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Was weiss sie? Paddocks Partnerin ist zurück ++ Geleakte Bilder werfen neue Fragen auf

Stephen Paddock liegt in einer Blutlache, als Spezialeinheiten sein Zimmer stürmen. Bilder aus seiner Suite werfen neue Fragen auf. Derweil ist seine Freundin in den USA gelandet. 



Die Freundin des Todesschützen von Las Vegas ist von den Philippinen in die USA geflogen. Die 62-Jährige sei in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) in Los Angeles angekommen, berichtete die «New York Times» am späten Dienstagabend.

Die Australierin philippinischer Herkunft gilt unter Ermittlern als «Person von Interesse», von der sie sich wichtige Informationen versprechen. Sie soll dem Vernehmen nach in den kommenden Stunden befragt werden. Zuvor war bekannt geworden, dass der Schütze etwa 100'000 Dollar auf die Philippinen überwiesen hatte.

Das FBI habe mit dem philippinischen Interpol-Büro zusammengearbeitet, um Danley ausfindig zu machen. Für das FBI sei sie eine «Person von Interesse», sie gelte nicht zwangsläufig als verdächtig, sagte ein Sprecher der philippinischen Bundespolizei NBI.

This undated photo provided by the Las Vegas Metropolitan Police Department shows Marilou Danley. Danley, 62, returned to the United States from the Philippines on Tuesday night, Oct. 3, 2017, and was met at Los Angeles International Airport by FBI agents, according to a law enforcement official. Authorities are trying to determine why Stephen Paddock, Danley's boyfriend, killed dozens of people in Las Vegas Oct. 1, in the deadliest mass shooting in modern U.S. history. (Las Vegas Metropolitan Police Department via AP, File)

Bild: AP/Las Vegas Metropolitan Police Department

Die 62-Jährige hatte sich in dem südostasiatischen Inselstaat aufgehalten, als Stephen Paddock am Sonntagabend (Ortszeit) in Las Vegas von einem Hotelzimmer im 32. Stock auf Besucher eines Country-Musikkonzerts unter freiem Himmel feuerte. 58 Menschen starben, mehr als 500 erlitten Verletzungen. Der 64-jährige Paddock nahm sich in seinem Hotelzimmer das Leben.

Zwei Tage nach dem Blutbad bei einem Konzert in der US-Kasinometropole Las Vegas ist das Motiv des Todesschützen weiter unklar. Die Ermittler machten Fortschritte, hätten aber noch keine «vollständigen Antworten», sagte Bezirkssheriff Joseph Lombardo am Dienstag vor den Medien.

Die Zahl der Verletzten korrigierte Sheriff Lombardo am Dienstag mit gut 500 leicht nach unten. US-Präsident Donald Trump wird Las Vegas am Mittwoch besuchen und dabei auch mit Angehörigen der Opfer zusammenkommen.

«Umfassend» vorbereitet

Derweil häufen sich die Hinweise darauf, dass Paddock seine Tat «umfassend» vorbereitet hatte, wie es Lombardo formulierte. Nach weiteren offiziellen Angaben fand die Polizei neben mehr als 20 Schusswaffen in der Hotelsuite im Mandalay Bay Hotel auch eine Kamera, die im Guckloch der Eingangstür installiert war. Zwei weitere waren im Flur angebracht. Nach Polizeiangaben sollten sie Paddock offenbar beim Eintreffen von Polizisten vorwarnen.

Wie weiter bekannt gegeben wurde, fand die Polizei an zwölf Waffen Vorrichtungen, die das Abfeuern von Schüssen beschleunigen können.

US-Fernsehsender zeigten am Dienstag offensichtliche Polizeiaufnahmen aus dem Hotelzimmer, die nach der Tat gemacht wurden. Darauf sind unter anderem Waffen und zahlreiche Hülsen zu sehen. Ein Foto soll den leblosen Körper des Schützen auf dem Boden zeigen. Wie die Aufnahmen zu den Medien gelangten, wurde nicht bekannt. Lombardo nannte den Vorgang «besorgniserregend». Die Polizei leitete eine interne Untersuchung ein.

Bild

Ein geleaktes Bild aus dem Zimmer von Paddlock zeigt eine Notiz. 

Insgesamt stellte sie nach jüngsten Angaben vom Dienstagabend (Ortszeit) im Hotelzimmer und in zwei Häusern des Täters in Mesquite und in Reno 47 Schusswaffen sicher. Sie seien in Utah, Kalifornien, Texas und Nevada gekauft worden. Ausserdem wurden Tausende Schuss Munition und Sprengstoff entdeckt - ein gewaltiges Arsenal.

«Über Waffengesetze sprechen»

Vor diesem Hintergrund ist die Debatte um die nach Ansicht von Kritikern viel zu laschen US-Waffengesetze wieder voll entbrannt. Der Chef der demokratischen Minderheit im Senat, Chuck Schumer, forderte in einer Rede in der Kongresskammer «vernünftige Reformen».

Man könne das Böse oder den Wahnsinn nicht von der Erde verbannen, sagte Schumer. «Aber wir müssen tun, was in unserer Macht steht, um unser Land zu einem sichereren Ort zu machen.» Trump erklärte am Dienstag: «Wir werden mit der Zeit über Waffengesetze sprechen.» (cma/sda/dpa/afp)

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