International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05585059 A handout photograph made available on 14 October 2016 by Syrian Arab News Agency (SANA) shows Syrian President Bashar al-Assad giving an interview to Russia's Komsomolskaya Pravda newspaper in Damascus, Syria, 12 October 2016. According to SANA, Assad highlighted the importance of recapturing Aleppo from rebels, saying it is 'going to be a very important springboard.. to push the terrorists to Turkey to go back to where they come from, or to kill them'. The rebel-held eastern Aleppo, currently besieged by the Syrian government, recently came under heavy airstrikes, where the volunteer search and rescue organization known as the White Helmets said at least 122 people have been killed over two days.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sieht sich nach wie vor als legitimer Machthaber: Syriens Präsident Baschar al-Assad. Bild: EPA/SANA

Assad will bis mindestens 2021 regieren – und wettert gegen die USA



Syriens Präsident Baschar al-Assad will ungeachtet des seit fünf Jahren tobenden Bürgerkriegs in seinem Land bis mindestens 2021 an der Macht bleiben. In diesem Jahr endet seine dritte Amtszeit.

Politische Änderungen werde es vor einem Sieg der Regierungstruppen nicht geben. Das sagte Assad in einem Gespräch mit westlichen Journalisten, wie die «New York Times» am Mittwoch berichtete.

Kritik am Westen

Assad sah die USA als treibende Kraft hinter dem blutigen Geschehen in Syrien. Die USA unterstützten demnach sowohl die Terrormiliz Islamischer Staat als auch andere militante Extremisten. «Gute Regierung oder schlechte Regierung, es ist nicht ihre Mission», kritisierte er jede westliche Einmischung.

Trotz allem werde weiterhin ein Dialog «über verschiedene Kanäle» geführt, selbst mit den Vereinigten Staaten. «Aber das bedeutet nicht, dass wir unsere Souveränität aufgeben oder Syrien in einen Marionettenstaat umwandeln.»

Trotz massiven internationalen Drucks konnte sich Assad nach eigener Darstellung mit starker innenpolitischer Unterstützung an der Macht halten. Zu seinen Unterstützern gehörten auch Kritiker seiner Politik oder seiner Baath-Partei, die Angst vor den Alternativen zeigten, sollte sein Regime stürzen. «Sie haben den Wert des Staates schätzen gelernt», sagte Assad. (sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 02.11.2016 07:57
    Highlight Highlight Noch fünf Jahre lang Fassbomben und Giftgas?
    Armes, geschundenes Syrien!
    Was habt Ihr nur für eine uneinsichtige, absolut sture und Menschenverachtende Diktatur!
    Aber wisst Ihr was?
    Wir hatten das alles auch mal, in der Zeit der Weltkriege.
    Und wir haben es im Grunde immer noch, im Krieg gegen die Natur, den die technologisch aufgerüstete "Zivilisation" seit der Erfindung des Ackerbaus führt.
    Doch jetzt schlägt die Natur zurück!
    Der Meeresspiegel steigt, unmerklich, aber stetig.
    Niemand kann das Meer aufhalten, erst recht nicht ein Männchen, wie Assad (auch genannt "Der Bandwurm")...
    • D(r)ummer 02.11.2016 13:27
      Highlight Highlight "Was habt Ihr nur für eine uneinsichtige, absolut sture und Menschenverachtende Diktatur!" Das haben sich die Kriegsparteien im nahen Osten auch gedacht und sind nun seit Jahren am töten.
      Ja, Assad muss weg, aber erst nach demokratischer Legitimation. Auch ein Diktatorenstaat hat noch mehr Struktur als ein Staat voller Deppen die nur die grössten Stücke vom Kuchen beachten.

      Na klar schlägt die Natur zurück, bzw. sie läuft weiter.
      Wie du jetzt auf den Meeresspiegel kommst weiss ich nicht...
      Holland und Venedig vergessen?

7 Experimentalstädte – und was aus ihnen geworden ist

Vermeintlich ideale Städte oder Gemeinschaften haben Menschen schon seit jeher fasziniert. Oft klafft allerdings ein grosser Graben zwischen Anspruch und Wirklichkeit. 

In der Nähe der ehemaligen französischen Kolonie Pondicherry an der südindischen Koromandelküste liegt Auroville, die «Stadt der Morgenröte». Eingeweiht wurde die Experimentalstadt 1968; sie ging aus dem 1926 gegründeten Ashram des indischen Gurus Sri Aurobindo und dessen spiritueller Partnerin Mira Alfassa hervor. …

Artikel lesen
Link to Article