International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06810203 Former Trump campaign chairman Paul Manafort (C), his attorney Kevin Downing (L) and Manafort's wife Kathleen Manafort (R) arrive at the Federal Courthouse in Washington, DC, USA, 15 June 2018. Manafort is accused of witness tampering and the office of US Special Counsel Robert Mueller has asked a federal judge to revoke his bail before a trial this autumn.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Paul Manafort muss hinter Gitter.  Bild: EPA/EPA

Trumps Ex-Wahlkampfchef Manafort muss ins Gefängnis

15.06.18, 18:27


Einer der früheren Wahlkampfchefs von US-Präsident Donald Trump kommt ins Gefängnis. Ein Gericht in Washington entschied am Freitag, dass der Lobbyist Paul Manafort bis zu seinem Prozess hinter Gritter muss. Bisher stand er unter Hausarrest.

Manafort muss sich wegen mutmasslicher Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Bankenbetrugs verantworten. Die Bundesrichterin begründete ihre Entscheidung, Manafort nun ins Gefängnis anzuweisen, mit möglichen Versuchen der Zeugenbeeinflussung durch den Angeklagten.

Der Sonderermittler zur Russland-Affäre, Robert Mueller, hatte den früheren Trump-Berater vor einigen Tagen beschuldigt, Zeugen angerufen oder über verschlüsselte Textbotschaften kontaktiert zu haben, um sie zu «erheblichen Falschaussagen» zu bewegen.

Manafort gilt als Schlüsselfigur der Russland-Affäre. Diese dreht sich um die mutmasslichen russischen Wahlkampfeinmischungen zugunsten Trumps und mögliche illegale Absprachen zwischen dem Team des heutigen Präsidenten und Moskau.

Manafort ist der einzige der vier Angeklagten aus Trumps Wahlkampfteam, der nicht mit dem Sonderermittler kooperiert. Der 69-Jährige war im Juni 2016 zu Trumps Wahlkampfleiter ernannt worden. Zwei Monate später musste er den Posten schon wieder abgeben, nachdem Vorwürfe laut geworden waren, er habe mehr als zwölf Millionen Dollar (zehn Millionen Euro) von prorussischen Kräften in der Ukraine erhalten. (sda/afp)

Mit Drohnen Rehkitze retten

Video: watson

König Trump

Trump will eine wilde Spionage-Verschwörung verkaufen – doch einer schiesst quer

Freispruch oder Impeachment? Bei Trump ist beides möglich

Waschen, spülen und wiederholen – wie Trump bei Nordkorea (und China) grandios scheiterte

Ein Jahr Mueller vs. Trump – der Zwischenstand

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

11
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 16.06.2018 07:40
    Highlight Manafort war wie von Trump zwar etwas verharmlosend beschrieben , aber grundsätzlich richtig, ein Teil des Wahlkampfteams, der nicht zum inneren Kreis gehörte. Viele seiner nun eingeklagten Aktivitäten wurden auf "Freelance" Basis seiner Tätigkeit als Lobbyist begangen. Da ist nicht viel Erkenntnisgewinn für Mueller zu erwarten.

    Ein ganz anderes Kaliber ist Trumps Anwalt Cohen, der nun mit Staatsanwaltschft, Behörden und Sonderermittler Mueller zusammenarbeiten will.

    Da kommt eine Welle von Klagen auf Trump zu, die weit mehr Strafbestände umfasst, als die von Mueller zu ermittelnden Fälle.
    2 1 Melden
    • roger.schmid 16.06.2018 17:31
      Highlight Manafort wohnte im Trumptower und die beiden kennen sich seit 30 Jahren. Denke schon, dass da einige Erkenntnisse gewonnen werden könnten.
      Wenn Manafort auspackt, würde er allerdings zur Zielscheibe für die russische Mafia/Kreml (ist etwa dasselbe). So wie es momentan aussieht, hat er nur noch die Wahl zwischen lebenslanger Haft und Flucht bzw Tod. Scheinbar habe er im privaten Kreis schon von Suizid gesprochen..
      3 1 Melden
  • Crissie 16.06.2018 06:15
    Highlight ENDLICH bewegt sich was! Allerdings hat sich Giuliani lt. CNN bereits so dazu geäussert: "special counsel Robert Mueller's Russia investigation might be "cleaned up" as a result of presidential pardons". Ich bin sehr gespannt, ob Trump das tatsächlich tun würde. Zutrauen darf man es ihm jedenfalls...
    3 1 Melden
  • Paddiesli 16.06.2018 01:28
    Highlight Strike!
    12 1 Melden
  • roger.schmid 15.06.2018 21:48
    Highlight
    17 2 Melden
  • roger.schmid 15.06.2018 21:08
    Highlight Der erste der "lock her up" Kampagne wandert schon einmal in die Kiste. Weitere sind angeklagt (Flynn) und werden folgen.
    46 4 Melden
    • Sergej Mütlich 16.06.2018 00:32
      Highlight wohl kaum, das amerikanische justizsystem erlaubt direkte verhandlungen zwischen der staatsanwaltschaft und den angeklagten, die werden schon genug liefern können dass sie mit bewährungsstrafen davonkommen :)
      1 7 Melden
  • qolume 15.06.2018 18:43
    Highlight Langsam aber stetig zieht sich die Schlinge zu...
    51 4 Melden

Wäre Trump eine Aktie, müsste man sie jetzt verkaufen

Woodward-Buch und Blaue Welle: Der US-Präsident steht arg im Gegenwind.

Anleger werden in zwei Kategorien unterteilt: Value- und Momentum-Investoren. Die Value-Investoren richten ihre Kaufentscheide nach dem Wert einer Aktie. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist Warren Buffett. Die Momentum-Investoren hingegen schauen darauf, welche Aktien am meisten gefragt sind, und springen auf einen fahrenden Zug auf.

Wäre Trump eine Aktie, müssten beide Investoren-Typen verkaufen. Und das sind die Gründe:

Dass Donald Trump ein charakterloser Narzist ist und niemals …

Artikel lesen