten Schusswaffen weltweit, obwohl sie nur vier Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Von den weltweit 857 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz befinden sich demnach 393 Millionen in den Vereinigten Staaten. (aeg/sda/afp/tam)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pius C. Bünzli 08.11.2018 21:35
    Highlight Highlight Einer erschiesst wahllos 12 Leute und es wied kein terroristischer Hintergrund vermutet? Was ist denn genau Terror? Wenn der Bart des Täters länger als 30cm ist oder wie?
    26 13 Melden
    • Pana 08.11.2018 22:53
      Highlight Highlight Etwa so.
      User Image
      8 1 Melden
    • Blutgrätscher 08.11.2018 23:00
      Highlight Highlight Es ist Terrorismus, wenn jemand mit seiner Tat politische Ziele verfolgt. Dass scheint hier auf den ersten Blick nicht gegeben zu haben.
      User Image
      7 0 Melden
    • Judge Dredd 08.11.2018 23:42
      Highlight Highlight Vergleiche die Begriffe Amok und Terror. Die Motivation für die Tat ist eine andere.

      Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen.

      Als Amok (von malaiisch amuk „wütend“, „rasend“)[1] werden tateinheitliche und scheinbar wahllose Angriffe auf mehrere Menschen in Tötungsabsicht bezeichnet, bei denen die Gefahr, selbst getötet zu werden, zumindest in Kauf genommen wird.
      12 3 Melden
  • Stop NRA 08.11.2018 19:27
    Highlight Highlight Ich wünsche dass Trump die NRA stoppt, aber die NRA hat eine so grosse Macht, dass sich selbst der Unsterbliche in der Bibel hinter ihnen anstehen muss.

    So kommt es, dass ein Amerikaner heute in eine Bar gehen kann, dort ein Blutbad anrichtet und Menschen erschiesst, und keiner im Land kratzt es. Somit ist der nächste Amoklauf so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber klar, die grösste Gefahr für das Land geht nach wie vor von den mexikanischen Putzfrauen aus. Man könnte sich ja am Staubsauger verletzen.
    51 11 Melden
    • Hayek1902 08.11.2018 20:28
      Highlight Highlight Trump hat keinen Grund, gegen die NRA vorzugehen. Das wäre sein politischer Selbstmord.
      39 2 Melden
    • Stop NRA 08.11.2018 20:57
      Highlight Highlight Deshalb habe ich geschrieben "Ich wünsche" und ich habe auch erwähnt: "die NRA hat eine so grosse Macht".

      #Peace
      #NoWar
      17 2 Melden
    • Hayek1902 08.11.2018 22:51
      Highlight Highlight für unrealistische Situationen benutzt man den Konjunktiv II

      "ich wünschte"

      #hashtag
      17 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 08.11.2018 19:22
    Highlight Highlight Ja nein - schon wieder kein Islamist ! Die Armen Rednecks, wo bleibt nur der Feind.
    73 10 Melden
  • Clife 08.11.2018 19:03
    Highlight Highlight Ich will mal eine Statistik sehen, unter welchem Präsidenten wieviele Amokläufe hervorgegangen sind. Mir scheint, dass Trump jetzt schon zu den top 3 gehört. Interessiert mich wirklich
    30 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watcher 08.11.2018 17:07
    Highlight Highlight Traurig. Ein Soldat der im Krieg auf fremdem Tetorium angebliche Terroristen tötete welche angeblich Amerika bedrohen und nun selbst zum Attentäter in Amerika wurde.
    67 5 Melden
  • Klaus0770 08.11.2018 16:20
    Highlight Highlight Trump wird sofort fordern, das alle Bar‘s sich Bewaffnen müssen! Genau so wie alle Synagogen und Schulhäuser!
    91 5 Melden
  • SpikeCH 08.11.2018 15:26
    Highlight Highlight Ein paar Fakten:

    1. Kalifornien hat eines der strengsten WaffenG. in den USA.
    2. Trotzdem haben Sie "Active Shooter" Vorfälle
    3. Es sind dies allerdings (unbedeutend) weniger als in Staaten mit sehr lockeren Regeln.
    4. Das zeigt, dass wir nicht nur die Menschen vor den Waffen, sondern die Menschen vor den Menschen schützen müssen.

    Weniger Waffen sind tendenziell nicht schlecht, lösen das Problem aber nicht.

    Die Ursache ist beim Bürger zu suchen. Oder vielmehr in dessen Umfeld. Seid nett zueinander. Passt auf euch auf. Interessiert euch für andere. So wie das in der CH (noch) der Fall ist.
    43 93 Melden
    • aglio e olio 08.11.2018 17:10
      Highlight Highlight "Die Ursache ist beim Bürger zu suchen. Oder vielmehr in dessen Umfeld. Seid nett zueinander. Passt auf euch auf. Interessiert euch für andere."
      Da gebe ich dir recht.
      ABER, ein Irregeleiteter wird mit Küchenmesser, Axt oder Schraubendreher sehr viel weniger Schaden anrichten als mit Schusswaffe.
      Auch die Hemmschwelle liegt sehr viel höher, alleine schon durch die fehlende Distanz, aber auch wegen des höheren physischen Aufwands.
      75 7 Melden
    • Ritiker K. 08.11.2018 17:25
      Highlight Highlight Klar sind es Menschen die Menschen verletzten und töten.

      Im Kommentar von Spike CH wird von mir aus gesehen komplett Ignoriert, dass ein (böser) Mensch mit Waffen und viel Munition sehr viel mehr leid anrichten kann als ohne diese Waffen.

      So wie auch ignoriert wird, dass ein Amerikaner aus Kalifornien mit strengeren Waffengesetzen sich Waffen in einem anderen Bundesstaat besorgen kann.

      und zuletzt, wegen dem Hinweis auf die Schweiz - diese ist im Ranking der Tötungen durch Schusswaffen pro Einwohnenden auf dem zweiten Platz hinter den USA (hauptsächlich wegen Schusswaffensuiziden)
      48 4 Melden
    • Dong 08.11.2018 18:06
      Highlight Highlight Exakt: Der Zusammenhang zwischen Waffenbesitz und Anzahl Shootings ist alles andere als eindeutig. Ich mag Waffen auch nicht, sehe aber die Ursachen eher in einer allgemeinen Gewalt-Kultur und in schlechter psychomedizinischer Versorgung.
      17 30 Melden
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  • WalterWhiteDies 08.11.2018 15:10
    Highlight Highlight Im Westen nichts neues..
    58 0 Melden
  • Michael Bär 08.11.2018 14:55
    Highlight Highlight USA USA USA !!!
    ...
    Es ist zur traurigen gewohnheit geworden. Werden sie je lernen, dass thoughts and prayers nicht ausreichen? Mein Mitgefühl für die Betroffenen und meine Abneigung für die Waffenlobby.
    66 4 Melden
  • Gummibär 08.11.2018 13:19
    Highlight Highlight Meine Frau plant Ende des Monats an einer Hochzeitsfeier in Tonasket WA teilzunehmen und anschliessend Verwandte in Pecos TX zu besuchen.
    Ich versuche sie zu überreden lieber in den Iran zu reisen. Aus Sicherheitsgründen.
    370 48 Melden
    • Snowy 08.11.2018 14:57
      Highlight Highlight Absolut korrekt: Der Iran ist ein sehr sicheres Land!
      93 4 Melden
    • Imnon 08.11.2018 15:48
      Highlight Highlight Ich kenne Leute, die sich weigern, Berufsreisen in die USA zu machen. Aber mit China und Russland haben sie keine Probleme. Nicht dass letztere Länder insgesamt netter wären. Aber als Reisender, der nichts verbrochen hat, ist man vielleicht sicherer? Ich würde gerne mal eine Statistik dazu sehen.
      64 5 Melden
    • Gummibär 08.11.2018 15:56
      Highlight Highlight Zumal dort auch keine Invasion von mit Steinen bewaffneten Asylbewerbern aus Honduras droht, die mit Frau und Kind zu Fuß irgendwo in Mexiko unterwegs sind.
      71 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 08.11.2018 12:58
    Highlight Highlight Thoughts and prayers
    189 31 Melden
    • roger.schmid 08.11.2018 13:26
      Highlight Highlight @Kaspar Floigen

      Kommt ganz darauf an wer der Täter war..
      42 10 Melden
    • HabbyHab 08.11.2018 18:27
      Highlight Highlight Ein weisser ex-Soldat.. passt also schon.

      Mein Beileid an die Hinterbliebenen:(
      9 0 Melden
  • Dadaist 08.11.2018 12:41
    Highlight Highlight Hätte jeder eine Waffe gehabt hätte sie sich verteidigen können, ergo die Erschossenen sind selber Schuld! More Weapons more safety! (Ironisch)
    292 97 Melden
    • ARoq 08.11.2018 13:28
      Highlight Highlight Kalifornien hat die strengsten Waffengesetze der USA.
      https://www.washingtonpost.com/graphics/2017/national/assault-weapons-laws
      26 18 Melden
    • Anded 08.11.2018 14:46
      Highlight Highlight Ist langsam etwas ausgelutscht...
      37 12 Melden
    • wasps 08.11.2018 15:18
      Highlight Highlight @ARoq. Und was will das heissen? Dass Geistesgestörte nur dann Waffen kaufen können, wenn der Vormund einverstanden ist?
      33 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RAZZORBACK 08.11.2018 12:39
    Highlight Highlight Naja - warum wundert mich das nicht?
    Traurig für die Hinterbliebenen und eine Schande für die Republikaner!!?
    72 21 Melden
    • zeromaster80 08.11.2018 17:45
      Highlight Highlight Warum die Republikaner? CA ist demokratisch dominiert und kein linkes Waffengesetz in den USA wollte jemals ernsthaft halbautomatische Pistolen verbieten (genannte Tatwaffe der einen Zeugen). Soooo?
      8 26 Melden
    • Rocco Zumstein 08.11.2018 19:28
      Highlight Highlight Was für ein linkes Gesetz? Amerika kennt nur rechte Parteien.
      21 6 Melden
  • Asmodeus 08.11.2018 12:35
    Highlight Highlight Na da hat Trump aber nochmal Glück gehabt. Der Täter sah nahöstlich aus.

    59 23 Melden
    • Asmodeus 08.11.2018 19:12
      Highlight Highlight Oh Pech gehabt. War ein Ex-Marine.
      17 5 Melden
    • Pana 08.11.2018 22:21
      Highlight Highlight Dann war er vielleicht mal im Nahen Osten. Close enough.
      7 0 Melden
  • Scipia della Rovere 08.11.2018 12:33
    Highlight Highlight Na wenn er einen Bart hatte, dann muss er ja aus dem Nahen Osten stammen....
    89 23 Melden
    • Nicholas Fliess 08.11.2018 13:09
      Highlight Highlight Oder ein Hipster sein...
      40 3 Melden
    • Pana 08.11.2018 13:26
      Highlight Highlight So ein Jesus Typ.
      59 11 Melden
    • flvv 08.11.2018 13:38
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