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Trump teilt KI-Bilder eines «Drohnenhafens» auf dem Weissen Haus

Trump teilt KI-generierte Bilder seines geplanten «DronePort» auf dem Dach des neuen Weissen-Haus-Ballsaals auf Truth Social.
Trump teilt KI-generierte Bilder seines geplanten «DronePort» auf dem Dach des neuen Weissen-Haus-Ballsaals auf Truth Social.Bild: truthsocial.com/@realDonaldTrump

Trump teilt KI-Bilder eines «Drohnenhafens» auf dem Weissen Haus

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social KI-generierte Bilder eines geplanten «DronePort» auf dem Dach seines neuen Ballsaals beim Weissen Haus veröffentlicht. Das Projekt sorgt in Washington für politischen Streit.
31.05.2026, 22:2131.05.2026, 22:21

Die Bilder zeigen zahlreiche Militärdrohnen auf dem Dach des geplanten Gebäudes, umgeben von Soldaten, Militärfahrzeugen und Sicherheitsanlagen. Auf einem der Motive sind sogar Feuerwerkskörper über Washington zu sehen. Beide Darstellungen tragen das offizielle Siegel des Weissen Hauses.

Trump bezeichnete den geplanten Drohnenhafen als einen der modernsten der Welt. Dieser werde die amerikanische Hauptstadt langfristig schützen.

Zweites KI-generiertes Bild von Trumps geplantem «DronePort» auf dem Weissen Haus.
Zweites KI-generiertes Bild von Trumps geplantem «DronePort» auf dem Weissen Haus.Bild: truthsocial.com/@realDonaldTrump

Streit um Milliardenprojekt

Hintergrund der Bilder ist ein laufender Konflikt um die Finanzierung des Projekts. Medienberichten zufolge bemüht sich das Weisse Haus um zusätzliche Sicherheitsgelder in Höhe von einer Milliarde Dollar. Vorgesehen sind unter anderem ein versteckter Drohnenstützpunkt, Raketenwerfer, kugelsicheres Glas sowie ein verstärkter Bunker.

Der eigentliche Ballsaal soll laut Berichten durch private Spenden finanziert werden. Zu den Geldgebern sollen auch grosse Technologiekonzerne gehören. Für die zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen wäre jedoch eine Zustimmung des Kongresses nötig.

Ein Versuch republikanischer Senatoren, die Finanzierung durchzusetzen, scheiterte zuletzt.

Trump greift Richter an

Zusätzlich attackierte Trump einen Bundesrichter, der im April verfügt hatte, dass oberirdische Bauarbeiten vorerst gestoppt werden müssen, solange keine parlamentarische Genehmigung vorliegt.

Der Präsident warf dem Richter vor, mit der nationalen Sicherheit zu spielen. Sollte Washington angegriffen werden, werde dieser dafür verantwortlich sein, schrieb Trump.

Demokraten kritisieren das Projekt scharf. Sie werfen Trump vor, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Milliarden für ein Prestigeprojekt ausgeben zu wollen. (mke)

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